... gegen die drei Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes im Kosovo, die verdächtig sind, an einem terroristischen Anschlag beteiligt gewesen zu sein (Rechtsanwalt Armin Fiand)
Hannes Hofbauer hat die Geschichte des Kosovo untersucht
Von Jörg Friedrich
Am 17. Februar 2008 rief das in der Stadt Pristina tagende Regionalparlament des formell zu Serbien gehörenden NATO-Protektorats Kosovo die Unabhängigkeit das Landes aus. Der österreichische Historiker Hannes Hofbauer hat ? ausgehend von der dieser Erklärung ? die Geschichte der Region zum Thema seines neuen Buches »Experiment Kosovo« gemacht.
Der Autor geht weit in die Geschichte zurück. Für Serbien gilt das Kosovo (deutsch: Amselfeld) nicht zu Unrecht als Kerngebiet des mittelalterlichen Feudalstaates, den sich im 14. Jahrhundert das Osmanische Reich einverleibte. Hofbauer weist nach, daß das Kosovo aber schon damals multiethnisch war ? wie der gesamte Balkan. An der Seite des serbischen Ritterheeres kämpften in der Entscheidungschlacht des Jahres 1389 auch Kontingente anderer Völkerschaften ? darunter der Großvater des späteren albanischen Nationalhelden Gjergj Kastrioti, genannt Skanderbeg. Die Osmanen regierten nach dem Prinzip »teile und herrsche«, privilegierten zum Islam konvertierte albanische Stämme, die dafür häufig Opfer aufständischer Serben wurden. Der Aufstand von 1690 endete mit einem massenhaften Exodus der serbischen Bevölkerung aus dem Kosovo.
Interessensphären
Hofbauer beschreibt den serbischen und den albanischen Nationalismus als Produkte der bürgerlichen Entwicklung des 19. Jahrhunderts. Unter dem Deckmantel des zunehmend verrottenden osmanischen Feudalreiches bildeten sich Keimzellen der bürgerlichen Moderne heraus. Das Konzept von Nationalstaat nach westlichem Vorbild hatte auf dem ethnisch zerrissenen Balkan eine endlose Kette von Vertreibungen und Ethnogemetzeln zur Folge. Hinzu kam die Einmischung ausländischer Mächte, die das Erbe des »kranken Mannes am Bosporus« unter sich aufteilten. Im Kosovo stießen schon Ende des 19. Jahrhunderts die Interessensphären Rußlands und der Westmächte zusammen. Um ersteren den Zugang zum Mittelmeer zu verwehren, wurde 1913 von einer »internationalen Kommission« das Königreich Albanien ins Leben gerufen ? mit einem deutschen Fürsten als Monarchen. Das Kosovo wurde dagegen serbisch. Im Wirrwarr der nächsten Kriege kam es zur wechselseitigen Vertreibung serbischer und albanischer Bevölkerungsgruppen, bis nach dem Sieg der multiethnischen kommunistischen Partisanenarmee im Jahre 1945 eine Periode nationaler Aussöhnung begann; das Kosovo wurde autonomes Gebiet im Rahmen der neu konstituierten Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Die geplante Bildung einer »Balkanförderation« unter Einschluß Albaniens und Bulgariens scheiterte allerdings am Widerspruch Stalins.
Hofbauer weist nach, daß Titos Partisanen weitgehend auf Racheakte an Kollaborateuren verzichteten, die albanischsprachige Bevölkerungsmehrheit des Kosovo akzeptierten. Während der »sozialen Epoche« blieb das Kosovo zusammen mit Bosnien und Mazedonien allerdings das »Armenhaus Jugoslawiens«. Obwohl jährlich Milliardensummen aus dem Haushalt der reicheren Teilrepubliken in einen Fonds zur Förderung der unterentwickelten Regionen landeten, gelang es nicht, das Wirtschaftsgefälle zwischen den Teilrepubliken auszugleichen. Der damit einhergehende niedrige Lebensstandard rief eine latente Unzufriedenheit bei Teilen der albanischen Bevölkerung hervor und bildete den Nährboden für separatistische Bestrebungen.
Die Sezession der reichen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien aus der jugoslawischen Föderation 1990/91 leitete den blutigen Zerfall des Staatenbundes ein. Massenhafte Arbeitslosigkeit beförderte im Kosovo die Entstehung einer kriminellen Schattenwirtschaft, die sich mit der großalbanisch-nationalistischen »Kosovo-Befreiungsarmee« UCK im Jahre 1994 schließlich einen militärischen Arm schuf. Die Kontrolle über ganze Landstriche erlangte die UCK dank des Eingreifens der Westmächte. Auf Druck der OSZE zog die Belgrader Regierung im Oktober 1998 ihre Truppen weitgehend aus dem Kosovo zurück. Die sofort einsetzende Offensive der UCK, ihr Kampf gegen Polizei und Bundesarmee lieferten 1999 den Anlaß für den Angriff der NATO. Nach dem Bombenkrieg der westlichen Kriegsallianz mußte sich die jugoslawische Armee schließlich endgültig aus dem Kosovo zurückziehen. Die daraufhin eskalierenden nationalistischen Exzesse führten zu einer fast vollständigen Vertreibung der nichtalbanischen Bevölkerungsgruppen.
Ökonomisches Desaster
Hofbauer liefert in dem Buch ein anschauliches Bild des gegenwärtigen Kosovo. Er weist nach, daß sich die Sezession der kosovo-albanischen Nationalisten als ökonomisches Desaster erwies. Die bereits stark angeschlagene Industrie brach völlig zusammen. Infolge der politischen Trennung zerrissen Vertriebs- und Absatznetze, wurden funktionierende Unternehmen stillgelegt. Tausende Einwohner des albanischen »Mutterlandes« siedelten in das Kosovo über, eigneten sich dort zumeist Ländereien vertriebener nichtalbanischer Dorfbewohner an.
Der Autor schildert anschaulich, daß die Kontrolle über das Kosovo seitdem in den Händen der organisierte Kriminalität liegt. Politische Parteien fungieren im wesentlichen als Aushängeschilder von Mafiaclans; die von der EU installierte Protektoratsverwaltung verfügt weder über wirtschaftspolitische Kompetenz noch über nennenswerte Verankerung in der Bevölkerung. Unter den Augen der NATO-Truppen entwickelte sich das Territorium zu einem Eldorado für Kriminelle aller Schattierungen: Die UCK und ihre Nachfolgestrukturen finanzieren sich im wesentlichen durch Schutzgelderpressung, Rauschgift- und Frauenhandel.
Zum Vokabular des zerbröselnden Systems der westlichen Moderne zählt seit geraumer Zeit der Begriff »gescheiterter Staat«. Gemeint sind Territorien, die mangels funktionierender Volkswirtschaft über keinen Staatsapparat mehr verfügen. Mit der Anerkennung des Kosovo haben EU und NATO einen schon im Vorfeld nicht funktionierenden Staat mit einen zweifelhaften Souveränität beehrt. Man darf gespannt erwarten, wie lange die merkwürde Koexistenz von krimineller Schattenwirtschaft und westlicher Kolonialverwaltung andauern wird.
/Hannes Hofbauer: Experiment Kosovo - Die Rückkehr des Kolonialismus. Promedia Verlag, Wien 2008, 262 Seiten, 17,90 Euro/
BND-Leute sollen an einem Anschlag im Kosovo beteiligt gewesen sein.
Von Jürgen Elsässer, 25. November 2008:
"Nichts ist so trügerisch wie eine untrügliche Tatsache", war einst die Devise von Sherlock Holmes. Demnach sollten Detektive immer gegen den ersten Augenschein ermitteln: Wenn es nach Terroristen aussieht, sind höchstwahrscheinlich Terroristenjäger die Täter gewesen. Und wenn alle Spatzen von den Dächern pfeifen, dass der deutsche Geheimdienst Bomben wirft, dürfte er eher eine weiße Weste haben. Im Augenblick, das sei vorweg genommen, könnte Sherlock Holmes zu keinem abschließenden Urteil kommen.
Waren drei BND-Agenten am 14. November 2008 in einen Sprengstoffanschlag in der Kosovo-Hauptstadt Priština verwickelt? Unabhängig von der weiteren Aufklärung steht fest: Der deutsch-albanische Honeymoon ist vorbei. Die Festnahme der Tatverdächtigen ist eine Sache. Eine ganz andere ist es, dass sie nicht lautlos erfolgte, sondern von den Kosovo-Behörden medial dick inszeniert wurde: Die Deutschen wurden coram publico verhaftet, die Zeitungen druckten große Fotos der Aktion und die vermeintlichen Namen der Männer. Das Bemühen der Bundesregierung, die Affäre geräuschlos beizulegen, wurde knallhart abgebügelt. Die gewöhnlich gut informierte Tageszeitung Express aus Priština berichtete, die Regierung habe am Wochenende den deutschen Behörden eine Landeerlaubnis für ein "Privatflugzeug" verweigert, mit dem die drei BND-Männer angeblich nach Deutschland zurückgebracht werden sollten.[i]
BND als Geburtshelfer der UCK
Deutschland hatte in den neunziger Jahren zu den entschiedensten Unterstützern des Untergrundkampfes der kosovo-albanischen Untergrundbewegung UCK gegen die jugoslawische Zentralregierung gehört. Als im November 1995 der Bürgerkrieg im benachbarten Bosnien-Herzegowina auf der Friedenskonferenz von Dayton beigelegt wurde, drängten die deutschen Mitverhandler auf ein gleichzeitiges Nachgeben Belgrads auf dem Amselfeld. US-Präsident Bill Clinton unterstützte diesen Vorstoß des Außenamtschefs (und früheren BND-Präsidenten) Klaus Kinkel damals nicht. Ihm genügte, dass der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic in Bezug auf Bosnien nachgab.
Doch die deutsche Wühlarbeit im Kosovo ging weiter. „How Germany backed KLA“ (KLA - Kosovo Liberation Army - wird in den englischsprachigen Medien synonym für UCK verwendet ) überschrieb das englische Wochenblatt The European Ende September 1998 eine Recherche. Dort wurde behauptet, dass „der deutsche zivile und militärische Geheimdienst in die Ausbildung und Bewaffnung der Rebellen verwickelt sind, um den deutschen Einfluss auf dem Balkan zu zementieren und das Flüchtlingsproblem anzupacken.“ Deswegen sei es zu „einem ernsthaften Bruch zwischen dem BND und der CIA gekommen“, hieß es mit Bezug auf französische Diplomaten. Weiter schrieb die Zeitung: „Die Entstehung der UCK im Jahr 1996 fiel mit der Ernennung von Hansjörg Geiger zum neuen BND-Chef zusammen. Einer seiner ersten operativen Beschlüsse war die Einrichtung einer der größten Regionalvertretungen des BND in Tirana (...). BND-Agenten arbeiten eng mit den Führern des Shik, des albanischen Geheimdienstes, zusammen.(...) Die BND-Männer hatten die Aufgabe, Rekruten für die UCK-Kommandostruktur herauszusuchen.“[ii]
Ähnliches berichtete die ARD-Sendung Monitor: „Seit 1990 pflegt die Bundesregierung gute Beziehungen zu den albanischen Geheimdienstlern. Militärische Ausrüstung im Wert von zwei Millionen Mark wurde ins albanische Krisengebiet entsandt. Die Militärgüter seien zum Teil an die Rebellenarmee UCK gelangt.“ Ein beteiligter MAD-Mitarbeiter sagte gegenüber „Monitor“, die Aktion sei „von ganz oben“ erwünscht gewesen.[iii]Von Bill Foxton, dem Leiter des OSZE-Beobachterbüros an der Grenze zwischen Albanien und Kosovo, wurde Ende Juni 1998 „erstmals entdeckt, dass die UCK plötzlich uniformiert ist. Und zwar mit deutschen Feldanzügen.“[iv] Wesentlich weitergehende Anschuldigungen von serbischer Seite, wonach die Guerillaausbildung auch in Deutschland selbst stattgefunden haben soll - genannt wurden u.a. geräumte Nato-Kasernen in Hechingen bei Tübingen, in der Nähe von Nürnberg und Bonn sowie ein Asylbewerberheim in Singen - sind nicht belegt.
Doch just zu jener Zeit, im Spätsommer 1998, erhielt die privilegierte Beziehung zwischen dem BND und den albanischen Terroristen auch erste Risse: Die bisherige Führung der UCK wurde in einer Serie von Fememorden ausgeschaltet. Als Auftraggeber wurden die neuen Männer verdächtigt, die in der Folge an die Spitze der Organisation traten, insbesondere Hashim Thaci als politischer Führer und Agim Ceku als Generalstabschef. Ihre Loyalitäten galten eher Washington und Langley als Bonn und Pullach.
Ein bezahlter Informant des Bundesnachrichtendienstes (BND) machte im Jahr 2004 noch einmal Furore im Kosovo: Samedin Xhezairi, der in der Untergrundarmee UCK unter dem Kriegsnamen Kommandant Hodza firmiert. Der Mann lebte und arbeitete jahrelang als medizinisch-technischer Assistent in Österreich und schloss sich nach Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Kosovo 1997/98 der UCK an. Nach eigenen Angaben war er einer der Hauptorganisatoren der Pogrome im März 2004, als ein Mob von 55 000 Albanern die serbischen Enklaven stürmte und 19 Menschen getötet wurden. Xhezairi behauptete vor laufender Kamera, er stehe „auf der Gehaltsliste des BND, der CIA und eines österreichischen Geheimdienstes”. Der BND räumte ein, den Mann als Informanten geführt zu haben, behauptete aber, er sei einige Wochen vor den Pogromen von seinen Aufgaben entbunden worden.[v]
Unabhängig davon, ob der BND seine Verantwortung für Xhezairi verschleiert hat, muss sich zumindest in der Folge das Verhältnis der Pullacher Behörde zu den ehemaligen Untergrundkämpfern erheblich verschlechtert haben. In einem Dossier über die organisierte Kriminalität (OK) im Kosovo vom 22. Februar 2005 formulierte der deutsche Geheimdienst schwere Vorwürfe insbesondere gegen die früheren UCK-Führer und späteren Spitzenpolitiker Ramush Haradinaj, Hashim Thaci und gegen Xhavit Haliti, zeitweilig Mitglied des Parlamentspräsidiums. Wörtlich steht in dem als "VS-Vertraulich" gekennzeichneten Dokument: „Über die Key-Player (wie z.B. Haliti, Thaci, Haradinaj) bestehen engste Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und international operierenden OK-Strukturen im Kosovo.“
Über den heutigen Premier Thaci heißt es: „Thaci gilt neben Haliti (...) als Auftraggeber des Profikillers Afrimi.“ Auf dessen Konto sollen mindestens elf bestellte Morde gehen. Zu Haradinaj heißt es: „Die im Raum Decani auf Familienclan basierende Struktur um Ramush Haradinaj befasst sich mit dem gesamten Spektrum krimineller, politischer und militärischer Aktivitäten, die die Sicherheitsverhältnisse im gesamten Kosovo erheblich beeinflussen. Die Gruppe zählt ca. 100 Mitglieder und betätigt sich im Drogen- und Waffenschmuggel und im illegalen Handel mit zollpflichtigen Waren. Außerdem kontrolliert sie kommunale Regierungsorgane.“ Über Haliti schreibt der BND, er werde „mit Geldwäsche, Drogen-, Waffen-, Menschen- und Treibstoffschmuggel in Verbindung gebracht“ und sei „dem inneren Zirkel der Mafia zuzuordnen.“[vi]
Im Februar 2008 wurde eine weitere vertrauliche Analyse der deutschen Sicherheitsapparate in die Öffentlichkeit lanciert, die das Berliner Institut für Europäische Politik im Auftrag der Bundeswehr verfasst hatte. Darin wird das Kosovo als „polykrimineller Multifunktionsraum“ bezeichnet, in dem Drogen-, Menschen- und Waffenhandel die einzigen wachsenden Wirtschaftssektoren seien. Die einheimischen Justizorgane und die internationalen Organisationen würden terrorisiert oder korrumpiert.[vii]
Die Hypothesen
Der jüngste Sprengstoffanschlag lässt sich nur vor dem Hintergrund der Entwicklung des laufenden Jahres verstehen: Am 17. Februar erklärte das Kosovo einseitig seine Unabhängigkeit von Serbien. Der neue Staat verfügt über keine völkerrechtliche Legitimation, da er aufgrund der Veto-Drohung von China und Russland im Sicherheitsrat nicht anerkannt wurde. Von den knapp 200 in der UN-Vollversammlung vertretenen Staaten haben nur 50 mit der Republika Kosova Botschafter ausgetauscht. Selbst große EU-Staaten wie Spanien und Griechenland verweigerten der Sturzgeburt diplomatische Weihen.
Aufgrund dieser Situation kam der Plan der EU, die Administration der Provinz von der UN zu übernehmen, ins Stocken. In einem langwierigen Verhandlungsprozess konnte Brüssel nur einen Kuhhandel mit den Vereinten Nationen zu Stande bringen: Die UN-Verwaltung soll auch künftig im Kosovo präsent sein, allerdings nur im serbischen besiedelten Nordteil. Der neuen EU-Mission EULEX unterstehen die Albanergebiete. Auf Druck Belgrads erhält der Norden weitreichende Autonomiebefugnisse und bildet praktisch eine proto-staatliche Entität, auf die Priština keinen Zugriff hat. Die Regierung in Belgrad neigt deswegen dem UN-EU-Plan zu (auch wenn sie ihn wegen starkem innenpolitischen Widerstand noch nicht förmlich unterstützt), während die kosovo-albanische Regierung ihn ablehnt. Die EULEX-Mission soll Anfang Dezember 2008 ihre Arbeit aufnehmen. Am 19. November fand dagegen eine Großdemonstration in Priština statt, an der 30 000 Menschen teilnahmen. Aufgerufen hatte die radikalalbanische Bewegung Vetevendosje zusammen mit UCK-Veteranenverbänden.
Der Anschlag vom 14. November galt dem EULEX-Hauptquartier. Sollten BND-Agenten also gegen eine EU-Mission gebombt haben, die von der deutschen Regierung vehement unterstützt wird? Diese Meinung vertritt Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienstexperte mit guten Quellen in Pullach. „Ich bin sicher, dass die BND-Leute gebombt haben“, sagte er. „Der Anschlag richtet sich nur auf den ersten Blick gegen die EU, er bedient im Gegenteil sogar deren Interessen. (...) Die EU-Übergangsverwaltung ist nur ein auf Zeit eingerichtetes Gremium, um den Prozess mit dem Ziel der vollen Souveränität zu befördern. Mit Angriffen wie dem auf die EU-Vertretung wird der Druck auf dem Weg dorthin erhöht. (...) Die Botschaft hinter den jüngsten Anschlägen lautet deshalb: ‚Der Kosovo muss souverän werden, wenn nicht friedlich, dann eben mit Gewalt.’“[viii]
Ministerpräsident Thaci hat den Bombenanschlag als „Werk der Feinde des Kosovo“ verurteilt.[ix] Rechnet er im Ernst auch seine alten Freunde vom BND darunter? Eine Erklärung bot der Parlamentsabgeordnete Naim Maloku von der AAK-Partei des früheren UCK-Kommandanten Ramush Haradinaj: Demnach sind „bestimmte Segmente des BND durch den KGB und den serbischen (Geheimdienst) UDBA“ unterwandert. Die drei Festgenommenen seien also Doppelagenten gewesen, die nicht im Auftrag von Pullach, sondern von Belgrad oder Moskau bombten. „Damit könnte der Massenwiderstand gegen die flagrante Verletzung der Souveränität durch UNMIK und die EULEX kriminalisiert werden“, fasst die Website kosova-aktuell zusammen.[x]
Eine dritte Theorie präsentiert der frühere FAZ-Redakteur und Buchautor Udo Ulfkotte, der ebenfalls über gute Quellen in den deutschen Sicherheitsapparaten verfügt. Demnach waren die drei Festgenommenen bzw. die BND-Tarnfirma Logistics Coordination Assessment Services, der sie angehörten, mit Ermittlungen gegen die Kosovo-Mafia betraut, deren Paten – siehe oben – derzeit in höchsten politischen Ämtern sitzen. „Die BND-Männer sind denen in die Quere gekommen,“ deswegen haben man ihnen den Anschlag angehängt.[xi]
Die Beweismittel
Noch einmal zur Theorie von Schmidt-Eeenboom: Warum sollten die Kosovo-Albaner drei Deutsche benötigen, um Bomben zu legen? Dort unten gibt es genügend ehemalige Freischärler, die für so etwas das nötige Know-how und die Hardware haben. Die Bild-Zeitung geht deswegen mit Verweis auf „deutsche Sicherheitsexperten“ davon aus, dass „Kosovo-Extremisten“ den Anschlag verübt haben, „die gegen das Engagement ausländischer Organisationen in ihrem Land kämpfen“. Um diese zu decken, hätten „anti-europäische Kräfte im Regierungsapparat“ die Schuld auf die Deutschen geschoben.[xii]
Der Vorwurf der Tatbeteiligung der BND-Leute wird angeblich durch ein Video gestützt. Die Süddeutsche Zeitung fasst zusammen: „Das Video soll von lausiger Qualität sein, aber es liefert Stoff für große politische Konflikte. Glaubt man einem hochrangigen Vertreter der kosovarischen Regierung, zeigt das Filmchen den deutschen Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) Andreas J. in vollem Einsatz. Angeblich schleudert er aus einem Rohbau in Priština einen Sprengsatz auf das benachbarte Gebäude der Internationalen Verwaltungsbehörde (ICO). Der Politiker hat den Film nicht selbst gesehen, aber die Polizei hat ihm den Inhalt so geschildert. In Berlin heißt es, der Film sei ganz anders. Ein hoher Sicherheitsbeamter sagt, nach seinen Informationen sei in dem Streifen nur zu erkennen, wie ein Sprengsatz auf die ICO-Büros fliege. Der Täter sei nicht zu sehen, jedenfalls sei es nicht der Deutsche Andreas J. Auch dieser Beamte hat den Film nicht selbst gesehen, aber er beteuert: Die Quellen, die den Inhalt schilderten, seien verlässlich.“[xiii]
Das offizielle Berlin dementierte jedenfalls heftig eine Beteiligung. „Die Vorstellung, dass deutsche Stellen in terroristische Anschläge verwickelt sind, ist absurd,“ behauptete Regierungssprecher Thomas Steg. Zwar seien die Männer tatsächlich am 14. November vor Ort gewesen, aber erst vier Stunden später. Ihre Anwältin Fehmije Bytyqi-Gashi erklärte dies mit ihrer „Neugier“. Noch am selben Tag sei das Trio von der Polizei überprüft worden. Die Verhaftung folgte jedoch erst fünf Tage später, nach einer Hausdurchsuchung. „Die Deutschen hatten fast eine Woche Zeit, das Land zu verlassen, wenn sie wirklich in diesen Angriff verwickelt gewesen wären“, argumentierte die Anwältin.[xiv] Tatsächlich: Hätten Andreas J. und seine zwei Kollegen das Ding gedreht und wären dann trotz der polizeilichen Einvernahme am Tattag in Priština geblieben, wären sie ziemlich vertrottelt. Ganz ausschließen will man das freilich auch nicht.
[i] enr/dbr/ley/nir, Kosovo: Wir haben Beweise gegen den BND, SZ 25.11.2008
[vi] Jürgen Elsässer, Die Paten von Pristina, junge Welt 06.12.2005
[vii] z.n. German-Foreign-Policy.com, Der Zauberlehrling, 24.11.2008
[viii] Ralf Wurzbacher, Interview mit Erich Schmidt-Eenboom, junge Welt 25.11.2008
[ix] z.n. Thomas Roser, Solche Dilettanten haben keine Feinde bei der Mafia, FR 25.11.2008
[x] Max Brym, Arbeitet der BND im Interesse Kosovas?, kosova-aktuell 24.11.2008
[xi] z.n. Agenten-Thriller auf dem Balkan, Abendzeitung 23.11.2008
[xii] Bild-Online, Festgenommene im Kosovo hatten BND-Ausweise bei sich, 23.11.2008
[xiii] enr/dbr/ley/nir, Kosovo: Wir haben Beweise gegen den BND, SZ 25.11.2008
[xiv] Daniel Brössler / Enver Robelli, Kosovo bietet Berlin die Stirn, SZ 24.11.2008
=== 3 ===
-------- Original-Nachricht -------- Datum: Mon, 24 Nov 2008 20:35:55 +0100 Von: "fiand" <fiand @ arcor.de> Betreff: Kosovo
in der Anlage zur Kenntnis:
meine an den Generalbundesanwalt gerichtete Strafanzeige vom heutigen Tage gegen die drei Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes im Kosovo, die verdächtig sind, an einem terroristischen Anschlag beteiligt gewesen zu sein. Mir geht es darum, den Sachverhalt von der Justiz aufklären zu lassen, da die Politiker in Berlin mal wieder kräftig mauern. Ob das gelingt, wird sich herausstellen.
„Spiegel Online“ hat am 22. November 2008folgendes berichtet:
NACH ANSCHLAG AUF
EU-VERTRETUNG
Drei BND-Agenten im
Kosovo festgenommen
Diplomatischer
Eklat: Drei Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes sind nach
SPIEGEL-Informationen im Kosovo festgenommen worden. Die örtlichen Ermittler
verdächtigen sie, an einem Anschlag beteiligt gewesen zu sein.
Pristina - Einer der Deutschen war
beobachtet worden, wie er in ein leeres Nachbargebäude einstieg, von dem aus
offenbar ein Sprengsatz auf die EU-Vertretung in Pristina geworfen worden war.
Der Agent hatte von dort aus ein bei dem Anschlag beschädigtes Büro
fotografiert.
Er und seine beiden Begleiter waren
daraufhin am Mittwoch festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt worden.
Die drei sind nach SPIEGEL-Informationen
Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND). Die kosovarischen
Anti-Terror-Ermittler verdächtigen die Beamten, an dem Anschlag beteiligt
gewesen zu sein. Die Agenten beteuern dagegen, sie hätten lediglich den Tatort
inspiziert.
Der Arrest hat zu diplomatischen
Verwicklungen zwischen dem Auswärtigen Amt in Berlin und der Regierung in
Pristina geführt. Grund ist die offenbar nicht offiziell angemeldete Tätigkeit
der deutschen Agenten im Kosovo. Üblicherweise akkreditieren Staaten die
Residenten ihres Geheimdienstes bei der Regierung des Gastlandes, damit die
Beamten diplomatische Immunität genießen. In diesem Fall hat BND-Präsident
Ernst Uhrlau darauf verzichtet, die Männer gehörten nicht zur offiziellen
Residentur.
Am Freitag erklärten die Ermittler in
Pristina, bei den Deutschen handele es sich ihrer Bewertung nach "weder um
Diplomaten, Polizisten, Soldaten oder Experten mit einem internationalen
Ausweis". Damit droht den Agenten ein Verfahren wegen geheimdienstlicher
Agententätigkeit. Die BND-Beamten hatten versucht, die Umstände des Anschlags
aufzuklären. Bei einer Pressekonferenz hatten Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu
und Regierungschef Hashim Thaci die Tat als "Werk der Feinde des
Kosovo" verurteilt.
sac/dpa
Der geschilderte Sachverhalt ist auch von anderen Medien verbreitet
worden. Er begründet den Verdacht, daß strafbare Handlungen begangen worden
sind, für deren Verfolgung nach §§ 120, 142 a GVG der Generalbundesanwalt
zuständig ist.
In Betracht kommen insbesondere die Straftatbestände
der Bildung/Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, § 129 a
StGB
und der
der geheimdienstlichen Agententätigkeit, § 99 StGB.
Die Namen der dreiMitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes werden von derkosovo-albanischen Zeitung „Express“
mit
Robert Zoller
Andreas Drunken
und
Andreas Janken
angegeben („Geheime Geheimdienstler“, junge Welt vom 24. November
2008).
Ich bitte, die Ermittlungen aufzunehmen und mich vom Ausgang des
Verfahrens zu unterrichten.
Ich bitte ferner, mir den Eingang der Anzeige zu bestätigen und mir das
Aktenzeichen mitzuteilen, unter dem der Vorgang bearbeitet wird.
(ANSA) - ROMA, 17 OTT - C’e’ un nuovo tassello da inserire nel cangiante e spesso contraddittorio mosaico del rapporto tra Pio XII e gli ebrei nell’autunno del 1943, quando le Ss di Herbert Kappler arrestarono poco piu’ di mille romani nel ghetto e nei quartieri della ”citta’ aperta” e li spedirono ad Auschwitz.
Si tratta di documenti che arrivano dagli archivi inglesi e americani, visto che quelli vaticani sono tuttora inaccessibili. Uno di questi illustra l’incontro avvenuto due giorni dopo la retata nel ghetto, il 18 ottobre ‘43, tra il Papa e l’inviato straordinario della Gran Bretagna presso la Santa Sede: in quella occasione Pio XII tace sulla retata e il diplomatico gli chiede di interpretare con maggior determinazione il suo ruolo. In quel contesto Pacelli afferma che i tedeschi si sono comportati ”correttamente” con il Vaticano. In quelle ore il treno con gli ebrei romani sta per partire verso Auschwitz.
Due mesi dopo la deportazione degli ebrei romani il Papa, il 13 dicembre del ‘43, conversando con l’ambasciatore tedesco Ernest von Weiszaecker, che aveva cercato di opporsi alla deportazione, aveva illustrato la sua posizione sugli sviluppi della guerra. Il diplomatico aveva riassunto il tutto in un rapporto che e’ stato rintracciato durante alcune ricerche dagli studiosi Mario J. Cereghino e Giuseppe Casarrubea che le pubblicheranno in un prossimo volume. ”Il Papa si augura - afferma il rapporto fatto avere ai servizi americani dalla piu’ importante ”talpa” che gli Usa avevano all’interno del ministero degli Esteri tedesco, Fritz Kolbe - che i nazisti mantengano le posizioni militari sul fronte russo e spera che la pace arrivi il prima possibile. In caso contrario, il comunismo sara’ l’unico vincitore in grado di emergere dalla devastazione bellica. Egli sogna l’unione delle antiche Nazioni civilizzate dell’Occidente per isolare il bolscevismo ad Oriente. Cosi’ come fece Papa Innocenzo XI, che unifico’ il continente (l’Europa) contro i Mussulmani e libero’ Budapest e Vienna.”
Proveniente dagli archivi inglesi e’ invece il resoconto dell’incontro del 18 ottobre del ‘43 tra l’inviato straordinario inglese Sir D’Arcy Osborne e il Papa. Da due giorni gli ebrei romani sono stati prelevati dalle loro case; lo stesso giorno, alle 14, partiranno dalla stazione Tiburtina verso il campo di concentramento. Nulla il Papa dice di quanto e’ avvenuto in quelle ore. Pio XII parla della difficile situazione alimentare a Roma che potrebbe portare a tumulti e della sua volonta’ di non abbandonare la citta’ a meno di non essere ”rimosso con la forza”. L’ambasciatore e’ colpito dall’atteggiamento del Papa che gli dice di non avere elementi per lamentarsi del generale Von Stahel, comandante della piazza militare di Roma, e degli uomini della polizia tedesca ”che finora hanno rispettato la neutralita”’ della Santa Sede.
”Io ho replicato - scrive il diplomatico nel rapporto indirizzato al ministro degli Esteri Eden - di aver capito che quando il Vaticano parlava di preservare ‘Roma citta’ aperta’, si riferisse alle operazioni militari. A parte il fatto che la denominazione ‘Citta’ aperta’ e’ una farsa, l’Urbe e’ alla merce’ dei tedeschi che sistematicamente la privano di tutti i rifornimenti e della manodopera, che arrestano ufficiali italiani, giovani e carabinieri e che applicano metodi spietati nella persecuzione degli ebrei. (…)”. Il diplomatico cerca di far uscire Pio XII dal suo atteggiamento. ”Io ho affermato che Egli dovrebbe fare tutto il possibile per salvaguardare lo Stato della Citta’ del Vaticano e i suoi diritti alla neutralita’. Egli ha replicato che in tal senso e fino a questo momento, i tedeschi si sono comportati correttamente”, aggiunge nuovamente il diplomatico. Una affermazione fatta mentre la citta’ e’ ancora sotto shock per la retata arrivata dopo il ricatto dei 50, inutili, kg di oro chiesti agli ebrei per evitare la deportazione.
”A mio parere - scrive ancora il rappresentante inglese - molta gente ritiene che Egli sottostimi la Sua autorita’ morale e il rispetto riluttante di cui Egli e’ oggetto da parte dei nazisti, dal momento che la popolazione tedesca e’ cattolica. Ho aggiunto di essere incline a condividere questa opinione e l’ho esortato a tenerlo bene in mente nel corso dei futuri avvenimenti, nel caso emergesse una situazione in cui fosse necessario applicare una linea forte.”
”Mettendo a raffronto i due documenti - commentano gli studiosi - risulta chiaro che Pacelli si sente a suo agio con l’ambasciatore tedesco. Con il rappresentante inglese assume un atteggiamento freddo, facendo leva su un giudizio del tutto formale tanto da suscitare la inusitata reazione del diplomatico”. I due studiosi, gia’ autori di un volume sulla guerra al comunismo in Italia tra il ‘43 e il ‘46, ”Tango connection”, sottolineano la difficolta’ di raccogliere in Italia elementi documentali sulla questione ebrei-Vaticano: ”Tuttavia migliaia di documenti sulla situazione della Santa Sede negli anni della seconda guerra mondiale sono da tempo disponibili negli Archivi di College Park negli Stati Uniti e di Kew Gardens in Gran Bretagna. Sono carte provenienti dai fondi dei servizi segreti angloamericani, del Dipartimento di Stato Usa e del Foreign Office britannico”, spiegano. ”Il nostro archivio conserva rapporti dei Servizi Usa sulle pesanti ingerenze esercitate dalla Santa Sede e in particolare da Pio XII e da Montini, il futuro Paolo VI, nella formazione del primo governo De Gasperi”.
Per la lettura dei documenti originali e della loro traduzione clicca qui sotto:
----Messaggio originale---- Da: mariarasc @ libero.it Data: 02/12/2008 10.55 Ogg: I: Con richiesta di pubblicazione
Trieste, 28.11.2008
Comunicato stampa - con richiesta di pubblicazione
Giovedì 27 novembre si è tenuta nei locali della Bibliotaca nazionale slovena e degli studi di Trieste una riunione di dipendenti degli enti primari sloveni in Italia al fine di discutere delle conseguenze dei tagli previsti nella legge finanziaria per i finanziamenti statali per gli enti primari degli sloveni in Italia (art. 16 della legge 23/2/2001 n° 38). La somma si ridurrà dai poco più di 5 milioni di euro stanziati nell'anno 2008 per l'attività di oltre 20 enti primari e di una miriade di enti ed associazioni minori, a poco più di 4 milioni di euro per l'anno 2009, per arrivare a poco più di 3 milioni nel 2011. Va sottolineato che tale riduzione avviene dopo 18 anni (a partire dal 1991) in cui, seppur in base a leggi diverse, l'ammontare nominale degli stanziamenti per le istituzioni della minoranza slovena è rimasto sostanzialmente uguale. I tagli prospettati significano non solo mettere a repentaglio un numero non idifferente di posti di lavoro, ma anche il pericolo reale della totale scomparsa di enti, istituzioni ed organizzazioni che sono partimonio non solo della comunità slovena, ma dell'intera comunità multiculturale della regione.
Di fronte al progetto di drastica riduzione di fondi di per se insufficenti i dipendenti degli enti in questione (Editoriale Stampa Triestina s.r.l. di Trieste, Societa’ cooperativa a.r.l. Most di Cividale del Friuli (UD), Societa’ cooperativa a.r.l. Mladika di Trieste, Societa’ cooperativa a.r.l. Novi Matajur di Cividale del Friuli (UD), Societa’ cooperativa a.r.l. GoriÅ¡ka Mohorjeva di Gorizia, Societa’ PR.A.E. - Promozione attivita’ editoriale s.r.l. di Trieste, Istituto sloveno di ricerche - Slovenski raziskovalni inÅ¡titut (SLORI) di Trieste, Teatro stabile sloveno - Slovensko stalno gledaliÅ¡Äe (SSG) di Trieste, Biblioteca nazionale slovena e degli studi - Narodna in Å¡tudijska knjižnica (NÅ K) - di Trieste, Centro musicale sloveno “Glasbena matica†di Trieste, Centro sloveno di educazione musicale - Slovenski center za glasbeno vzgojo “Emil Komel†di Gorizia, Unione dei circoli culturali sloveni - Zveza slovenskih kulturnih druÅ¡tev (ZSKD) di Gorizia, Centro culturale sloveno - Slovenska prosveta di Trieste, Unione culturale cattolica slovena - Zveza slovenske katoliÅ¡ke prosvete (ZSKP) di Gorizia, Unione delle associazioni sportive slovene in Italia - Združenje slovenskih Å¡portnih druÅ¡tev v Italiji (ZSÅ DI) di Trieste, Associazione “Kulturni dom Gorica†di Gorizia, Associazione culturale “Kulturni center Lojze Bratuž†di Gorizia, Associazione Casa dello studente sloveno - Združenje slovenski dijaÅ¡ki dom “SreÄko Kosovel†di Trieste, Associazione Casa dello studente sloveno - Združenje slovenski dijaÅ¡ki dom “Simon GregorÄiĆdi Gorizia, Associazione Združenje Kinoatelje di Gorizia, Unione economica e culturale slovena – Slovenska kulturno gospodarska zveza (SKGZ) e Confederazione delle organizzazioni slovene Svet slovenskih organizacij (SSO) partecipanti alla riunione hanno sottolineato la necessità di una azione unitaria e hanno deliberato, come primo passo, di avere quanto prima un'incontro con i vertici delle organizzazioni di riferimento degli sloveni in Italia (SKGZ e SSO), con i consiglieri regionali sloveni, con la senatrice Tamara Blažina e con il deputato Ettore Rosato al fine di fare il punto della situazione, delle iniziative in atto e di quelle possibili da mettere in pratica per impedire l'attuazione dei tagli. L’incontro si terrà lunedì 1 dicembre alle ore 20.00 presso il Prosvetni dom di Opicina.
Un gruppo di dipendenti delle organizzazioni primarie degli Sloveni in Italia
Si è spenta una luce viva, un’anima forte e generosa, intelligente e appassionata, di una passione per il proprio paese martoriato e offeso, carica di orgoglio e dignità, di conoscenza puntuale della propria storia e di apprensione per il futuro, come pochi coltivano e sanno esprimere e far vivere nell’attività professionale, nelle iniziative, nei colloqui occasionali, nella vita di ogni giorno.
Svetlana è stata in questi anni un punto di riferimento importante, fondamentale, per quanti in terra di Bari si avvicinavano alla cultura e alla storia dei serbi. È arrivata qui per insegnare letteratura e lingua serbo-croata all’Università quasi 10 anni fa, nell’anno più terribile per la Serbia, quel 1999 dei bombardamenti “umanitari†della NATO che hanno segnato tragicamente il futuro di un’intera generazione, distruggendo un paese colpevole di essere al crocevia tra Occidente e Oriente e non arrendevole ai diktat delle grandi potenze, nel 1914, come nel 1941, come nel 1999: furono allora scagliate su tutta la Serbia bombe chimiche e all’uranio 238, che forse non sono estranee al male che ha colpito a morte, anni dopo, anche Svetlana.
Svetlana è stata con la sua passione ostinata e scevra da compromessi, con la sua intelligenza e la sua cultura, con il cuore e la mente sempre pronti a promuovere progetti e iniziative, una parte viva di Serbia a Bari. Non si limitava ad insegnare letteratura e lingua del paese cuore dei Balcani, che ella amava profondamente. Grazie alle sue iniziative, centinaia di studenti italiani sono andati a studiare a Belgrado, grazie a lei conosciamo meglio la Serbia, la sua cultura, la sua storia densa e aggrovigliata e tragica. Con lei l’Università di Bari perde un riferimento importante, come lo perde tutta la nostra città, come lo perde la Serbia tutta.
Svetlana è stata sempre disponibile a fare qualcosa per il suo paese, per far conoscere una verità oscurata dai grandi media, per combattere menzogne e calunnie, per studiare una realtà complessa, per stabilire contatti e legami tra Puglia e Serbia, e sempre estremamente gentile e ospitale, insieme con il compagno della sua vita, l’italianista NikÅ¡a Stipcević, nella sua bella casa di Belgrado ricca di libri e di calda amicizia.
Con la sua attiva e fondamentale collaborazione, la nostra associazione è riuscita a costruire quel ponte con Belgrado cui ella teneva fortemente, ha realizzato importanti iniziative, dalle conferenze e presentazioni di libri, alla mostra sul patrimonio culturale e religioso del Kosovo minacciato dai pogrom antiserbi, alla conferenza sullo status del Kosovo con giuristi italiani e rappresentanti del governo serbo (marzo 2005), alla mostra su Jasenovac, la Auschwitz dei Balcani (gennaio 2007), alla cui inaugurazione tenne, insieme con il prof Luciano Canfora e i prof Jovan Mirković e Dragan Cvetković del Museo delle vittime del genocidio di Belgrado, un’importante relazione. È stato uno dei suoi ultimi interventi in pubblico e vogliamo ricordarlo allegando il significativo testo ([scaricabile alla URL: http://www.cnj.it/documentazione/SvetlanaStipcevic-Jasenovac.pdf] chi voglia vederne una registrazione, la trova al sito www.telestreetbari.it, alla data del 25 gennaio 2007 [http://www.telestreetbari.it/content/view/268/15/]).
Con Svetlana perdiamo una luce viva, un cuore appassionato, una carissima, insostituibile amica.
The arrest of three German secret service agents in Kosovo exposes the sort of society that has been developed with German and American support in this former part of Yugoslavia—one mired in corruption, organised crime and secret service plots.
The affair began on November 14, when a bomb exploded outside the office of the European Union special representative, Pieter Feith, in Kosovo’s capital, Pristina. The building was damaged but no one was hurt. Immediately afterward in a neighbouring building, a German man, Andreas J., was observed and questioned by the Kosovan security forces, and unmasked as an agent of Germany’s Bundesnachrichtendienst (BND, Secret Service). This is according to the public prosecutor’s office. German sources, however, claim that Andreas J. only came to the scene four hours after the explosion to take photographs.
Normally, such secret service affairs between friendly governments are settled quietly and discreetly, usually by the departure of the unmasked agents. Not so in this case. Last week, the police arrested Andreas J. and two additional BND agents, accusing them of having planted the bomb at the EU’s International Civilian Office (ICO) building.
The case has received enormous attention and has led to a diplomatic crisis between Berlin and Pristina. Pictures of those arrested were shown on Kosovan TV and on the front pages of the press, complete with rumours whose source was thought to be the office of Prime Minister Hashim Thaci. It was claimed that the public prosecutor’s office possessed a video showing Andreas J. throwing the explosive device at the ICO building. However, various witnesses who claim to have seen the video say it is not possible to clearly identify anyone on the tape. Thaci, for his part, completely denies any involvement and says the whole affair is a matter for the allegedly independent Kosovan justice system.
Speculation has since been rife about the background to the case, but it is doubtful whether it will ever be clarified. Kosovo is a jungle of rival secret services. In this regard, it resembles Berlin before the fall of the Wall. The US, Germany, Britain, Italy and France all have considerable intelligence operations in the country, which work both with and against one another. Moreover, in this country of just 2.1 million inhabitants, some 15,000 NATO soldiers and 1,500 UN police officers are stationed, as well as 400 judges, police officers and security officers belonging to the UN’s EULEX mission.
In addition, the country has a government and state apparatus that are notoriously corrupt and are closely linked with organised crime. According to a report by the Berlin Institute for European Policy, produced last year on behalf of the German army, drugs, human trafficking and arms smuggling, theft, robbery and car crime are the only increasing and profitable sectors of the country’s economy. Conservative estimates put the annual monetary turnover of the mafia at approximately €550 million. This represents a quarter of the country’s gross domestic product, which is artificially inflated by enormous international transfers. Kosovo has become a “poly-criminal multifunctional region,” with Kosovo playing an important role, particularly as a transit country for Afghan heroin.
The German government has denied any involvement by the three BND agents in the attack on the ICO building and called such accusations “absurd.” And it is indeed difficult to discern a motive for the BND to organise an attack on an institution in which the German government is involved.
However, secret service expert Erich Schmidt Eenboom, a long-time observer of the BND, thinks differently. In an interview with Junge Welt he was convinced that the BND agents had committed the attack to increase pressure for a faster transition to full sovereignty in Kosovo. However, he was unable to provide any proof.
On the other hand, the question arises why the Thaci government would court an open conflict with Germany, which after the US is the second largest financial backer of Kosovo and ranks among the most important advocates of its independence.
Most German commentators describe this as an act of revenge—an interpretation that clearly originates in senior government circles. Over many years, Kosovan politicians, and in particular Prime Minister Thaci, have been angered by the BND’s criticisms linking high-ranking politicians with organised crime, contrary to the position taken by the CIA.
One bone of contention was a 67-page BND analysis about organized crime in Kosovo, produced in February 2005, and reported by Frankfurt journalist Jürgen Roth the same year in Weltwoche. The report accuses Ramush Haradinaj (head of government from December 2004 to March 2005), Hashim Thaci (prime minister since January 2008) and Xhavit Haliti, who sits in the parliament presidium, of being deeply implicated in the drugs trade.
According to the BND report, “Regarding the key players (e.g., Haliti, Thaci, Haradinaj), there exists the closest ties between politics, business and internationally operating OC [organized crime] structures in Kosovo. The criminal networks behind this are encouraging political instability. They have no interest in building a functioning state, which could impair their flourishing trade.”
Thaci is one of the founders of the Kosovo Liberation Army (KLA) and in 1999 led the Albanian delegation to the Rambouillet conference, which established the pretext for the NATO war against Yugoslavia. At this time, according to the BND report, Thaci controlled a criminal network “active throughout Kosovo.” In 2001, the report claims, “there were direct contacts with the Czech and Albanian mafia.” In October 2003, Thaci was “closely linked to extensive drugs and arms trafficking” with a clan that was also accused of money laundering and extortion.
The BND report says of Haradinaj: “The structures around Ramush Haradinaj, based on family clans in the area of Decani, are engaged in the entire spectrum of criminal, political and military activities, which substantially influence security conditions throughout Kosovo. The group consists of approximately 100 members and is active in smuggling arms and drugs and in the illegal trade of goods liable to customs duty. In addition, it controls local government organs.”
In December 2004, Haradinaj, who was considered a protégé of the US, became prime minister of Kosovo. However, he had to resign in March 2005 because the International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia indicted him for crimes against humanity. Among other things, he was accused of the forceful abduction of civilians, kidnapping, unlawful detention, torture, murder and rape. He was acquitted in April 2008 for lack of evidence, after nine out of ten prosecution witnesses died violently and the tenth withdrew his statement after narrowly escaping an assassination attempt.
The Berlin Institute for European Policy report cited above also repeats the accusations against Thaci. Real power in Kosovo lays with 15 to 20 family clans who control “almost all substantial key social positions” and are “closely linked to prominent political decision makers,” the report states.
Weltwoche summarises the results of the study, saying, “The current Prime Minister Hashim Thaci is specifically incriminated.” It goes on, “‘Keyplayers’ like Thaci are responsible for ‘the close links between politics, business and internationally operating mafia structures.’ The political recognition accorded Thaci and other representatives of the Kosovo Liberation Army has given former terrorists a previously unsurpassed authority. Former criminals have won a reputation as politicians abroad, and enjoy parliamentary immunity at home, and the protection of international law abroad. This enables them to operate largely unchallenged in Kosovo and to put pressure on political opponents with the help of—officially forbidden—party secret service operations.”
In the meantime, the influence of the mafia gangs extends to the staff of NATO’s KFOR peacekeeping force and UNMIK (United Nations Mission in Kosovo). According to Weltwoche, UNMIK is also jointly responsible “for Kosovo becoming a ‘centre of the international trafficking of women,’ particularly young and under-age prostitutes. In some estimated 104 brothels, which are mostly situated on the outskirts of town by a gas station, the ‘international’ customers are among the best. High demand has made a ‘significant contribution to the growing local trafficking structures.’ In the past, several secret internment camps for women were established.”
It is interesting that the report by the Berlin Institute for European Policy also refers to substantial tensions between German and American bodies. “The German report is particular critical of the role of the US, which had obstructed European investigations and which had been opened up to political extortion by the existence of secret CIA detention centres in the grounds of Camp Bondsteel in Kosovo,” writes Weltwoche. “Doubts are growing about the American methods and also as a result of the ‘serious’ description of a high-ranking German UN police officer that the main task of UNMIK’s second in command, American Steve Schook, is ‘to get drunk with Ramush Haradinaj once a week’.”
These tensions have obviously grown considerably, with several articles suggesting that the CIA could have played a role in the arrest of the three BND agents.
There are also still further hypotheses as to why Pristina became involved in an open conflict with Berlin. One concerns the European Union’s EULEX mission, to be expanded by the end of the year from 400 to 1,900 legal and police officers to replace UNMIK and develop Kosovo’s legal structures.
On the one hand, this disrupts the affairs of the criminal clans, which have largely been able to function undisturbed since the completely overworked judicial system faces a backlog of approximately 40,000 legal cases. On the other hand, in order for the European Union to obtain a UN mandate for EULEX, the EU has agreed with Belgrade that the authorities in Pristina will have no control over the police and courts in the Serbian inhabited Kosovo north. Pristina sees this as a first step towards the secession of these areas and therefore rejects the agreement.
Another theory reasons that Pristina is really only interested in BND agent Robert Z., one of the three arrested, whom it claims was implicated in the murder of KLA commander Ekrem Rexha in 2000.
Whatever the case, one thing the affair of the arrested BND agents has already made clear is that the German government’s first foreign combat mission in the postwar period—and the enormous sums of money it has pumped into Pristina—have helped to establish a regime that Germany’s own secret service regards as a centre for the trafficking of drugs and women throughout Europe. As Jürgen Roth writes in Weltwoche, the Kosovan-Albanian clans are today “a leading criminal force, in particular in Switzerland, Germany and Italy.”
In turn, this organized criminality serves German Interior Minister Wolfgang Schäuble as a pretext to curtail fundamental democratic rights and to demand new powers for the police and secret service.
Germany’s Green Party bears a special responsibility for this development, justifying the return of German imperialism to the Balkans with clichés about human rights and self-determination. In reality, it is a case of economic interests and geopolitical power. The result is a completely ruined society, in which criminal and corrupt elements set the tone.
ASSOCIAZIONE COMBATTENTI ANTIFASCISTI DELLA REGIONE ISTRIANA - POLA
Comunicato stampa – Pisino, 17 novembre 2008
Sul media croati del 9 novembre c.a. e pubblicato un testo dal titolo: «Alemanno: La Croazia non può entrare nell'UE fino a quando non avrà riconosciuto lo scempio delle foibe». Ai sensi della Legge sull'informazione pubblica, vi preghiamo di pubblicare il seguente Comunicato dell'Associazione combattenti antifascisti e degli antifascisti della Regione Istriana, approvato alla seduta tenutasi il 17 novembre c.a. a Pisino:
Il sindaco di Roma, Gianni Alemanno, ex neofascista, attivista ed oggi partner di coalizione in quota Alleanza Nazionale, partito “post fascistaâ€, ha dichiarato che la Croazia non potrà entrare nell’Unione Europea fino a quando non avrà ammesso che sul suo territorio è stato commesso il tragico massacro delle foibe.
L’assessore romano alla Pubblica istruzione, Laura Marsilio, ha aggiunto che Roma incoraggerà le scuole ad organizzare dei viaggi per i propri alunni a Trieste, a Pola e in Istria, dove essi avranno l’occasione di conoscere la “civiltà istriano – dalmataâ€.
È evidente che il sindaco di Roma e la sua Laura Marsilio non sanno o non vogliono sapere che le foibe furono un’idea fascista (brevetto fascista) e furono praticate innanzitutto dai fascisti vicino a Dignano (S. Fosca), cosa che abbiamo ribadito più volte. Ma a questo neofascista romano dobbiamo ribadire che le foibe sono il prodotto di delitti pesanti e feroci commessi dai criminali fascisti ai danni dell’innocente popolazione dell’Istria, prima e in special modo dopo la seconda guerra mondiale. La guerra è di per sé una grossa tragedia per tutti quelli che la vivono, quando le persone si uccidono a vicenda. La storia ha dimostrato che non esistono guerre senza peccati, e che vi muoiono anche persone innocenti.
Tutti gli eserciti del mondo, in tutte le guerre, usano gli abissi, le foibe, volendo liberarsi quanto prima delle vittime cadute. Molti combattenti antifascisti finirono nelle foibe: soltanto in Istria, non sappiamo dove siano i resti di oltre duemila combattenti caduti e alcune migliaia di vittime del terrore fascista. Il sindaco Alemanno e la sua Laura non penseranno mica che i fascisti, i nazisti e gli altri sciagurati abbiano scavato le tombe ai combattenti caduti della Coalizione internazionale antifascista?
Tutta la loro natura criminale e l’odio nei confronti dei cosiddetti “sciavi†– espressione usata ingiuriosamente dal regime fascista rivolgendosi agli Slavi – si sono dimostrati nella loro totalità quando intere forze fasciste mussoliniane della Repubblica di Salò (di cui il signor Alemanno è erede), nella zona operativa adriatica, si sono messe a fianco della spaventosa e malfamata offensiva nazifascista di Romel “Wolkenbruhâ€. Allora agendo brutalmente in Istria, in soli otto giorni all’inizio dell’ottobre del 1943, i carnefici nazifascisti uccisero 2500 persone di cui la maggior parte innocenti, fra i quali molti bambini, donne e anziani; anzi, gettavano i bambini nel fuoco, cavavano loro gli occhi mentre erano ancora vivi, violentarono e massacrarono molte vittime, diedero fuoco a molti villaggi, case e ville di campagna e condussero 6.877 cittadini nei campi della morte.
I signori Alemanno e Laura Marsilio non sanno queste cose, anche se le dovrebbero sapere, come pure la popolazione italiana, costantemente infettata dalla questione delle foibe e dalle menzogne.
Se non ci fossero stati questi e precedenti delitti, il genocidio ai danni della “razza inferiore slavaâ€, come ci caratterizzava Mussolini, e le torture brutali dei fascisti in Istria, affermiamo fermamente che non ci sarebbero state neanche le foibe; di ciò in Italia si tace, e si evita cocciutamente di parlare alla popolazione italiana delle barbarie commesse da parte delle armate italiane d’occupazione.
Nelle foibe istriane finirono gli incalliti fascisti che commettevano il genocidio e che il popolo aveva condannato durante il conflitto. Ammettiamo che al tempo della guerra e nei giorni di anarchia siano state possibili anche delle vendette di singoli, per le quali però il movimento antifascista di liberazione popolare non può essere responsabile, perché i combattenti antifascisti non avevano nessun motivo di uccidere gli innocenti, e neanche lo facevano.
Disponiamo dei nominativi di 808 criminali italiani di guerra con i numeri dei loro dossier, proclamati come tali dalla Commissione internazionale delle Nazioni Unite e che non hanno mai risposto dei crimini commessi. Neanche le autorità italiane hanno chiesto scusa a questi nostri luoghi e alla popolazione che qui vive. Invitiamo i signori di Roma ad inchinarsi davanti alle nostre vittime e ad iniziare, col nostro popolo, un dialogo costruttivo di rispetto reciproco, tolleranza e convivenza, in un buon vicinato, perché il destino ci ha messo gli uni di fronte agli altri, anche nel futuro.
Cogliamo l’occasione per esprimere il nostro disappunto nei confronti del potere attuale nella Repubblica di Croazia, come pure dell’ambasciatore a Roma, Vidosevic, che non si esprime in merito a queste pesanti calunnie a carico della Croazia e di parte della sua popolazione.
Per la Presidenza dell’Associazione combattenti antifascisti della Regione Istriana, Tomislav Ravnic
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PRIOPĆENJE PREDSJEDNIŠTVA SAVEZA ANTIFAŠISTIČKIH BORACA I ANTIFAŠISTA ISTARSKE ŽUPANIJE
Fojbe su prvi »prakticirali« faÅ¡isti kod Vodnjana
GradonaÄelnik Rima Gianni Alemanno, bivÅ¡i neofaÅ¡ist, aktivist i danas koalicijski partner postfaÅ¡istiÄke nacionalne alijanse, izjavio je da Hrvatska ne može ući u Europsku uniju dok ne prizna da je na njenom teritoriju bio poÄinjen masakr te da se zbila tragedija fojbi. Rimska proÄelnica za Å¡kolstvo Laura Marsilio dodala je da će Rim poticati Å¡kole na organiziranje uÄeniÄkih putovanja u Trst, Pulu i Istru, gdje bi trebali upoznati, rekla je, »istarsko - dalmatinsku civilizaciju«.
Rimski gradonaÄelnik i njegova Laura oÄito ne znaju ili ne žele znati da su fojbe faÅ¡istiÄki izum (breveto fascista) i prvi su ih prakticirali u Istri faÅ¡isti kod Vodnjana (Sv. FoÅ¡ka), o Äemu smo pisali u nekoliko navrata. Ovom rimskom neofaÅ¡istu moramo ponoviti da su fojbe produkt teÅ¡kih, zvjerskih faÅ¡istiÄkih zloÄina nad nedužnim stanovniÅ¡tvom Istre i prije, a posebno tijekom Drugog svjetskog rata. Rat je sam po sebi velika tragedija za sve koji u njemu sudjeluju. Povijest je dokazala da nema bezgreÅ¡nih ratova, jer u njima stradavaju i nevini ljudi. Sve vojske svijeta u svim ratovima koriste bezdane, jame - fojbe, želeći se Å¡to prije rijeÅ¡iti žrtava. Mnogo je antifaÅ¡istiÄkih boraca zavrÅ¡ilo u fojbama. Samo mi u Istri ne znamo za grobove viÅ¡e od dvije tisuće palih boraca i nekoliko tisuća žrtava faÅ¡istiÄkog terora. Valjda ne misle gradonaÄelnik Alemanno i njegova Laura da su faÅ¡isti, nacisti i drugi zlotvori kopali grobove palim ratnicima MeÄ‘unarodne antifaÅ¡istiÄke koalicije.
Svu svoju zloÄinaÄku ćud i mržnju prema šćavima (scavi), kako je pogrdno faÅ¡istiÄki režim oslovljavao Slavene, pokazali su u svoj svojoj punini kad su se Äitave Mussolinijeve faÅ¡istiÄke snage Repubblice di Salo (koju gospodin Alemanno baÅ¡tini) u Jadranskoj operativnoj zoni stavile u vodeću pratnju zastraÅ¡ujuće zloglasne nacifaÅ¡istiÄke Rommelove ofenzive »Wolkenbruch«. Tada su samo u osmodnevnom brutalnom divljanju Istrom poÄetkom listopada 1943. godine nacifaÅ¡istiÄki krvnici poubijali 2.500 uglavnom nedužnih ljudi, meÄ‘u kojima mnogo djece, žena i staraca, Å¡toviÅ¡e bacali djecu u vatru, vadili im oÄi na živo, silovali i mnoge žrtve masakrirali. Spalili su mnoga naselja, domove i seoska gospodarstva i odveli 6.877 graÄ‘ana u logore smrti. To gospodin Alemanno i gospoÄ‘a Marsilio ne znaju, a trebali bi znati, kao i talijanska javnost, koja se uporno inficira fojbama i neistinom.
Da nije bilo ovih i prethodnih ubojstava, genocida nad »nižom slavenskom rasom«, kako nas je Äastio Mussolini, te brutalnih tortura faÅ¡ista u Istri, odgovorno tvrdimo da fojbi ne bi bilo, o Äemu se u Italiji ne govori, kao Å¡to se talijanskoj javnosti uporno preÅ¡ućuje o poÄinjenim zloÄinima talijanskih okupacijskih armija.
U fojbama u Istri završili su okorjeli genocidni fašisti i špijuni koje je narod osudio u ratu.
Dozvoljavamo da su u ratu i danima bezvlašća bile moguće i pojedinaÄne osvete, za koje antifaÅ¡istiÄki narodnooslobodilaÄki pokret ne može snositi odgovornost jer antifaÅ¡istiÄki borci nisu imali nikakvog razloga ubijati nevine ljude niti su to Äinili.
U posjedu smo spisa s imenima i prezimenima 808 talijanskih ratnih zloÄinaca te brojevima njihovih dosjea koje je donijela MeÄ‘unarodna komisija Ujedinjenih naroda, a koji nisu nikada odgovarali za poÄinjene zloÄine. Nikad se talijanske vlasti nisu ispriÄale ovom naÅ¡em kraju i njegovim stanovnicima za poÄinjene zloÄine. Pozivamo gospodu Rimljane da se poklone naÅ¡im žrtvama i povedu s naÅ¡im narodom konstruktivan dijalog meÄ‘usobnog uvažavanja, tolerancije i convivenze, jer nas je sudbina uputila jedne na druge i u budućnosti.
Ovom prilikom zamjeramo na inertnosti aktualnim izvrÅ¡nim vlastima RH, kao i veleposlaniku VidoÅ¡eviću u Rimu koji preÅ¡ućuje ove teÅ¡ke objede na raÄun Hrvatske i dijela njenog stanovniÅ¡tva.
Za predsjedništvo SABA-e Istarske županije, Tomislav Ravnic
dal quotidiano “Zadarski listâ€, Zara, 13 novembre 2008
Armando Cernjul
Delle minacce del Sindaco di Roma, Gianni Alemanno
Il Sindaco di Roma Gianni Alemanno, eletto dalla Coalizione di Berlusconi; Il Popolo della Libertà e AN postfascista, partito il secondo dell’ex Ministro nel Governo di Berlusconi, Gianfranco Fini, con la sua dichiarazione che la Croazia non può entrare a far parte dell’UE se non riconosce che sul territorio sono stati commessi dei crimini, si ritiene questa dichiarazione un ulteriore minaccia alla Croazia dalla vicina Italia.
Ricordiamo quella del Segretario dell’Alleanza Nazionale Gianfranco Fini che rivendicava dalla Croazia e i suoi cittadini il riconoscimento e la restituzione dei beni ai profughi dell’Istria, Fiume e Dalmazia, e il diritto dell’acquisto degli immobili in Croazia. E vero che minacciano e calunniano la Croazia riguardo l’esodo e le foibe, ma le minacce di Alemanno sono invece sapientemente un prologo alla festa nazionale in Italia - Giornata della memoria che si tiene ogni anno dal 2004 il 10 di febbraio.
Questo falsificatore postfascista si sente più forte a parole, da quando è diventato Sindaco, perciò afferma che la tragedia dei profughi “passa sotto silenzio nei libri di storiaâ€, in particolare nei testi scolastici.
Tutto quello che ha dichiarato finora è un evidente menzogna. Della tragedia delle foibe, ingrandita con gran numero di vittime (da 5.000 a 50.000) è stato pubblicato in centinaia di libri e articoli, in Italia ed anche in altri paesi europei ed extraeuropei come in Canada.
Però nel 99% di questi testi dei crimini commessi dall’esercito italiano ed in particolare dai famigerati fascisti neanche una riga! Su questo il Signor Alemanno sorvola, così come lo fa anche il suo capo del Partito Gianfranco Fini, attuale presidente della Camera. E troppo poco ne parlano i politici del centro destra perché hanno paura di non ottenere il voto nemmeno da quei pochi esuli che non simpatizzano per questi esponenti del postfascismo.
I fascisti hanno cavato gli occhi a Ruza Petrovic ancora viva
Anche l’assessore all’Istruzione della Città di Roma, Laura Marsilio, esponente dello stesso partito di coalizione PDL, che in questi giorni è stata più volte fischiata alle manifestazioni studentesche dove si scandivano slogan contro il governo Berlusconi, ha esclamato di voler stimolare ed organizzare gite scolastiche a Trieste , Pola, Istria, per far conoscere “la civilizzazione istro-dalmataâ€. La signora Marsilio sembra “caduta dall’alberoâ€; nessuna delle due città menzionate si trovano nella Contea dalmata e sembra non abbia la minima idea che le gite vengono organizzate non soltanto a Pola e Istria, ma anche a Fiume e nelle città dalmate.
Non sappiamo, almeno per quanto riguarda il territorio croato, perché con Pola e Istria viene citata Trieste. Forse pensa che Trieste si trovi in Croazia o Slovenia?.Scherzi a parte. Per quelli che sono bene informati, è risaputo che l’assessore pensa alla foiba di Basovizza vicino Trieste.
Nessuna persona normale può affermare che i delitti nelle foibe non sono avvenuti, ma in Croazia e in Slovenia nessuno può accettare perché di questi luoghi i neofascisti formino dei “piccoli Jasenovacâ€* . D’altronde le foibe, dobbiamo una ancora volta ribadire, che proprio gli italiani sono stati per primi usarle per gettare in esse “i barbariâ€. Cosi definivano i slavi!
Ma se la signora assessore intende indirizzare in gran numero gite scolastiche in Croazia, allora sarebbe opportuno di far visitare anche le cittadine e villaggi, dove i fascisti nella II guerra Mondiale, cavavano gli occhi a Ruza Petrovic, popolarmente chiamata Roza, ancora viva. Stuprato e ammazzato e poi gettato nella cisterna Foska Doblanovic, stuprato, massacrato e ammazzato Ana Gustin, e cosi via.
Assolutamente devono preparare le gite a visitare il villaggio Lipa in Istria che i fascisti italiani, insieme a gli occupatori tedeschi, hanno bruciato il 30 aprile 1944, ed hanno ucciso vecchiette, donne coi bambini.nelle case e nella scuola bruciava la gente viva..In totale sono state uccise 253 persone. Bruciate circa un centinaio di case ed una quarantina sono rimaste danneggiate. La signora Marsilio e il signor Alemanno dovrebbero venir sentire com’era il villaggio Lipa morto!
Quelli che si accingono andare in Dalmazia, se vogliono, sentiranno molti racconti sugli eccidi fatti dai fascisti. Le torture e fucilazioni di migliaia di partigiani che difendevano le proprie famiglie e case, fino a gli stupri e uccisioni di donne, maltrattamenti e uccisioni di vecchi e bambini! Ci sono tanti racconti, da Zara a Sibenik, Primosten, Trogir, Spalato, Metkovic, Dubrovnik e molti altri villaggi in Dalmazia, particolarmente dove si trovavano i campi di concentramento nei quali si moriva di fame. Perciò è arrivato infine il momento perché gli ex carcerati sopravvissuti e alle loro famiglie maltrattate nei campi di concentramento di Molat e altri, lo Stato italiano versi l’indennizzo, come l’ha fatto la Germania agli italiani.
In Dalmazia venivano stuprate e ammazzate donne, vecchi e bambini
L’indennizzo però non è sufficiente. I studenti italiani dovrebbero visitare ogni anno, decine di luoghi. Conosceranno e di questo troveranno scritto anche nei documenti italiani, che:
In data del 13 luglio 1942, a Zemunik (tuttora un piccolo aeroporto vicino Zara, N.d.t.)) due fascisti italiani ed un pilota tedesco, entrarono con forza nella casa di Marija Dundovic, e dopo aversi abbuffato e ubriacato, senza alcun motivo hanno ammazzato il marito. La Dundovic è rimasta una povera vedova con tre figli di 2, 6, e 9 anni. Poi sono andati a casa di Stefanija Skoric, tentandola di violentare ma è riuscita scappare, poi hanno tentato di violentare un’altra donna, Emilija Lalic, riuscendo poi vendicarsi su Olga Loncar, che l’hanno tutti e tre violentata.
A Zaton, cittadina sul mare, un anno dopo, esattamente il 13 luglio 1943 sono state fucilate 18 persone; 13 donne, 4 anziani ed 1 bambino. Le donne prima di essere fucilate sono state stuprate. Di questi eventi ci sono centinaia e centinaia e loro, i postfascisti, condizionano l’entrata della Croazia nell’UE!
La Croazia deve essere preparata a rispondere, a queste ed altre minacce da questi eredi del dittatore fascista Mussolini e di ciò informare l’UE e l’opinione pubblica.
Quando citiamo le ultime nuove minacce che arrivano da Roma, da questa bellissima città sulla quale nel 1922 è stata organizzata la marcia fascista, l’autore di questo articolo ricorda delle critiche che gli venivano rivolte negli ultimi dieci anni a lui personalmente ma anche al giornale per il quale scriveva, da parte delle stesse organizzazioni di combattenti antifascisti (ma anche da vari settori governativi) perché attaccava aspramente i neoiredentisti e neofascisti italiani, creando così inutili tensioni negli ormai rapporti di buon vicinato tra la Croazia e l’Italia.
Ogni talvolta rispondevo con le medesime parole: Mai essi smetteranno di attaccare la Croazia e rinunciare alle pretesti di rivendicazione sui territori dell’Istria, Fiume e Dalmazia., perché questo è il piano dei criminali fascisti sopravvissuti che mai hanno ammesso la loro responsabilità di fronte a nessun tribunale e le numerosissime famiglie.
Appena l’anno scorso e quest’anno, quando, inaspettatamente partiva l’attacco diffamatorio sulla “pulizia etnica verso gli italiani†da parte del presidente Napolitano, ai miei consiglieri “politici†ed “educativiâ€, era chiaro che essi non si fermeranno e che i “delitti†sono soltanto una finta, una scusante, perché la loro vera “spina nel fianco†sono l’Istria, Fiume e la Dalmazia!
Nota bene, per quelli non lo sapessero, Napolitano, nella II guerra Mondiale stava dalla parte della coalizione antifascista ed è stato per molti anni un leader comunista.
Nessuno di noi in Croazia, eccetto quelli che s’incontrano con i colleghi del Partito di Alemanno ed altra marmaglia postfascista, e di questi ne abbiamo anche nel Parlamento croato ora, come ce n’erano anche nella legislazione precedente, non possono capire che la Croazia indipendente viene ricattata da quelli dei quali i nonni, padri, zii e amici, hanno fatto il massacro di circa un milione di persone in Etiopia, Libia, ex Jugoslavia, Albania, Grecia, Francia.E quando si cita la Croazia e le sue città e regioni, Alemanno e la Marsilio farebbero meglio a tacere. Ma se proprio ne parlano, allora nei testi scolastici inseriscano le torture, gli arresti ed i crimini sui croati ed italiani, commessi dall’Italia dal 1918 al 1943, in particolare dalla soldatesca di Mussolini dal 1922 al 1943 in Istria e Fiume, e gli arresti e crimini nella II guerra Mondiale dal 1941 al 1945 su tutto il territorio della Croazia.
Ricordiamo, dopo la capitolazione dell’Italia fascista avvenuta l’8 settembre 1943, molti mussoliniani hanno continuato a combattere insieme agli occupatori tedeschi ed insieme commettevano brutali crimini, bruciarono cittadine e villaggi. L’esercito italiano soltanto nel periodo dal 1941 al 1943 sul territorio croato ha ucciso più di 40.000 persone, per di più donne, vecchi e bambini, ma di ciò tacciono. A quelli che interessano, queste notizie le possono trovare presso l’Istituto della Storia Croata a Zagabria.
Perciò è necessario che prima l’Italia si scusi per i crimini commessi in Croazia, e poi questo lo deve fare la Croazia, ma soltanto per le vittime innocenti.
*Jasenovac, famigerato campo concentramento ustascia nello Stato Indipendente Croato, 1941 - 1945
Manifestazione per la memoria storica e l’impegno antifascista: Scalinata Revere, 13 dicembre dalle 15
Da tempo il Comune, in mano alla destra più o meno nostalgica, intende dare uno spazio pubblico a Mario Granbassi, giornalista fascista morto in Spagna combattendo con Franco contro la legittima Repubblica democratica. Nel 1939, in pieno fascismo e dopo le leggi razziali, gli era stata dedicata una strada vicino a via Besenghi, togliendola allo storico “non ariano” Samuele Romanin.
Ora la Giunta comunale vuole, a tutti i costi, togliere all’ebreo Giuseppe Revere una parte della sua via, la scalinata vicino a Piazzale Rosmini, per darla a Mario Granbassi. Le proteste e i dissensi non sono ascoltati da chi comanda in Piazza Unità. Hanno infatti dichiarato: “Me ne frego!” e“Facciamo quello che vogliamo!” Anche il parere contrario degli storici della Deputazione viene messo a tacere.
La parola spetta perciò a tutti gli antifascisti, di Trieste e non solo, agli italiani esloveni che vanno alla Risiera non per dovere di circostanza, come il sindaco, ma convinti che il nazifascismo sia stato una sciagura che doveva e poteva essere fermata già nei primi anni Venti.
Evitiamo che esso ritorni con l’esaltazione dei suoi “eroi” e attraverso il revisionismo toponomastico.
L’appuntamento per la protesta popolare, di italiani e sloveni, di vecchi e giovani, di uomini e donne è
sabato 13 dicembrealle ore 15
sulla scalinata Giuseppe Revere (sopra Piazzale Rosmini).
L’adesione alla manifestazione è libera e aperta ai cittadini e alle associazioni culturali e politiche che concordano con l’obiettivo di impedire il ritorno, sotto qualsiasi forma, del fascismo.
Parteciperà Gerhard Hoffmann, militante delle Brigate Internazionali in Spagna, nato a Vienna nel 1917.
PERCHÉ INTITOLARE A TRIESTE UNA VIA A MARIO GRANBASSI?
Tra i vari tipi di revisionismo storico e culturale è da tempo in vigore anche quello, neppure tanto strisciante, che si basa sul concetto che, indipendentemente da quanto e cosa una persona abbia fatto in vita, il solo fatto che sia morta per morte violenta ne fa di diritto un “eroe” o quantomeno qualcuno da onorare e commemorare. Come il fatto di voler considerare, genericamente, “martiri delle foibe” tutti coloro che furono uccisi per regolamenti di conti o vendette personali durante o dopo la seconda guerra mondiale, indipendentemente se questi in vita si erano macchiati di crimini o semplicemente hanno avuto la sventura di trovarsi nel momento sbagliato al posto sbagliato. C’è una certa qual differenza tra un Salvo D’Acquisto, che sacrificò la propria vita per salvare quella di altri, ed il malcapitato agente della polizia fascista che fu ucciso sbrigativamente per vendetta da parte di chi aveva patito sotto le sue torture. Ambedue morti ingiustamente per mano altrui, la morte ingiusta non può però cancellare ciò che era la persona in vita. Come l’ex prefetto, nonché magistrato del Tribunale speciale per la Dalmazia, Vincenzo Serrentino, condannato a morte in Jugoslavia, che era stato denunciato per crimini di guerra alla Commissione competente delle Nazioni unite per il quale è stata consegnata agli eredi una targa ricordo in quanto è stato considerato “ infoibati”. Un altro dei mezzi usati per la riabilitazione di esponenti del regime fascista (e, di conseguenza, anche del fascismo tout court) sono le operazioni toponomastiche. Sta suscitando un grosso dibattito, con ripercussioni anche internazionali, la proposta della Giunta comunale di Trieste di dedicare una scalinata al giornalista triestino Mario Granbassi, volontario filo franchista nella guerra di Spagna, morto nel 1939 durante le battaglie per la conquista della Catalogna che resisteva ancora all’invasione golpista. Contro questa intitolazione si è costituito un Comitato, coordinato da Claudio Cossu e che vede aderenti, tra gli altri, Boris Pahor, Pier Aldo Rovatti, Fulvio Camerini, Sergio Grmek Germani, Claudio Venza, Alessandro Giadrossi, Franco Cecotti, Diana de Rosa e altri docenti universitari, tra i quali una sessantina di insegnanti dell’Università di Barcellona; messaggi di adesione sono stati inviati inoltre da Moni Ovadia, Enzo Collotti, Fulvio Salimbeni, Mimmo Franzinelli e Margherita Hack. Vediamo innanzitutto la motivazione per la medaglia d’oro alla memoria conferita a Granbassi nel 1940: Comandante del plotone arditi di battaglione, si lanciava audacemente contro una munitissima posizione nemica che, con nutrito fuoco, causava forti perdite al suo battaglione, riuscendo, dopo aspro combattimento a corpo a corpo, a scacciarne l’avversario. Ferito, si faceva medicare sommariamente. Ripreso il comando dei suoi arditi, si gettava ancora, con suprema audacia, nella lotta finché, investito da una raffica di mitragliatrice, cadeva colpito a morte. Prima di spirare inneggiava all’Italia, incitando i suoi uomini a continuare la lotta e a non preoccuparsi della sua persona. Motivazione che logicamente (essendo stata redatta in piena epoca di guerra fascista) non tiene conto che il “nemico” contro cui combatteva Granbassi era in realtà quella parte del popolo e dell’esercito legittimo di Spagna che difendeva la Repubblica dalle formazioni golpiste di Franco, e che l’intervento fascista italiano nella guerra di Spagna ha rappresentato un’ingerenza politica e militare che ha causato migliaia di morti tra la popolazione civile. Ricordiamo che l’aviazione fascista bombardò ripetutamente la Spagna, come “esperimento” di prova degli effetti che potevano provocare gli attacchi aerei sulla resistenza della popolazione; che nella sola Barcellona i bombardamenti fascisti provocarono 3.000 morti; e per dare l’idea degli ideali che mossero il governo fascista, citiamo Galeazzo Ciano che scrisse nel suo “Diario”: “Meglio che ci temano come aviatori piuttosto che ci apprezzino come mandolinisti”. Tutto questo poteva andare bene per le autorità italiane nel 1940, ma pensiamo che nel 2008 qualcosa dovrebbe essere cambiato. Prendiamo ora il diario di Granbassi, che in merito alla sua decisione di partire volontario ad aiutare i golpisti scrisse: “La sento tanto profondamente come una guerra fascista, questa che sono venuto a combattere, sacrificando i miei affetti più cari e abbandonando il mio posto di lavoro!”. Ed ancora: “Gridare il nome del Duce, in faccia a questa trincea comunista, in questa notte di guerra, tanto lontano dalla Patria, è per me una soddisfazione che mi dà un’emozione profonda”. Come contraltare a queste frasi da militante fascista vengono a volte citate altre parole di Granbassi, rivolte alla famiglia: “Piccoli miei, Fernanda, povera e buona mamma, come ho potuto lasciarvi?” Ma nessuno aggiunge la risposta che lo stesso Granbassi si dà: “Ma la fede è più viva che mai!”, frase che ci restituisce l’immagine del fanatico che ritroveremo in altre espressioni, come “ogni annunzio di azione mi eccita” e “invidio i miei colleghi che sono in trincea”. Questo l’ideale che spinse Granbassi ad andare in Spagna: combattere i “rossi” e far vincere il fascismo, abbandonando per esso la famiglia e la sua professione di giornalista. In epoca fascista questo era più che sufficiente per intitolargli una via, che il Comune di Trieste gli dedicò nell’ambito dell’eliminazione dalla toponomastica di nomi non “ariani”: infatti il nome di Granbassi “eroe fascista” soppiantò quello dello storico Samuele Romanin, che era troppo “giudeo” per poter essere ricordato in una città fascista, soprattutto dopo l’emanazione delle leggi razziali. Nell’immediato dopoguerra il Consiglio comunale di Trieste decise di mutare la toponomastica cittadina, per adeguarsi ai nuovi valori democratici che avevano sostituito quelli fascisti. In questo contesto il nome dell’“eroe fascista” Mario Granbassi fu tolto ed il tutto sembrò finire così. Ma dato che a volte ritornano, alcuni mesi or sono il vicesindaco di Trieste, Gilberto Paris Lippi (più di trent’anni di militanza politica, dal Fronte della Gioventù all’MSI, poi AN, oggi Partito della Libertà) propose di rinnovare a Granbassi l’intitolazione di un pezzo di strada, nella fattispecie una scalinata nel rione di San Vito. Stavolta però non con la motivazione di “eroe fascista”, ma per i suoi “meriti giornalistici”. Eh sì, perché Granbassi, oltre ad essere un volontario fascista fanatico fu anche un giornalista. Ma fu un buon giornalista, bravo al punto da meritare di essere ricordato in una via? Vediamo chi era Granbassi prima di andare a morire in Catalogna. Scrive Guido Botteri (su “La Bora”, gennaio 1980): “Mario Granbassi ha 12 anni quando, anche a Pisino, arriva l’Italia; ha 15 anni al momento della marcia su Roma e ne ha 18 quando si instaura la dittatura. Le tradizioni della famiglia (il padre, un Niederkorn, di ceppo originario del Lussemburgo, è esponente di un irredentismo con vocazioni socialiste) si innestano, e in parte si contraddicono, negli scontri nazionalistici tra italiani e croati, particolarmente aspri al centro dell’Istria. Fascismo e Italia sono intesi come sinonimi”. Vogliamo qui ricordare che fu proprio nel corso degli “scontri nazionalistici tra italiani e croati” a Pisino che i nazionalisti italiani crearono la delicata poesiola che recita A Pola xe l’Arena, La “Foiba” xe a Pisin che i buta zò in quel fondo chi ga zerto morbin. E a chi con zerte storie Fra i piè ne vegnerà, Diseghe ciaro e tondo: Feve più in là, più in là. Versi che teorizzano la pratica dell’infoibamento per motivi etnici, metodo ideato non dagli “slavi”, come vuole la vulgata corrente, ma dagli irredentisti istriani filo-italiani. Tornando a Granbassi, è stato detto che la via viene dedicata al giornalista e non al combattente, quindi vediamo la carriera giornalistica di Granbassi. Ventitreenne, nel 1930 era già il conduttore di una rubrica radiofonica dell’Eiar rivolta ai piccoli ascoltatori intitolata “Mastro Remo”; dal 17 maggio 1934 fu redattore di un giornalino omonimo pure dedicato ai bambini. Sui contenuti di questo giornalino leggiamo cosa scrive il Comitato: “Su questi giornali per i fanciulli Granbassi ostentava armi e gagliardetti oltre alla figura del duce. C’erano fucili e baionette, maschere antigas e aquile imperiali”. Ed ancora: “quei bambini, trascinati dal pifferaio, qualche anno più tardi sarebbero stati mentalmente e fisicamente pronti a partire per il fronte con entusiasmo, confidando nella sicura, prossima vittoria, in un’avventura che allora sembrava solo una semplice sfilata con rulli di tamburi e bandiere al vento. (…) In Africa, Russia, Grecia, Albania, nel nome del duce, gli antichi combriccolini- così Granbassi definiva i suoi ascoltatori - partivano maldestramente preparati e con inadeguato equipaggiamento”. Vedi la riproduzione di una pagina del giornalino ( http://www.nuovaalabarda.org/foto-gallery/files/g16-f1.jpg), che dimostra chiaramente quali fossero i canoni educativi promossi da Mastro Remo.
Trascriviamo il testo che non è facilmente decifrabile nella copia: “Il Balilla della Lupa il suo tempo inver non sciupa/di primissimo mattino balza giù dal suo lettino Ci sia il ghiaccio o ci sia il sole, ci sia quello che si vuole/non trascura un’abbondante bella doccia rinfrescante Mente sana in corpo ardito, va alla scuola poi spedito/e sui libri con impegno tempra l’animo e l’ingegno Terminata la lezione, coi compagni in un plotone/mentre rulla l’adunata marcia al passo di parata Aria e moto a profusione pel Balilla van benone/più non busca raffreddori chi si abitua a restar fuori Passa il giorno e quando è sera fa il saluto alla bandiera/quindi a casa ratto ratto se ne torna soddisfatto Qui lo attende la mammina lieta al par di una regina/perché ei cresce forte e bello e più vispo di un fringuello Il Balilla alfin di gusto dorme il buon sonno del giusto/e già fiero ed esultante sogna quando sarà fante”. Possiamo a questo punto concordare con Fabio Omero, capogruppo del Partito democratico in Consiglio comunale, che ha detto: “la giunta di centrodestra afferma di voler ricordare il Granbassi giornalista, ma non credo che i suoi meriti in questo campo siano superiori a quelli di Adolf Hitler nella pittura. Dovremo aspettarci prossimamente anche delle vie Hitler?” Dopo queste proteste, naturalmente, si sono scatenate le risposte (più o meno sgangherate) dei nostri politici locali. Iniziamo dagli amministratori (servizio di Gabriella Ziani sul “Piccolo” del 28/11/08), primo fra tutti il sindaco Roberto Di Piazza, che forse per fugare definitivamente ogni dubbio sul fatto che si voglia dedicare la via ad un fascista piuttosto che ad un giornalista, ha così dichiarato: “Rispondo in maniera fascista: me ne frego. Una via di nome Granbassi, Tito o Stalin? Me ne frego comunque”. Invece il vicesindaco Paris Lippi, non sappiamo se ispirato o no dalle parole di Omero, oltre a dare prova di estrema raffinatezza verbale, cerca anche di dirottare la questione su mera polemica: “Potrei capire se avessi proposto di intitolare una via a Hitler. (…) Questi signori che parlano di libertà e principi hanno mai visto quante lapidi inneggianti ai titini ci sono sul Carso? Perché non si incatenano anche lì e fanno tutto ’sto bordello per Granbassi?” Già nel corso di un’intervista rilasciata alla Rai regionale Lippi aveva sostenuto che in fin dei conti il regime di Franco non era un regime isolato (ma nel dicembre 1946, ha detto Cossu, l’Onu aveva condannato il regime franchista invitando gli stati a ritirare gli ambasciatori) e che piuttosto sarebbe stato meglio togliere le intitolazioni al IX Korpus jugoslavo che ci sono in Carso. Richiamato su questo particolare dalla giornalista ha precisato che a Sgonico c’è una scuola intitolata al 1° maggio 1945, che quindi celebra gli infoibamenti e che andrebbe tolta. Ricordiamo che altri “camerati” di partito di Lippi (l’allora parlamentare europeo Gastone Parigi, assieme all’attuale sottosegretario Roberto Menia, a Sergio Dressi e Fulvio Sluga) sono stati anni or sono condannati in primo grado per avere cercato di rimuovere a martellate la lapide suddetta, sotto gli occhi esterrefatti ed impauriti di bambini, genitori ed insegnanti. Su questo argomento è ritornato anche l’avvocato Paolo Sardos Albertini, presidente della Lega Nazionale: “riterrei doveroso che nessun personaggio trovatosi all’epoca ad approvare questi eccidi (le foibe, n.d.r.) compaia nella toponomastica (…) vedrei la cancellazione della tabella (…) con il nome di Vittorio Vidali” (“Il Piccolo”, 2/12/08). Ora, noi comprendiamo che ultimamente è tornato di moda incolpare Vidali di svariati crimini (in passato l’assassinio di Trotski, recentemente di essere stato il “grande vecchio” delle BR), però una cosa che sicuramente non gli si può addebitare è una corresponsabilità negli “infoibamenti” del maggio 1945 a Trieste. Vidali ha per questi un alibi di ferro, si trovava in Messico ed è rientrato in città appena nella primavera del 1947; e non ci risulta abbia mai “approvato” alcun eccidio. Inoltre, dato che Sardos sa sicuramente che la via Vidali a Trieste è intitolata al giornalista irredentista Giuseppe Vidali vorremmo capire quale “tabella” dedicata a Vidali vorrebbe cancellare. Dobbiamo purtroppo inoltre rilevare che taluni esponenti locali hanno dato nuovamente prova di scarsa conoscenza storica, dato che è stato dimostrato che gli “infoibamenti” non furono opera dell’esercito jugoslavo ma si trattò di vendette personali commesse da singoli. Infine, seguendo la logica di Lippi, il IX Korpus jugoslavo era l’esercito di un paese alleato che non è stato isolato e quindi non c’è alcun motivo di togliere lapidi di riferimento ad esso. Lippi è poi del tutto esplicito chiaro nello spiegare come valuti le sensibilità della parte politica che non vorrebbe la via Granbassi e chi tenga il coltello dalla parte del manico: “Questo vale anche per la sensibilità della mia, e siccome siamo noi la maggioranza in città, noi decidiamo”. Punto e basta, nonostante il parere contrario della Deputazione di storia patria? Un fratello di Mario Granbassi, Manlio, fu cronista del “Piccolo” per molti anni e la sua carriera ebbe inizio nell’autunno del 1943, quando firmò una serie di articoli con la sigla P.C. (per mantenere l’incognito) per descrivere i recuperi dalle foibe istriane. Egli era l’unico giornalista accreditato (oggi si direbbe embedded) dai nazisti che operavano i recuperi, coordinati dal maresciallo dei Vigili del Fuoco Arnaldo Harzarich, il quale, cosa molto interessante, quando anni dopo fu interrogato dagli angloamericani rispetto a quanto aveva trovato, fece riferimento per le identificazioni più che non a verbali propri, agli articoli di Granbassi (a volte però le descrizioni di Granbassi sono discordanti dai ricordi personali del maresciallo). Così ha scritto lo storico Fulvio Salimbeni (tra l’altro aderente al Comitato contro la via Granbassi): “… la serie di articoli di Manlio Granbassi sugli infoibamenti in Istria nell’autunno del 1943, apparsi nel “Piccolo” d’allora e ristampati unitariamente, a cura di Roberto Spazzali, nel n. 1 del 2000 dei “Quaderni Giuliani di storia”, non perché dalla loro riproposta si potessero ricavare dati inediti o finora non adeguatamente valutati, ma per il fatto che essi consentivano di cogliere il modo in cui quei sanguinosi eventi venivano percepiti e presentati, plasmando una certa immagine sia della minaccia incombente sulla popolazione locale sia del nemico, il che rientra in pieno nell\'odierna ottica degli studi sul ruolo della comunicazione di massa nel forgiare e modellare le mentalità collettive” Dunque una valutazione che fa apparire anche Manlio Granbassi, in linea col fratello maggiore, più come un propagandista che non come un cronista. Ma se Granbassi è la punta dell’iceberg, teniamo presente che tra le altre proposte abbiamo anche quelle di intitolare il “Molo T” della Sacchetta ad Antonio Marceglia e Spartaco Schergat, “arditi del mare e medaglie d’oro”, leggiamo nelle note ufficiali, ma noi vorremmo aggiungere “militi della X Mas protagonisti di atti di guerra contro l’esercito britannico, nel corso della guerra fascista”. Forse qualcosa è cambiato dal 1940, in termini di ideologie e sentimenti, però queste alzate d’ingegno dei nostri amministratori ci fanno pensare che si stia molto rapidamente tornando a quei tempi.
MinCulPop linguistico anche nelle Università italiane?
Il Ministero dell'Università e della Ricerca attraverso la Conferenza dei Rettori ha recentemente trasmesso senza commento alle strutture universitarie una nota proveniente dall'Ambasciata di Croazia:
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Da: Segreteria Crui Inviato: giovedì 6 novembre 2008 14.33 A: Undisclosed recipients Oggetto: Ambasciata della Repubblica di Croazia
A tutti i Rettori
Si trasmette l'allegata nota del MIUR relativa all'oggetto. Cordiali saluti. La Segreteria CRUI
Vorremmo informarLa del cambiamento dell'indicazione internazionale della lingua croata, entrato in vigore il 1 settembre 2008. Con la decisione del corpo internazionale ISO639-2 Registration Authority e la Biblioteca del Congresso degli Stati Uniti (Library of Congress) di Washington, l'indicazione "hrv" è stata introdotta come l'unica indicazione bibliografica e terminologica per la lingua croata, sostituendo l'indicazione "scr" usata finora [v. http://www.loc.gov/marc/tn080701.html]. (...) Per le indicazioni bibliografiche d'ora in poi verranno adoperate esclusivamente le nuove indicazioni per le suddette lingue: "hrv" per la lingua croata e "srp" per la lingua serba. (...)
Distinti saluti,
Ambasciatore
Tomislav Vidošević
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Tale nota è stata inoltrata dai Rettori alle rispettive biblioteche universitarie. Ma a che pro?
Che cosa dovrebbe in effetti comportare la rigorosa applicazione di tale richiesta dell'Ambasciata di Croazia?
Si sta forse chiedendo di riclassificare i libri in serbocroato, presenti nelle biblioteche universitarie, distinguendoli tra libri scritti in "serbo" e in "croato"?
In questo caso, come andranno classificati ad esempio gli iper-classici di Ivo Andrić, premio Nobel jugoslavo, di famiglia "croata" ma opzione linguistica "serba" (ekava), nato a Travnik nel cuore della Bosnia-Erzegovina e dunque profondamente influenzato dal lessico e dalla cultura di ascendenza turca ed islamica di cui si sono oggi appropriati i settori politici cosiddetti "bosgnacchi"? Classificheremo la sua lingua come "croata", come "serba", o come... "bosgnacca"?
Oppure procureremo tre copie identiche per ogni libro di Andrić, classificandole diversamente in modo da non scontentare nessun partito politico?
E come dovremmo classificare il "Serto della montagna" del Njegoš, vera e propria "Divina Commedia" della lingua serbocroata, scritta in caratteri "serbi" (cirillici) ma nella variante di pronunzia "croata" (jekava) dal famoso letterato e regnante... montenegrino Petar Petrović?
Prendere alla lettera ciò che viene richiesto dalla Ambasciata della Repubblica di Croazia significherebbe piegarsi alle logiche imposte dal peggiore nazionalismo, mettendo in pratica in campo letterario quel separatismo (pseudo)etnico che è stato imposto con la violenza sul terreno jugoslavo. Inoltre, simili scelte relegherebbero ad esempio gli autori della Bosnia-Erzegovina e del Montenegro in una condizione di discriminazione: per loro sarebbe infatti arbitrario usare sia la classificazione "croata" che quella "serba". Vogliamo imporre l'utilizzo di due ulteriori standard fittizi di classificazione linguistica?
E per i corsi di lingua, come ci vogliamo regolare? Vogliamo avviare lo stesso processo di discriminazione, di moltiplicazione e di separazione dell'identico?
Il fatto che la Registration Authority ISO639-2 e la Library of Congress degli USA abbiano introdotto questi nuovi standard non rappresenta altro che un atto politicamente motivato, che non deve necessariamente avere implicazioni sulla vita e sulle strutture culturali e accademiche del mondo intero. Esiste ad esempio un diverso e più corretto standard, l'ISO 639-3, nel quale il serbocroato continua ad essere considerato macro-lingua all'interno della quale è possibile differenziale (per chi proprio ci tiene) tra le "nuove lingue" - hrv, srp, bs(bos)...
La questione linguistica serbocroata esemplifica la degenerazione dei rapporti socio-culturali nell'area jugoslava. Sul tema siamo intervenuti in passato diffondendo documentazione, e continueremo a parlarne (si faccia riferimento spec. alla pagina a questo dedicata sul nostro sito internet: http://www.cnj.it/CULTURA/jezik.htm). Ci ripromettiamo di intervenire presto sul tema anche con una iniziativa pubblica organizzata in ambito accademico.
Per adesso, pubblichiamo di seguito una analisi di carattere scientifico preparata per CNJ-onlus da Ljiljana Banjanin, lettrice di serbocroato a Torino e componente del nostro Comitato Scientifico.
Coordinamento Nazionale per la Jugoslavia - onlus
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Alcune note sulla necessità di mantenere lo standard serbocroato
(a cura di Ljiljana Banjanin, lettrice di serbocroato a Torino, per il Comitato Scientifico del Coordinamento Nazionale per la Jugoslavia - onlus)
Il serbocroato fu la lingua ufficiale jugoslava sia durante il Regno di Jugoslavia sia durante la Repubblica Federale (SFRJ).
La scelta tra la parlate era vincolata da due fattori principali:
Le parlate jugoslave si differenziano da un lato per come viene espresso il termine «che cosa», che ha tre varianti: Å¡to, kaj, Äa, da cui la denominazione della parlate come Å¡tokavo, kajkavo e Äakavo. Il kajkavo si parla soprattutto in Croazia, nella zona intorno a Zagabria, il Äakavo in alcune zone del litorale settentrionale croato e delle isole, in certe parti dell'Istria e in alcune zone della Dalmazia, mentre lo Å¡tokavo è senza dubbio la parlata più diffusa.
Esistono dialetti che si differenziano per la pronuncia di quello che fu lo jat paleoslavo che divenne je (talvolta ije) ovvero e o anche i, da cui le denominazioni: jekavo (talvolta ijekavo), ekavo ed ikavo.Si faccia un esempio per i non conoscitori della lingua, il sostantivo ljeto (estate) diventa leto in ekavo e lito in ikavo, l'aggettivo lijepo (bello) diventa nella variante ekava: lepo e nella variante ikava lipo.
Alla fine si scelse la variante Å¡tokavo-jekava, tra l'altro la più comprensibile in quanto la più estesa sul territorio. Tappe del processo furono le discussioni tra linguisti, letterati, intellettuali, basti pensare a figure come Dositej Obradović, Ljudevit Gaj, Vuk Karadzić, e all'accordo di Vienna nel 1850. Tale variante corrisponde in generale alla parlata bosniaco erzegovese (bosansko-hercegovaÄko narjeće)
I problemi esistono, in quanto nei territori jugoslavi esistevano (ed esistono) combinazioni dei due vincoli, talvolata a macchia di leopardo, senza parlare dei numerosi dialetti, all'interno delle combinazioni principali, e ciò costutuisce fin dall'inizio una enorme ricchezza linguistica.
Si noti inoltre che esistono due alfabeti, il latino ed il cirillico. Per lo più in Serbia si parlava in ekavo-Å¡tokavo e si scriveva in cirillico, mentre in Bosnia e in Croazia era più comune lo jekavo, tuttavia è' interessante notare come in certe zone dell'interno della Croazia si parli in ikavo,che sembrerebbe caratteristico della Dalmazia, e in certe zone della Serbia meridionale in jekavo. In Montenegro si scrive in cirillico ma la variante è jekava.
E' soprattutto attraverso la letteratura che si scopre la ricchezza della lingua: Goran KovaÄić scrive in Äakavo, come Vladimir Nazor, del resto, Ivo Andrić scrive sia in ekavo sia in jekavo, Krleža scrive anche in kajkavo: e non c'è corrispondenza tra nazionalità del letterato e tipo di scrittura.
Soprattutto nella Jugoslavia socialista, c'è grande attenzione per la letteratura e la lingua del Paese, si ribadisce l'unità della lingua, l'ortografia comune con rispetto delle varianti ekava/jekava e dei due alfabeti; si stampano inoltre le opere letterarie in tutte le versioni possibili: il rispetto dell'unità della lingua, non impedisce infatti la sperimentazione sulla base del patrimonio lingusitico.
Con la distruzione della Jugoslavia socialista viene distrutta anche la lingua, ovvero la denominazione della lingua ufficiale. In Croazia si promuove la pubblicazione di grammatiche, dizionari della lingua croata; la lingua ufficiale della radio, della televisione viene „ripulita“ dai serbismi. In Serbia solo in seguito viene adottato il termine 'lingua serba' e l'alfabeto cirillico[1].
La creazione di altri stati sul teritorio della Jugoslavia offre possibilità di creazione di numerose altre „lingue“ che nascono da uno stesso standard: per il momento si sono rese concrete la bosniaca (in almeno due o tre varianti), e la montenegrina, oltre alle due citate sopra. Si tratta di lingue politiche, lingue che seguono, rispondono al bisogno di creare un'identità nazionale attraverso la lingua, perché è un mezzo che permette una manipolazione facile, attraverso una parola d'ordine dall'impatto immediato (UN POPOLO=UNO STATO=UNA LINGUA).
Il problema dell'identità della lingua non è banale, dal punto di vista scientifico, come del resto banali non sono tutti i problemi collegati al linguaggio.Tuttavia vi sono dei criteri basati su posizioni teoriche; per esempio vi sono vincoli genetici (da che cosa è nata una certa lingua), strutturali (come è costruita ), socio-linguistici (come la considerano coloro che parlano). Le neo- lingue serbo, croato, bosniaco e montenegrino, sono nate dalla parlata neo-Å¡tokava, come il serbocroato, sono quasi uguali tra di loro (a volte le differenze sono ridicole: si pensi che il montenegrino differisce solo in tre (tre!) dettagli dal serbocroato (per esempio la parola «domani» si dice sutra in serbocroato e sjutra in montenegrino), tanto che la comprensibilità è totale, e soltanto il terzo criterio pone problemi.
A nostro parere, la lingua può considerarsi come sistema o come standard. Nel primo caso, è ovvio per i linguisti, che il il bosniaco, il croato, il serbo e il montenegrino, sono parte di una stessa lingua, perchè sono identiche dal punto di vista linguistico, genetico e strutturale; per ogni persona di normale buon senso il fatto stesso che la intercomprensione sia completa, fa sì che la lingua sia la stessa. Tuttavia la lingua è anche standard, e questo, come si sa da molti anni, presuppone un accordo sociale sulle regole, le norme linguistiche per una determinata società: si tratta ovviamente di un'idea socio-politica della lingua, e infatti è noto a tutti che il passaggio dal considerare una parlata lingua o dialetto è un fatto principalmente politico.
Il serbocroato (o serbo-croato, o croato-serbo) è una lingua policentrica : cioè una lingua con alcune varianti che in alcuni tratti si differenziano, ma non a tal punto da costituire una lingua autonoma.
Anche l' Inglese, il Tedesco e il Portoghese sono lingue di tale tipo: esistono infatti alcune varianti per ognuna di loro. Brittanico, americano, australiano, o inglese standard sono le varianti della lingua Inglese, tedesco, austriaco, lo standard tedesco svizzero riguardano il tedesco e per quanto riguarda il portoghese ricordiamo portoghese, standard portoghese brasiliano.[2]
La linguista Snježana Kordić insiste sulla tesi che si tratta di questo tipo di standard, specialmente dopo la dissoluzione della Jugoslavia degli anni Novanta: argomenta la sua tesi con le seguente dichiarazioni: „Sia la linguistica che la sociolinguistica dimostrano che il serbocroato oggi come prima è una lingua standardizzata di tipo policentrico. Tutti e tre [...] i criteri [...], - comprensione reciproca, compatibilità del sistema linguistico, la base dialettale comune (lo Å¡tokavo) della lingua standard – indicano che si tratta della stessa lingua policentrica“.[3]
Ranko Bugarski, anglista e linguista afferma tra l'altro:» E' ancora legittimo parlare di esistenza del serbocroato come di una lingua standard (anche se, naturalmente, con alcune varianti territoriali). Anche se ad alcuni attualmente potrebbe apparire strano, se non reazionario, vi sono degli argomenti a sostegno della tesi. Il primoargomento è la strettissima somiglianza linguistica, addirittura strutturale talvolta, tra gli eredi del serbocroato....La normale comunicazione tra gli abitanti di Zagabria, Belgrado e Sarajevo procede come prima...Sicché mentre è normale parlare a proposito di una persona che conosca spagnolo, francese e italiano, per esempio, di multilinguismo, farlo per chi parli serbo, croato e bosnaico sembrerebbe uno scherzo.»
A nostro parere, si possono sintetizzare le precedenti considerazioni in alcuni punti chiave:
1. La prevalenza delle forze centripete presso gli slavi meridionali è una conseguenza di fattori extra-linguistici e extra-culturali. Nella autodeterminazione nazionale degli anni '90, che molto spesso è anche nazionalistica, la politica quotidiana e i politici hanno utilizzato quello che è piu' semplice da utilizzare, cioè la lingua. In tal modo essa è diventata il mezzo politico, la carta da giocare nelle mani della politica e la misura della autodeterminazione.
2 La situazione attuale linguistica e sociolinguistica sui territori della ex-Jugoslavia è caotica. L'atteggiamento dei linguisti non è separato da quello dei politici, il che crea una certa parzialità nella standardizzazione delle «nuove lingue» che vengono presentate come un qualcosa di diverso rispetto allo standard pre-esistente noto come serbo-croato o croato-serbo o semplicemente serbocroato.
3. Gli sforzi per produrre gli standard nuovi che insistono esclusivamente sulle differenze tra il serbo e il croato e non sulle affinità e le somiglianze, sono un esempio negativo di attualizzazione della politica linguistica, indipendemente da quale parte arrivino. Importanti linguisti e scrittori si sono uniti ai politici e questo è un fatto preoccupante, oltre che scoraggiante, perchè gli interessi della affermazione nazionale si sono identificati con quelli linguistici, e gli intellettuali hanno perso l'occasione di fare il loro lavoro; è successo con le neo-lingue quello che è successo a proposito delle neo-guerre: all'analisi rigorosa si è sostituita la condiscendenza alla propaganda politica e, ancora più grave, l'affinamento della propaganda con l'uso distorto dei mezzi forniti dalla ricerca.
4. L'attribuzione di una spropositata importanza alla denominazione della lingua è una conseguenza del bisogno di affermare la propria apprtenenza nazionale, in modo che l'individuo si identifichi con il proprio gruppo in maniera monolitica, in senso nazionale e linguistico.
5. In molte università italiane e internazionali i cambiamentti nella lingua sono già stati codificati, però la separazione di questi due rami della Slavistica ci pone davanti a molti interrogativi: il primo tra tutti la validità scientifica delle nuove lingue e letterature, che forse continueranno a moltiplicarsi, e così fra breve assisteremo alla nascita anche del Å¡umadinese, del belgradese-moravo, vojvodinese, erzegovese, ecc., ecc., ecc. (senza parlare delle lingue derivate dal kajkavo e dal Äakavo!).
6. Il problema a nostro avviso più importante per la lingua serbocroata, è il pericolo di perdita della indubbia ricchezza della lingua: l'impoverimento sarebbe dannoso dal punto di vista del livello culturale dei cittadini territori jugoslavi, sia dal punto di vista letterario e scientifico, sia dal punto di vista degli studenti e degli slavisti stranieri.
Pertanto riteniamo che siano da evitare passi ulteriori sulla strada della separazione della lingua serbocroata.
[1]cfr. Ivan KlajnGrammatica della lingua serba, Zavod za udzbenike, Beograd, 2007,p. 13: „ Dopo la creazione dello Stato jugoslavo (1918), in Serbia e nel Montenegro ha cominciato a diffondersi rapidamente l'alfabeto latino, già in uso presso i croati. Oggila „latinica“ è più diffusa in Serbia, a tal punto che è nato un movimento per la protezione della „cirilica“, e negli ultimi anni si sono avute misure legislative per definire la „cirilica“ come l'alfabeto primario nell'uso ufficiale e pubblico. Anche se l'uso parallelo di due alfabeti è un caso unico in Europa, se non nel mondo, sembra probabile che esso si mantenga anche nel futuro“.
[2] Cfr. H. Glùck (hrsg), MetzlerLexikon Sprache, Stuttgart, 2000.
[3] Cfr. La situazione linguistica attuale nell’area a standard neostokavi (ex serbo-croato), a cura di Rosanna Morabito,in “Studi Slavisticaâ€, III, Firenze University Press, 2006, p. 325.
In occasione del 60° anniversario della "Dichiarazione Universale dei Diritti Umani", che cade oggi 10 Dicembre, segnaliamo tre circostanze emblematiche dell'uso strumentale del concetto:
1) A Ginevra va in onda la solita farsa sui diritti umani organizzata dagli Stati Uniti d’America contro Cuba
2) Dichiarazione internazionale: Condanniamo la «direttiva della vergogna» adottata dal Parlamento dell’Unione Europea
3) Pro-memoria sulla torbida figura di Martti Ahtisaari e sulla decadenza dell'istituto del "Nobel per la pace"
=== 1 ===
CUBA RIFERIMENTO INTERNAZIONALE PER LA DIFESA DEI DIRITTI DELL'UMANITA'
Puntuale come un orologio costruito in casa, a Ginevra va in onda l’annuale farsa sui diritti umani organizzata dagli Stati Uniti d’America e dai suoi lacché. Mentre gli USA insieme a Israele e Canada annunciano il boicottaggio della Conferenza dell’ONU contro il razzismo in programma ad aprile, anche quest’anno il governo che porta le responsabilità delle torture di Guantanamo ed Abu Graib, della illegale detenzione dei 5 agenti cubani ingiustamente ancora prigionieri nelle carceri USA, della sistematica applicazione della pena di morte, si erge a paladino dei diritti umani chiedendo, ai governi servili di approvare una mozione in materia che condanna Cuba per presunte violazioni mai dimostrate.
Il governo di Cuba non va in giro per il mondo a bombardare popoli spesso affamati e bisognosi di solidarietà, il governo di Cuba non ha basi militari nel mondo, tantomeno trasformate in campi di concentramento e luoghi tortura. Al contrario la solidarietà internazionalista di questo paese si esplica nelle centinaia di missioni sanitarie e educative che registrano la presenza di medici ed insegnanti in numerosi paesi per combattere malattie ed analfabetismo.
La Rete dei Comunisti e la rivista Nuestra América diconono a questa ennesima farsa orchestrata da chi vuole un mondo neocolonizzato, popolato di nuovi schiavi dei governi che sostengono la centralità del mercato a discapito di quella dell’uomo e dell’ambiente che lo circonda. In materia di diritti umani e, soprattutto, di diritti dell’umanità, Cuba non prende lezioni da nessuno, men che meno da coloro i quali, da Hiroshima in poi, fino ai fronti di guerra aperti in Afghanistan ed in Iraq, dei diritti e dell’umanità non conoscono nemmeno i principi di base.
Con Cuba e con la sua rivoluzione, sempre.
RETE DEI COMUNISTI - NUESTRA AMERICA
9 DICEMBRE 2008
=== 2 ===
Riceviamo e diffondiamo:
Cari compagni ed amici,
in vista del 60° anniversario della "Dichiarazione Universale dei Diritti Umani" (10 dic. 2008) che l'imperialismo, le sue istituzioni e le forze reazionarie calpestano sistematicamente, garantendoli solo a un'esigua minoranza per sfruttare ed opprimere la maggioranza, rilanciamo l'appello internazionale contro la "Direttiva della vergogna" emanata nello scorso giugno dall'Unione Europea (vedi allegato).
Chiamiamo all'adesione partiti, organizzazioni, sindacati, associazioni, comitati, collettivi, ecc. che si riconoscono nei suoi contenuti.
Chiamiamo tutti coloro che vogliono difendere le libertà e i diritti democratici liquidati dalla classe dominante a diffondere l'appello nei modi più opportuni e a raccogliere ulteriori adesioni.
Il documento con le sottoscrizioni sarà consegnato al parlamento nazionale e a quello europeo. In tutti i paesi ove vi sono realtà aderenti verrà fatta la stessa cosa.
La direttiva adottata dal Parlamento dell’Unione Europea il 18 giugno scorso mostra chiaramente il carattere imperialista e repressivo di questa Unione Europea, paladina del neoliberismo e delle misure antipopolari.
Questa direttiva che permette di imprigionare da 6 a 18 mesi ogni immigrato «illegale», in altre parole, «clandestino», va contro tutti gli accordi internazionali sui diritti umani; si tratta di una misura discriminatoria, razzista e xenofoba, contro i popoli, in particolare quelli dell’America Latina, dell’Africa e dell’Asia.
Si può affermare che i governi europei quali quelloBerlusconi, Merkel, Sarkozy, Zapatero, etc. mancano totalmente di memoria storica; dimenticano che sono gli europei che hanno colonizzato in modo barbaro il continente americano, l’India, una grande parte dell’Asia e che, successivamente, nel corso del 18°, 19° e 20° secolo, milioni di spagnoli, di italiani, di tedeschi, di inglesi, di francesi, di svedesi, di portoghesi, in breve di persone originarie da tutta l’Europa, furono obbligati ad emigrare verso l’America, alla ricerca di una vita migliore, di un lavoro, di una sicurezza che le guerre locali e le guerre civili (non dimentichiamo quella di Spagna tra il 1936 e il 1939) negavano loro nel proprio paese.
Ovunque, essi sono stati accolti ed accettati. La loro integrazione in questi paesi è una realtà innegabile. Oggi, l’Europa rifiuta ai popoli ciò che questi ultimi hanno offerto generosamente agli immigranti europei.
I popoli dell’Africa sono stati saccheggiati, massacrati; le loro economie sono state distrutte, essi sono stati ridotti in schiavitù dai capitalisti europei (il Regno Unito, il Belgio, la Germania, la Francia, il Portogallo, la Spagna) ed ora, dopo averli gettati nella miseria e nella carestia endemica, impediscono loro di lavorare in Europa. Gli immigrati rischiano la loro vita su fragili imbarcazioni o navi in cattivo stato per traversare il Mediterraneo, lo stretto di Gibilterra o l’Atlantico. Molto di più, oggi, il neocolonialismo e la penetrazione delle potenze militari ed economiche proseguono il saccheggioe l’impoverimento del continente africano; mantengono al potere dirigenti reazionari e sanguinari, li sostengono contro i loro popoli, come è il caso di Ben Ali l’autocrate della Tunisia,o del satrapo marocchino che opprime il suo popolo ed il popolo saharawi…
Nel 1948, fu firmata la Dichiarazione Universale dei Diritti dell’Uomo, nella quale è detto: “ogni persona ha il diritto di circolare liberamente e scegliere la sua residenza sul territorio di uno Statoâ€. Gli emigranti,per il fatto stesso della loro condizione di persone senza protezione, devono vedersi riconoscere il diritto sancito in questo articolo. A meno che i diritti dell’uomo non si applichino che ai paesi ricchi, per i colonialisti, per gli imperialisti?
Evo Morales, Presidente della Bolivia, appena ha avuto conoscenza di questa infame direttiva dell’UE, ha scritto una lettera coraggiosa ed efficaceche è stata rapidamente sostenuta da un grande numero di personalità importanti dell’America latina, come Corréa, Chavez ed altri. Evo Morales afferma con pertinenza: «gli emigranti non sono responsabili dei problemi di coesione sociale che conosce l’Europa; questi sono la conseguenza del modello di sviluppo imposto dal Nord, che distrugge il pianeta e smembra le società degli uomini».
Noi esigiamo dall’Unione Europea che elabori una politica rispettosa degli immigrati, dei loro diritti, senza stigmatizzazione né segregazione, anche se dubitiamo fortemente della sua capacità di farlo, visti i suoi interessi capitalistici e la sua natura neoliberista. E come afferma il presidente Morales, è tempo che i governi europei riparino «questa voltal’immenso debito storico, economico ed ecologico che i paesi d’Europa hanno nei confronti di una grande parte del Terzo Mondo (…). Non potete fallire oggi nelle vostre “politiche di integrazione†così come avetefallito nella vostra pretesa «missione civilizzatrice†al tempo delle colonie.»
I lavoratori dell’Europa e del mondo intero devono unirsi per porre fine a questa politica criminale e discriminatoria dell’Unione Europea reazionaria, esatto riflesso di quella che applicano l’imperialismo nord-americano e le altre potenze imperialiste ovunque nel mondo. La parola d’ordine che i lavoratori francesi lanciano in questi giorni nelle vie di Parigi, con i loro fratelli immigrati, deve risuonare con forza in tutti i paesi in cui vivono lavoratori di altri paesi o di altri continenti, poichè è una parola d’ordine di solidarietà, di fraternità, di rivolta contro le strategie di sfruttamento del capitalismo: «Lavorano qui, vivono qui, restano qui!».
Sottoscrivono:
Partito Comunista degli Operai di Francia (PCOF), Spazio Che Guevara (Francia), Raggruppamento dei Circoli Comunisti: Circ. Henri Barbusse, Coord.Comunista 59/62, Circ. Comunista d'Alsazia, Circ. Comunista della Regione Parigina (Francia), Unione dei Rivoluzionari Comunisti (URCF, Francia), Edizioni Democrito (Francia), Partito Comunista di Spagna (Marxista-Leninista) (PCE (m.l), Gioventù Comunista di Spagna (Marxista-Leninista), Unione Proletaria (Spagna), Piattaforma dei Cittadini Per la Repubblica (Spagna), Sodepaz (Spagna), Arco (Spagna), Associazione Repubblicana di Coslada (Spagna), Edizioni Ottobre 17 (Spagna), Movimento per l’Unità del Popolo-Republicano (MUP, Arévalo-Spagna), Collettivo Repubblicano "Antonio Machado" di Segovia (Spagna), Ateneo Repubblicano "Gabriel Celaya", di Elche (Spagna),, Ciutadans per la Repubblica (Catalunya), Spagna, Organizzazione per la Costruzione di un Partito Comunista dei Lavoratori di Germania, Partito Comunista di Germania (KPD), Partito Comunista di Germania (Roter Morgen) – KPD, Partito Comunista di Germania Marxista-Leninista (Roter Stern) – KPD (m-l), MLPD (Germania), Sinistra Socialista di Amburgo (Germania), I Comunisti - Ginevra (Svizzera), Piattaforma Comunista (Italia), Redazione di Teoria & Prassi (Italia), Redazione di Terra e Liberazione (Italia), Movimento per la Ricostruzione del Partito Comunista di Grecia 1918-55 (MRPCG), Partito Comunista degli Operai di Danimarca (APK), Organizzazione Marxista-Leninista Revolusjon di Norvegia, Piattaforma Comunista di Norvegia (KPML), Proletarskaya Gazeta (Russia, Leningrado), Difesa del Lavoro, Associazione dei Sindacati dei Lavoratori di Russia, Partito Comunista di Tutta l’Unione (Bolscevico) – AUCP (B), Comune Rossa, Organizzazione di Giovani Lavoratori (Kharkov, Ucraina), Organizzazione marxista degli operai "Orion" (Lettonia), Partito Comunista Marxista Leninista dell’Ecuador (PCMLE), Partito Comunista del Messico (Marxista-Leninista) PCM (M-L), Partito Comunista del Lavoro della Repubblica Dominicana (PCT), Partito Comunista Rivoluzionario del Brasile (PCR), Partito Comunista del Cile PC(AP), Partito Comunista Marxista-Leninista del Venezuela (PCMLV), Corrente Comunista Gustavo Machado (Venezuela), Gruppo Avanzar (Argentina), Confederazione Contadina del Perù, Comitato dei Rifugiati Peruviani in Cile, Movimento por la Costituente Popolare (Colombia), Collettivo Nazionale Sindacale Classista "Guillermo Marín" (Colombia), Partito Comunista degli Operai di Tunisia (PCOT), Partito Democratico del Lavoro di Tunisi, Partito Comunista Rivoluzionario del Volta (PCRV), Partito Comunista Rivoluzionario della Costa d’Avorio (PCRCI), Partito Comunista del Benin (PCB), Comitato Culturale per la Democrazia nel Bénin (CCDB), Collettivo dei militanti del Marocco, dell’Immigrazione, d’Azione e di Lotta, Fernent – Movimento dei Lavoratori Panafricani – Sénégal (Fernent/MTP-S), Reunión de Trabajadores africanos - Senegal (RTA-S), Sanfin – La Nube del Mali, Fronte Democratico delle Comore, Collettivo delle Associazioni e degli Amici delle Comore, Partito Comunista Rivoluzionario di Turchia (TDKP), Partito del Lavoro (EMEP) – Turchia, Partito del Lavoro d’Iran (PTI Toufan), Democrazia Rivoluzionaria (India), Nuova Iniziativa Sindacale (India), Fronte dei Lavoratori del Pakistan (Pakistan Mazdur Mahaaz), Partito Comunista del Pakistan (Mazdoor Kissan Party), Partito Socialista di Malesia, Conferenza Internazionale di Partiti e Organizzazioni Marxisti-Leninisti (CIPOML).
“Condanniamo l’assassinio a sangue freddo del giovane di 15 anni Alexandros-Andreas Grigoropulos, commesso da un poliziotto. Il comando di polizia e il governo hanno enormi responsabilità in tutto questo. Questo incidente è il risultato di un’educazione e di un orientamento delle forze di sicurezza che vengono dirette contro il movimento popolare e operaio, contro le lotte della gioventù. Le misure repressive dello Stato sono in piena sintonia con gli attacchi contro la vita e i diritti dei giovani all’istruzione e ad un lavoro stabile, condotti per mezzo della flessibilità. Il loro obbiettivo è creare paura tra i lavoratori e i giovani. Gli incendi e le distruzioni non hanno niente a che vedere col movimento popolare di massa. Tali azioni servono solo a legittimare la violenza e l’autoritarismo. Essi vengono inoltre utilizzati dal governo di Nuova Democrazia, come dai precedenti, per occultare il fatto che obbiettivo vero della repressione statale è il movimento operaio. L’unica risposta effettiva alle provocazioni del governo è quella del movimento popolare organizzato; la mobilitazione combattiva, organizzata e auto-protetta della gioventù… Rivolgiamo un appello alla gioventù perché esprima la sua indignazione e protesta per mezzo di una lotta di massa organizzataâ€.
(Gioventù comunista – KNE)
“In questo momento, l’essenziale è l’intervento organizzato e di massa del popolo, la presenza peculiare del movimento operaio, del movimento degli studenti, di tutti i lavoratori, che culmini nel grande sciopero generale di mercoledì (10 dicembre); perché la lotta contro la violenza e la repressione statale è al tempo stesso una lotta per il lavoro, i salari, le pensioni, l’educazione, la sanità …. Non si tratta di vendicarsi distruggendo negozi o incendiando automobili. Ciò favorisce la repressione statale e di quanti vogliono imporre il conservatorismo e la paura al nostro popolo, e indurre all’astensione dalle mobilitazioni di massa. Essi vogliono frenare un movimento organizzato delle masse qui potrebbe rovesciare non solo il governo di Nuova Democrazia, ma ogni forma di governo conservatore che conduca una politica anti-popolare; un movimento che potrebbe aprire la via verso un cambiamento in favore di un potere popolare e operaioâ€.
(Aleka Papariga, segretaria generale del Partito comunista greco - KKE)
Policijska brutalnost koja je dovela do ubistva maloletnog deÄaka u GrÄkoj jasna je poruka kapitalizma do koje je granice spreman da ide u zaÅ¡titi svojih interesa.
Kroz svoju istoriju kapitalizam je marÅ¡irao preko leÅ¡eva miliona stvarajući svoj poredak eksploatacije, nepravde i imperijalizma. Danas kada temelji kapitalistiÄkog surovog poretka podrhtavaju kapitalizam se ne libi niÄega da oÄuva svoj sistem kome je odavno mesto u muzeju.
SKOJ upućuje borbene pozdrave kolonama miliona mladih koji demonstriraju Å¡irom GrÄke zahtevajući samo jedno-pravdu, tu najnedostižniju kategoriju kapitalizma.
Ubistvo koje je potreslo GrÄku i ceo svet upereno je protiv svih snaga progresa Å¡irom sveta. To je pokuÅ¡aj da se demonstrira sva brutalnost na koju je spremam kapitalizam u odbrani sistema i da se zaplaÅ¡e svi nosioci otpora.
SKOJ izražava osudu pokuÅ¡aja da se sprovede plan zastraÄ‘ivanja mladih, stvaranja slike haosa i nesreća koje nemaju veze sa spontanim protestom gneva meÄ‘u mladima. Nama su poznati opÅ¡ti surovi mehanizmi kapitalizma u obraÄunu sa onima koji misle drugaÄije i koji ugrožavaju temelje kapitalistiÄkog poretka.
Jedini pravi i borbeni odgovor mladih je da ne posustane, da ne gube volju i nadu. Sada, više nego ikada potrebno je stvoriti pokret protiv snaga monopola i imperijalizma, snazan pokret za socijalizam!
Sekretarijat SKOJ-a 10. decembar 2008. god.
____________________________________________________________________________ Savez komunisticke omladine Jugoslavije SKOJ - The League of Yugoslav Communist Youth SKOJ Nemanjina 34/III , 11000 Beograd - Nemanjina 34/III, 11000 Belgrade, Serbia web: www.skoj.org.yu * web: www.youtube.com/user/skoj05 * e-mail skoj05@... * skoj@...
=== 3 ===
Atene brucia!
Una scintilla che potrebbe incendiare la prateria
dell’Europa scossa dalla crisi…
comunicato della Rete dei Comunisti
Come a Genova nel 2001, ad Atene un poliziotto ha assassinato un giovane manifestante: Alexandros Andreas Grigoropoulos aveva solo 16 anni.
La mobilitazione incessante degli studenti e dei lavoratori greci contro i tagli dei finanziamenti all’istruzione pubblica e contro la privatizzazione delle università ha innervosito a tal punto il debole e corrotto governo di Karamanlis da creare le condizioni per l’omicidio di Andreas. Solo le testimonianze dei passanti e lo scoppio di una ribellione generalizzata nelle piazze di tuttala Grecia hanno portato all’arresto del poliziotto omicida, che però non mette in discussione l’impunità degli apparati repressivi. E’ forte la tentazione dei governi europei, in difficoltà di fronte alle mobilitazioni dei settori colpiti dalla crisi che scuote il mondo capitalista, di rafforzare una repressione militare e un controllo asfissiante che nei fatti eliminano ogni possibilità di esercizio effettivo della democrazia. Gli apparati di sicurezza diventano così sempre più intoccabili in quanto determinanti per governi in crisi di legittimità e incapaci di rispondere alla crisi in termini politici e di consenso.
La gioventù greca ha risposto a questo omicidio politico con una ribellione senza precedenti che sta infiammando le strade di tutto il paese. I manifestanti chiedono le dimissioni del governo di Nuova Democrazia e una punizione esemplare per i poliziotti colpevoli. Ma esprimono anche la rabbia di chi subisce gli effetti di una durissima crisi economica che leélites vorrebbero far pagare alle classi lavoratrici. Andreas è vittima di una destra autoritaria e filoamericana ma anche di un metodo di gestione autoritario delle contraddizioni sociali che accomuna tutti i governi europei al di là del loro colore: i tagli draconiani all’istruzione pubblica e la volontà di ripristinare una fortissima selezione di classe nel sistema educativo sono stati decisi dall’Unione Europea ed imposti in ogni singolo paese da governi socialisti, liberali o conservatori, rappresentando una priorità nella costruzione di un polo geopolitico europeo opposto ma uguale a quello USA. Non è un caso che il Partito Socialista greco, il PASOK, balbetti ancora e non si muova con decisione contro un governo di destra pure estremamente debole in termini di consensi e di voti in parlamento.
Sta quindi agli studenti e ai lavoratori, ad un nuovo blocco sociale anticapitalista, rispondere con la lotta e l’organizzazione al tentativo delle classi dominanti europee di gestire la crisi tramite la repressione e la guerra tra poveri.
La capillare e determinata risposta che i compagni greci stanno dando non ci sorprende: è il prodotto di una sinistra di classe e anticapitalista che in questi anni non ha rinunciato a radicarsi nel conflitto sociale e nei movimenti popolari e giovanili rifuggendo ogni tentazione istituzionalista.
Esprimiamo il nostro dolore e la nostra rabbia per l'uccisione del giovane compagno. Manifestiamo la nostra piena e incondizionata solidarietà alle organizzazioni della sinistra greca che hanno scelto di rispondere con la mobilitazione all’omicidio di Andreas Grigoropoulos. Chiediamo insieme ai compagni greci le dimissioni del governo, la fine dell’impunità per gli apparati repressivi, il ritiro di tutte le misure antipopolari su istruzione e lavoro. Invitiamo i movimenti italiani a unirsi a quelli greci in una lotta che non può che essere unitaria, avendo le stesse controparti.
La Rete dei Comunisti aderisce e partecipa al sit in di protesta indetto per mercoledì pomeriggio a Roma da alcune organizzazioni studentesche davanti all'ambasciata greca.
La majorité des contribuables américains ignorent que des millions de dollars de leur argent sont investis dans des opérations politiques sales dans des pays comme le Venezuela, dénonce l'enquêtrice Eva Golinger.
Interview : Source: Kaos en la red
L'USAID et d'autres agences étrangères violent les principes les plus basiques de la démocratie et de la souveraineté dans nos nations: il est urgent de prendre des mesures concrètes, affirme l'enquêtrice américo-vénézuélienne Eva Golinger, qui s'est consacrée durant la dernière décennie à démasquer les activités nord-américaines d'ingérence et de subversion au Venezuela et en Amérique Latine.
La mal-nommée Agence Américaine pour le Développement International essaie depuis un an d'atténuer les effets sur son image d'un énorme scandale de détournement, découvert par le Général Accountability Office (GAO), le service d'audit du Congrès nord-américain, en faveur d'opérations de subversion qu'elle développe contre Cuba. Le dernier épisode de ce véritable roman vient de se dérouler avec l'inculpation à Washington du fonctionnaire Felipe E. Sixto, qui a détourné un demi-million de dollars du "Centre pour un Cuba libre", un rejeton de la CIA, avant de s'en aller travailler comme conseiller de George W. Bush.
L'ensemble des opérations de l'USAID pour l'Amérique Latine a été conduit depuis 2002, l'année de l'échec du coup d'Etat contre Hugo Chavez, par Adolfo Franco, un américo-cubain qui, après avoir renoncé à son poste au début de l'année, a été travailler comme conseiller à la campagne présidentielle de John McCain. Franco, bien sûr, a aussi contribué à couvrir les opérations subversives au Venezuela. Cependant, dans son pays, la Département d'Etat utilise une façade différente, appelée OTI; comment fonctionne cette autre tentacule du dispositif d'ingérence de Washington?
EG: Actuellement, la présence de l'USAID au Venezuela se fait de manière différente de ce qui se passe dans d'autres pays d'Amérique Latine. L'antenne de l'USAID qui gère les programmes au Venezuela est "Le Bureau pour des Initiatives vers la Transition" (Office for Transition Initiatives "OTI"), laquelle est supervisée et dirigée par Russell Porter directement depuis Washington, qui y travaille comme Chef de l'Equipe pour l'Amérique Latine de la OTI. La OTI ne relève techniquement pas du contrôle du Bureau pour les Caraïbes et l'Amérique Latine de l'USAID, mais c'est une entité qui a ses propres directives stratégiques et un budget séparé des autres opérations de l'USAID dans la région. Le Venezuela, à la différence de pays comme la Bolivie, l'Equateur, le Nicaragua et d'autres, n'a pas d'accord de coopération officiel avec l'USAID et par conséquent il n'existe pas de programmes de cet organisme nord-américain dirigé vers les affaires "humanitaires" ou de "développement". Les opérations de l'USAID au Venezuela sont strictement politiques. Cependant il n'y a pas de doute que Adolfo Franco a une influence sur les opérations de l'USAID au Venezuela.
Déjà en 2004 l'USAID/OTI gérait des opérations avec 132 groupes au total. Ce qui préoccupe le plus dans ce gigantesque appareil d'ingérences est que la grande majorité de ces entreprises de déstabilisation reste non identifiée. L'USAID agit sur le territoire vénézuélien avec des techniques de renseignement gardant un secret absolu. Que sait-on de l'identité de ces organisations qui acceptent l'argent Yankee pour prospérer?
EG: L'USAID/OTI s'est établie au Venezuela en juin 2002 et a commencé à fonctionner de façon formelle deux mois après, en août de la même année. La mission de ce bureau était en principe de "soutenir la démocratie au Venezuela" et "renforcer les fragiles institutions démocratiques du pays". Ces objectifs, s'ils sont nobles, n'en sont pas moins réellement cyniques. La OTI est arrivée au Venezuela seulement deux mois après le coup d'état d'avril 2002 contre le Président Hugo Chavez qui fut financé et conçu par les agences de Washington, comme le National Endowment for Democracy (NED), l'Institut Republicain International (IRI), l'Institut Democrate National (NDI), et leurs antennes au Venezuela. Le fait qu'une autre agence de Washington- du Département d'Etat lui-même- est arrivée au pays pour "aider à renforcer la démocratie" après avoir dirigé une des actions les plus contraires à la démocratie, le coup d'état, était une preuve du véritable cynisme et du manque de respect au peuple et au gouvernement vénézuélien. De plus, l'USAID n'a demandé aucune autorisation pour commencer ses opérations au Venezuela, ce qui doit être considéré comme une violation de la souveraineté vénézuélienne.
Le mode de fonctionnement de l'USAID/OTI au Venezuela est assez mal connu du public. Ses opérations se font réellement sous couverture. Elle fonctionne comme une agence de renseignement. Elle répartit son grand budget ( plus de 10 millions de dollars à son début) au travers de 5 "associés", qui sont des entreprises ou des institutions nord-américaines ayant des bureaux établis à Caracas: Development Alternatives Inc. (DAI), entreprise liée au Complexe Militaro-Industriel, qui se focalise sur des programmes destinés au "dialogue, au débat public, la participation citoyenne et l'entraînement au leadership démocratique"; l'Institut Républicain International (IRI) et l'Institut Démocrate National (NDI) qui offrent une "assistance technique" aux partis politiques; Freedom House, qui travaille avec les militants et les groupes des droits humains; et Fondation pour le Développement Panaméricain (PADF), qui appuie la dénommée "société civile" avec de l'argent et du conseil politique.
Depuis le début ils ont financé plus de 480 groupes et projets au Venezuela avec plus de 40 millions de dollars.
En 2007 l'USAID/OTI a financé une grande partie des mobilisations et des stratégies du dénommé "mouvement étudiant" de droite, qui est descendu dans les rues du Venezuela pour défendre la TV putschiste RCTV. Depuis 2005 l'USAID/OTI a financé des programmes de "leadership" et de "valeurs démocratiques" dans différentes universités vénézuéliennes, comme l'Université Métropolitaine, l'Université Centrale du Venezuela, l'Université Simon Bolivar et l'Université Catholique Andres Bello. Une partie de ce travail s'est focalisé sur l'aide fournie à des organisations de la société civile vénézuélienne pour entrer en contact avec des correspondants à l'étranger. Selon l'USAID cet appui a aidé le mouvement de la société civile au Venezuela à mûrir et mieux s'organiser. Cette année, l'USAID a financé 63 projets ou groupes au travers de la DAI pour un total de 1.111.096 dollars et a réparti 958.495 autres dollars via la PADF pour les activités de 15 ONG vénézuéliennes.
Les programmes de 2007 s'intensifieront durant le second semestre de l'année avec la campagne du référendum sur la réforme constitutionnelle. L'USAID/OTI a investi une grande partie de son financement et de ses conseils dans la campagne et dans les efforts des ONG et des partis politiques qu'elle finance pour promouvoir le vote et la participation citoyenne au référendum, en promouvant bien sûr le vote contre la réforme constitutionnelle. Ils ont remis 1.379.347 dollars à 18 groupes vénézuéliens durant les mois de septembre à décembre 2007 en appui à leurs campagnes contre la réforme constitutionnelle.
Les propres rapports de l'USAID soulignent comment ce programme et ses financements ont eu pour responsabilité de divulguer de l'information sur la réforme et ses "menaces" pour la démocratie vénézuélienne et qu'ils ont réussi dès lors à faire capoter la réforme.
Durant 2008, les activités de l'USAID/OTI au Venezuela se sont principalement focalisées sur la campagne de l'opposition pour les élections régionales du 23 novembre. Selon ses propres documents, l'USAID/OTI a financé cette année plus de 68 programmes/organisations vénézuéliennes destinées au développement de campagnes politiques et aux stratégies de communication des forces de l'opposition, avec 4 millions de dollars. Certains de ses programmes incluaient la fourniture d'assistance à des projets visant à inclure les principes de "bonne gouvernance" comme faisant partie des élections régionales pour que les urnes reflètent réellement les besoins et les désirs des citoyens; assistance à des groupes locaux qui conçoivent du matériel sur la gouvernance basée sur les valeurs démocratiques (selon Washington)- les matériels furent remis à des leaders communautaires et autres membres de la société civile; appui pour des campagnes pour inscrire les votants/électeurs pour les élections régionales; assistance à des ONG qui promeuvent le débat au travers d'activités communautaires et de programmes de radio touchant aux affaires en relation avec les élections régionales; appui aux organisations qui promeuvent le débat entre les candidats pour les élections régionales; appui et entraînement aux groupes des droits humains qui font le "monitoring" des menaces sur les droits humains pendant les élections régionales; entraînement pour les partis politiques et appui pour des activités promotionnant le leadership jeune et la participation au processus politique.
Malgré que l'USAID ait censuré le nom des bénéficiaires de son financement et de son conseil stratégique au Venezuela, on est parvenu à savoir, au travers de différentes enquêtes, que les principales organisations financées ont été Sinergia, Ciudadania Activa, Sumate, Primero Justicia, Un Nuevo Tiempo, CEDICE, Consorcio Justicia, Hagamos Democracia, IRI, NDI, PODEMOS, Cesap, Accion Campesina, Accion solidaria, Escuela de Vecinos, Universidad Metropolitana, Liderazgo y Vision, Radar de los Barrios, Venezolanos del Mundo, Queremos Elegir, et d'autres encore qui ont joué un rôle-clé dans les actions de déstabilisation durant les dernières années. Sinergia, par exemple, est l'organisation qui chapeaute un collectif de groupes d'opposition ( comme Cedice, Sumate, Radar de los Barrios, Cesap, Accion Campesina et d'autres) et qui a conçu (avec l'aide de Washington) et distribué du matériel de campagne contre la réforme constitutionnelle et pour l'élection régionale de candidats d'opposition. Ils ont réalisé des enregistrements pour la télévision, qui ont été transmis par la TV réactionnaire et de droite Globovision, et ils ont distribué des CD et des vidéos de leurs messages dans les communautés populaires du pays.
Washington a créé un poste de « directeur de mission » du renseignement pour Cuba et le Venezuela. On sait que l’USAID est une dépendance du Département d’Etat qui coordonne ses opérations avec la CIA et les autres agences d’espionnage nord-américaines. En quoi l’examen des organismes subsidiés au Venezuela reflète-t-il le travail d’espionnage que développe cette agence ?
EG : Evidemment les opérations de cette Mission Spéciale de la CIA au Venezuela et à Cuba sont secrètes et assez difficiles à connaître. Cependant, ce que nous savons néanmoins c’est que depuis la créations de cette entité en 2006, il y a eu une augmentation du nombre de fonctionnaires de la CIA au Venezuela (je pense que nous pourrions inclure la Bolivie également en tant que pays directement affecté par cette nouvelle « mission » d’espionnage) et il y a eu une augmentation du financement des forces d’opposition les plus réactionnaires dans la région.
De même, avec cette mission de la CIA, il y a eu davantage de focalisation sur des opérations psychologiques au Venezuela- incluant les campagnes de communication financées par l’USAID et réalisées par des organisations vénézuéliennes comme Sinergia, Sumate et même la télévision Globovision.
L’ex-ambassadeur des Etats-Unis à Caracas, William Brownfield, a été jusqu’à distribuer des fonds de l’USAID dans des quartiers pauvres pour financer des équipes de base-ball et des garderies. Y a-t-il beaucoup d’exemples, d’anecdotes, autour de ce genre de « défense de la démocratie » ?
EG : Comme je l’ai déjà mentionné, l’objectif supposé de l’USAID/OTI au Venezuela est de « promouvoir la démocratie ». Je dirais que cette forme d’ingérence sous couverture d’une façade de liberté et de démocratie est aussi dangereuse qu’une invasion militaire. De fait c’est une invasion- dans la société, les communications, l’esprit des gens, dans ce que nous voyons et écoutons, dans ce que nous disons. J’ai des documents de centaines de programmes de l’USAID au Venezuela, tous ayant des noms qui sonnent « beaux et nobles ». Voici quelques exemples :
- 1. G-3822-101-001 : « Promotion et Facilitation du Dialogue au Venezuela », 98.600 $ 2. G-3822-101-002 : « Le Nouveau Rôle du Maire au XXIème siècle : Leadership Pour l’Efficience Municipale et la Gestion des Ressources », par Mirador Democratico, 45.541$ 3. G-3822-101-003 : « Création d’espaces de dialogue pour construire des visions communes à partir de points de vue différents » 59.304$ 4. G-3822-101-004 : « Rencontre entre le Pays que nous Avons et le Pays que nous Voulons », Fedecamaras. 4.690$ 5. G-3822-101-005 : « Formation de Facilitateurs Communautaires » (Forming Community Facilitators), 25.984,77$ 6. G-3822-101-011 : « Appui au Dialogue pour Faciliter la Recherche de Solutions Viables Démocratiques et Institutionnelles », 12.855$ 7. G-3822-101-012 : « Prévention de la Violence Quotidienne », 49.830$ 8. G-3822-101-013 : « Mon Quartier : Un Espace Démocratique pour le Consensus et le Développement », PETARE et Tejerias. 53.000$/Bs. 108.503.486 9. G-3822-101-014 : Carter Center/Centro Carter, « Appui à la table des négociations et accords », 10.100$ 10. G-3822-101-015 : « Forum : Sorties Electorales à la Crise Politique au Venezuela », 16.892,20$
Au final ce que font ces agences c’est pénétrer et infiltrer les communautés populaires et de la classe moyenne du pays pour promouvoir une vision néo-libérale dissimulée sous de la démocratie. De manière lamentable, cette stratégie subversive fonctionne si on ne la combat pas directement par des enquêtes, la dénonciation et la régulation de ses activités.
Quelle responsabilité ont les agences nord-américaines dans le putsch de 2002 et les incidents violents qui se sont déroulés au fil des années ?
EG : eh bien j’ai deux livres écrits sur ce sujet : El Codigo Chavez : Déchiffrer l’Intervention des Etats-Unis au Venezuela, et Bush vs Chavez : la Guerre de Washington contre le Venezuela, qui décrivent avec des milliers de documents que nous sommes parvenu à faire déclassifier par le Département d’Etat, le Pentagone, la CIA, l’USAID, le NED, et d’autres, qui prouvent le rôle de Washington dans le coup d’état de 2002 contre Chavez et les actions déstabilisatrices qui se sont succédées jusqu’à ce jour. Ils ont financé les acteurs et les groupes politiques qui ont engendré ces actions criminelles, ils les ont conseillés et les ont appuyé politiquement tout au long de ces années. Tout cela est prouvé avec des preuves convaincantes. Ils ont aussi monté une Guerre Médiatique et Psychologique contre le peuple vénézuélien via les médias de communication majeurs- nationaux et internationaux. Et cette Guerre- ou les opérations psychologiques, qui sont des campagnes de discrédit contre le Venezuela conçues dans un laboratoire du Commando des opérations Spéciales du Pentagone et financées avec des millions de dollars et puis projetées et transmises par les médias nationaux et internationaux- a eu un impact terrible sur la manière dont la situation actuelle du Venezuela est vue dans le monde. Ces courants d’opinion qui s’expriment sur le Venezuela et le Président Chavez, affirment qu’ici il y a une dictature, qu’il y a un lien avec le terrorisme et le narcotrafic, que la région est déstabilisée, que l’on viole les droits humains, etc, et sont destinées à justifier devant l’opinion publique internationale les agressions de Washington contre le Venezuela.
Il y a un ensemble de facteurs financiers, interventionnistes, médiatiques, subversifs, militaires et politiques que Washington manie en ce qui concerne ses actions contre le Venezuela. Il n’y a aucun doute que cette ingérence constante des agences de Washington et de ses alliés européens a maintenu à vif le conflit et la polémique au Venezuela durant les 6 dernières années. S’il n’y avait pas eu ce financement de l’USAID, la NED et d’autres agences étrangères, et les contacts et les liens et l’appui politique de Washington à l’opposition, combiné avec la Guerre Médiatique et Psychologique, le Venezuela vivrait plus en paix et en tranquillité aujourd’hui. Mais Washington cherche et pousse à la Guerre- son objectif principal. Au Venezuela, la Révolution Bolivarienne menée par le Commandant Hugo Chavez, est un mouvement de paix, de justice et d’amour. Mais nous nous défendrons contre toute agression de Washington. Nous sommes une révolution armée de dignité.
Les nord-américains savent très peu de choses des fortunes dépensées sous le prétexte totalement absurde de défendre la démocratie. Ils en savent encore moins de comment cet argent est distribué à des groupes anonymes. Ils ignorent totalement que celui qui manie cet argent était un américo-cubain qui maintenant est lié à un détournement. Comment se fait-il qu’au Congrès nord-américain, alors que le citoyen nord-américain vit sous la pression d’une crise économique majeure, il ne soit venu à l’idée de personne d’exiger des enquêtes sérieuses à ce sujet ?
EG : il est vrai que les gens ne savent pas que leur argent est utilisé d’une façon si offensive et hypocrite. Mais le peuple américain est vraiment ignorant quand il s’agit des actions de son propre gouvernement. D’une part le gouvernement n’informe pas, mais d’autre part les gens ne s’y intéressent pas. Il y en a peu qui cherchent l’information et enquêtent sur ce sujet. Clairement, je crois que s’ils savaient en ce moment que des millions de dollars de leur argent est investi dans des campagnes politiques de candidats de pays comme le Venezuela, le Nicaragua, la Bolivie ou l’Equateur, ça les dérangerait. Et encore plus s’ils se rendaient compte des millions dépensés à maintenir des conflits violents ouverts en Bolivie, au Venezuela et à Cuba, par exemple, au travers de financement d’ONG politiques et de partis politiques qui ne représentent pas la majorité dans ces pays. Mais au Congrès, on défend et on approuve ce financement, parce qu’on le voit comme un devoir et une obligation en tant que « plus grand pays du monde » devant « promouvoir la démocratie et la liberté » à l’extérieur, bien que le coût soit supporté par son propre peuple. Cela fait partie de ce concept pervers d’ « Impérialisme Humanitaire », duquel ont parlé Chomsky et d’autres analystes, qui justifie les agressions de Washington en Irak, en Afghanistan et dans des pays comme le Venezuela, Cuba ou la Bolivie au nom de « la démocratie et la liberté »
Dans le cas de Cuba, l’enquête du GAO a montré que la majorité des groupes impliqués- la majorité également des groupes non identifiés- manient ces fonds de millions de dollars avec un absolu manque de rigueur. S’agissant de plus d’activités secrètes qui impliquent souvent la corruption de fonctionnaires, on maintient un secret qui ouvre la porte à toutes sortes de détournement de fonds. Si dans le cas de Cuba on parle d’une quarantaine de groupes, que va-t-il se passer avec plus d’une centaine de groupes ? Y a-t-il eu, à un moment, une enquête nord-américaine sur la manière dont est administré cet argent provenant des Etats-Unis ?
EG : il n’y a pas eu enquête que je connaisse autre que la mienne sur le financement de l’USAID au Venezuela. Et il y a encore moins eu d’enquête des entités gouvernementales des USA sur ces programmes. Au Venezuela j’ai demandé au gouvernement d’enquêter en profondeur sur la présence des agences de Washington dans le pays et sur l’affectation de leurs financements et conseils. Il manque de façon pressante une régulation- une loi- qui monitore et régule, et dans certains cas interdit- le financement des agences étrangères aux ONG et organisations qui interviennent dans le pays. Le sujet de la subversion au Venezuela est assez préoccupant car ces agences sont parvenues à pénétrer tous les secteurs de la société vénézuélienne et ont eu un impact évident sur les résultats électoraux au cours des dernières années.
Nous avons demandé à différents membres du Congrès nord-américain des enquêtes sur le financement de l’USAID et de la NED au Venezuela les 6 dernières années. A ce jour nous n’avons reçu aucune réponse sérieuse. Je crois que nous devons faire un effort, entre plusieurs pays d’Amérique Latine affectés par cette subversion et ingérence de l’USAID, la NED et les autres agences de Washington, pour demander une grande enquête du Congrès nord-américain sur le véritable emploi et la destination de ces fonds qui proviennent des impôts que payent les habitants des Etats-Unis chaque année. La Bolivie, par exemple, est un des pays les plus affectés par l’ingérence de l’USAID et a dénoncé de nombreuses fois au gouvernement de Washington l’injection de fonds de ces agences dans le pays.
En Bolivie il y a des preuves très convaincantes concernant les actions politiques et anti-démocratiques des agences et acteurs de Washington contre le gouvernement de Evo Morales. Ensemble, nous pourrions démontrer les cas où l’USAID et les autres agences étrangères violent les principes de base de démocratie et de souveraineté de nos pays. Je pense qu’il y a urgence à réaliser des actions concrètes.
Traduit par Jean-Louis Seillier pour Investigaction.
( in english: http://www.cnj.it/24MARZO99/2009/TARGET/eng.htm
na srpskohrvatskom: http://www.cnj.it/24MARZO99/2009/TARGET/jug.htm )
http://www.cnj.it/24MARZO99/2009/TARGET/index.htm
TARGET
Meeting internazionale
nel X Anniversario dei bombardamenti della NATO sulla Repubblica Federale di
Jugoslavia
Il 24 marzo 1999 la NATO scatenava, ininterrottamente per 78 giorni, la sua
potenza di
fuoco contro il territorio della allora R.F. di Jugoslavia - un paese già
amputato con le
secessioni iniziate nel 1991, e oggi ulteriormente smembrato tra Serbia,
Montenegro e
Kosovo. Per i suoi bombardamenti la NATO utilizzava armi vietate dalle
convenzioni
internazionali (es. bombe a frammentazione), armi di grave nocumento alle
generazioni
presenti e future (es. all'uranio impoverito), e mirava contro industrie
chimiche,
infrastrutture civili, mezzi di trasporto in servizio, ambasciate di paesi
terzi...
Quei bombardamenti rappresentarono l'apice in un processo di attacco a quel
paese,
multinazionale e sovrano, per il quale era stata programmata la disgregazione e
la
svendita al capitalismo straniero. Negli anni successivi, tutti i settori-chiave
dell'economia
e del sistema finanziario jugoslavo venivano ceduti. Mentre le storiche
strutture militari
jugoslave venivano in larga parte dismesse, le piccole repubbliche sorte dalla
disgregazione erano gradualmente assorbite nelle alleanze militari
euro-atlantiche, e
piegate agli obiettivi di queste.
A sua volta, l'intera vicenda della crisi jugoslava, che dal 1991 non può dirsi
conclusa
ancora oggi, è paradigmatica della fase apertasi con l'abbattimento del Muro di
Berlino:
una fase che, lungi dal garantire pace e libertà, è stata caratterizzata da
guerre e
devastazioni, "vendute" alle opinioni pubbliche attraverso pelose retoriche dei
"diritti" e
disoneste campagne di disinformazione. Cosicché ad esempio l'Italia, dopo avere
reiteratamente violato la propria Costituzione fungendo da base di lancio per i
bombardamenti e partecipando a numerose missioni di guerra in paesi vicini e
lontani, si
ritrova ancora ad impiegare fette crescenti del proprio bilancio statale per
finanziare la
macchina militare, nonostante la crisi economica e sociale che incalza... e deve
ospitare
ulteriori basi militari straniere sul proprio territorio!
E' in una città nevralgica nell'ambito di questi processi come Vicenza che, in
occasione del
X Anniversario dell'inizio di quei bombardamenti, promuoviamo una grande
iniziativa
nazionale ed internazionale per raccontare che cosa hanno essi rappresentato, al
di là
della cortina fumogena creata dai media, e per discutere con gli occhi rivolti
al futuro di
attività e prospettive nel campo della solidarietà internazionalista tra i
lavoratori e per il
movimento che in tutta Europa si batte contro la guerra e contro le basi
militari.
Rete Disarmiamoli!
RdB CUB
Coord. Naz. per la Jugoslavia ONLUS
Beogradski Forum / Forum di Belgrado per un mondo di eguali
Rete Semprecontrolaguerra
Vicenza - sabato 21 e domenica 22 marzo 2009
sabato 21/3 pomeriggio
PROPAGANDA DI GUERRA: tra disinformazione strategica e deriva politico-culturale
LE NUOVE CROCIATE: crisi macroeconomica e politiche militari
ECOCIDIO: gli effetti della guerra
a seguire: Documentazione video
sabato 21/3 sera
Iniziativa di autofinanziamento (cena e concerto)
domenica 22/3 mattina
ROVESCIARE IL TARGET - E' POSSIBILE?
La condizione dei lavoratori nei Balcani, in Italia, in Europa
Dai bombardamenti sulla Zastava al grande movimento di solidarietà
Tavola rotonda e dibattito: Il movimento contro la guerra, le basi militari e la
NATO
Aderite! Partecipate! Contattateci: disarmiamoli@... oppure
jugocoord@...
Seguite tutti gli aggiornamenti ai siti:
http://www.cnj.it/24MARZO99/2009/TARGEThttp://www.disarmiamoli.org
Per contribuire all'organizzazione dell'iniziativa invitiamo a sottoscrivere
utilizzando il:
Conto Bancoposta n. 88411681 intestato a JUGOCOORD ONLUS, Roma
IBAN: IT 40 U 07601 03200 000088411681
causale: INIZIATIVE VICENZA 2009
Međunarodni miting povodom X godišnjice bombardovanja Savezne Republike Jugoslavije od strane NATO
24. marta 1999. godine NATO se tokom 78 dana, svojom vatrenom silom obrušio protiv tadašnje SR Jugoslavije, koja je već bila iskasapljena procesima odcepljenja od 1991. godine na ovamo, a danas je još dodatno podeljena na Srbiju, Crnu Goru i Kosovo. Tokom bombardovanja NATO je koristio oružja koja su po međunarodnim konvencijama zabranjena (na pr. rasprskavajuće bombe) i oružja koja teško oštećuju zdravlje sadašnjih i budućih generacija (kao što je na pr. osiromašeni uranijum), te je birao ciljeve kao što su hemijska industrija, opšta infrastruktura, transportna sredstva, ambasade raznih zemalja...
PoÅ¡to su prethodno bili saÄinjeni planovi za njeno rasturanje i prodaju stranom kapitalu, to je bombardovanje predstavljalo klimaks napada na tu multietniÄku i suverenu državu. U narednim godinama sve kljuÄne oblasti jugoslovenske privrede i finansijskog sistema, otiÅ¡le su na dražbu. Dok su tradicionalno moćne jugoslovenske vojne strukture najvećim delom prestale sa postojanjem i iÅ¡Äezle, evroatlanski vojni savezi apsorbovali su male republike izrasle na bunjiÅ¡tu raspada, a ove su se povinovale njihovim ciljevima.
Sa svoje strane, Äitav proces odigravanja jugoslovenske krize otpoÄete 1991. godine, a koja joÅ¡ nije okonÄana, predstavlja najjaÄi model za period koji je zapoÄeo sa obaranjem Berlinskog zida: radi se o fazi koju karakteriÅ¡u ratovi i razaranja koji se javnom mnenju "prodaju" putem zamrÅ¡enih retoriÄkih govorancija o "pravima" i neÄasnih kampanja dezinformisanja i koja kao takva, slabo da ima ikakve veze sa mirom i slobodom. Tako na primer, jedna Italija, poÅ¡to je viÅ¡e puta prekrÅ¡ila odredbe vlastitog ustava time Å¡to je služila kao baza za poletanja bombardera, uÄestvovala u brojnim ratnim misijama u bližim ili daljim zemljama sveta, danas usprkos narastajućoj ekonomskoj i druÅ¡tvenoj krizi, koristi sve veći postotak svog državnog bilansa za finansiranje vojne maÅ¡inerije... ujedno, takva Italija mora da pruža gostoprimstvo novim stranim vojnim bazama na svojoj teritoriji!
Na jednom neuralgiÄnom mestu kao Å¡to je grad Vicenza u srediÅ¡tu pomenutih zbivanja, povodom X godiÅ¡njice poÄetka kampanje bombardovanja, istiÄemo i promoviÅ¡emo jednu moćnu inicijativu italijanskih i meÄ‘unarodnih razmera. Tom inicijativom namera nam je da, podalje od dimnih zavesa medijskih službi, prikažemo smisao proteklih dogaÄ‘anja, te da s pogledom okrenutim ka budućnosti, razmenjujemo miÅ¡ljenja o aktivnostima i perspektivama u oblasti meÄ‘unarodne solidarnosti meÄ‘u radnim ljudima, sa svrhom stvaranja evropskog pokreta protiv rata i vojnih baza.
Rete Disarmiamoli! (Mreža Razoružajmo ih!)
RdB CUB (Mreža Sindikata Baze)
Coord. Naz. per la Jugoslavia ONLUS (NGO Italijanska koordinacija za Jugoslaviju)
Beogradski Forum / Forum di Belgrado per un mondo di eguali
Rete Semprecontrolaguerra (Mreža UvekProtivRata)
Vicenza (Italija) - subota 21. i nedelja 22. marta 2009. godine
subota 21. mart posle podne:
RATNA PROPAGANDA: od strateÅ¡kog dezinformisanja do politiÄko-kulturnog skretanja
NOVI KRSTAÅ KI RATOVI: makroekonomska kriza i vojna strategija
EKOCID: posledice rata
u nastavku: Video dokumentacija
subota 21. marta uveÄe:
Inicijativa samo-finansiranja (veÄera i koncert)
nedelja 22. marta pre podne:
DA LI SE TARGET MOŽE IZOKRENUTI?
Stanje u kome se nalaze radni ljudi na Balkanu, u Italiji i Evropi
Od bombardovanja pogona Zastava do velikog pokreta solidarnosti
Okrugli sto i debata: pokret protiv rata, vojne baze i NATO
Radi doprinosa organizovanju ove inicijative, pozivamo vas da date svoj prilog na sledeći bankarski raÄun: Conto Bancoposta br. 88411681 na ime JUGOCOORD ONLUS, Roma IBAN: IT 40 U 07601 03200 000088411681 osnova uplate: INIZIATIVE VICENZA 2009
banka: Poste Italiane spa, Viale Europa 175, 00144 Roma, Italija BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
International Meeting on the 10.th Anniversary of the NATO bombing of the Federal Republic of Yugoslavia
On March 24th, 1999 NATO unleashed uninterruptedly for 78 days its fire power against the territory of the then F.R. of Yugoslavia - a country which had been already amputated by secessions started in 1991 and is now further dismembered among Serbia, Montenegro and Kosovo. For its shelling NATO used weapons which are banned by international conventions (e.g. cluster bombs), weapons that inflict serious damage to the present and future generations (e.g. with depleted uranium), and targeted chemical plants, civil infrastructures, public transportation services, embassies of third-part countries...
Those bombings represented the culmination of a process of attacks against this multinational and sovereign country, for which dismantling and cheap sell-out to foreign Capitalism had been planned. In the subsequent years, all key sectors of the economy and the financial system of Yugoslavia were dismissed. While the historical structures of the Yugoslav army were largely abandoned, the fate of the small republics born out of the disintegration was to become gradually absorbed into the euro-Atlantic military alliances, and to bend to their objectives.
In turn, the whole phenomenon of the Yugoslav crisis - which dates back to 1991 and cannot be held for concluded yet today - is paradigmatic of the phase started with smashing the Berlin wall: a phase that, far from ensuring peace and freedom, has been characterized with wars and devastation, all passed off to the public opinion by means of a dishonest rhetoric about “rights†and deceitful campaigns based on disinformation. Italy as an example: after repeatedly violating its own Constitution by serving as a launch site for the bombings and by taking part in several war missions in close and distant countries, Italy is still employing a growing percentage of its State budget for financing the military machinery, in spite of a chasing economic and social crisis... and it is asked to host more and more foreign military bases on its own territory!
It is in a town like Vicenza, nerve center of such processes, that we promote a big national and international happening on the occasion of 10th Anniversary of the beginning of those bombings, in order to tell what they have been really, beyond the smokescreen created by the media... And in order to discuss about future activities and perspectives for the internationalist solidarity among workers and the movement that all over Europe fights against the war and the military bases.
Rete Disarmiamoli! (Let's disarm them! - network)
RdB CUB (RdB-CUB - trade union)
Coord. Naz. per la Jugoslavia ONLUS (Italian Coordination for Yugoslavia - no profit organization)
Beogradski Forum / Forum di Belgrado per un mondo di eguali (Belgrade Forum for a world of equals)
Contribute to organize the event by donating through the Italian Post account (Conto Bancoposta): number: 88411681 IBAN: IT 40 U 07601 03200 000088411681 in favour of: JUGOCOORD ONLUS, Rome, Italy cause: INIZIATIVE VICENZA 2009 bank: Poste Italiane spa, Viale Europa 175, 00144 Roma BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
(italiano / english / deutsch)
Notizie e appuntamenti del movimento contro la guerra
1) Roma 17/1: Assemblea nazionale del movimento antiguerra a Roma.
L'adesione del Coordinamento Nazionale per la Jugoslavia - onlus
2) No alla guerra, No alla NATO. Mobilitazione internazionale dal 2 al 5 aprile
2009 a
Strasburgo-Kehl.
Appello concordato a Stoccarda il 05-11-2008
Strasbourg-Kehl 4-5 April, 2009: International demonstration against NATO
3) Report riunione della Rete nazionale Disarmiamoli! - Roma, 6 dicembre 2008
4) Comunicato Rete nazionale Disarmiamoli!:
AFRICOM - Un nuovo progetto colonialista U.S.A. con basi in Italia. Grazie al
governo
Berlusconi
5) Aufruf "NEIN ZUR NATO"
Segnaliamo anche, sul sito http://www.disarmiamoli.org , i nuovi
video-intervista di
Manlio Dinucci:
"Il conflitto in Georgia"
"Il ruolo dell'Asia nella strategia USA"
"Il Comando Africa – Una nuova servitù militare statunitense che dalle basi
militari in Italia
si proietta sul continente africano"
"Obama va alla guerra? – I primi passi di una Amministrazione che non promette
niente di
buono"
=== 1 ===
E' stata annunciata per il 3-4 aprile 2009 una grande iniziativa internazionale
di protesta
contro il summit della NATO a Strasburgo-Kehl.
L'iniziativa sarà preparata in Italia con una assemblea nazionale di tutto il
movimento
contro la guerra, il 17 gennaio a Roma.
Il Coordinamento Nazionale per la Jugoslavia - onlus aderisce e parteciperà
all'assemblea,
e darà il proprio contributo alla sua riuscita oltrechè alla riuscita della
importante iniziativa
internazionale di inizio aprile.
Il nostro Coordinamento, che in questo stesso periodo è impegnato anche negli
appuntamenti legati al X Anniversario della aggressione della NATO contro la
Jugoslavia
(vedi: http://www.cnj.it/24MARZO99/2009/index.htm ), sottolinea come questi
vadano
visti nell'ambito della più ampia campagna per la abolizione della NATO, che è
animata da
uno spettro di forze larghissimo in numerosi paesi europei e culminerà il 3-4
aprile 2009
a Strasburgo-Kehl.
CNJ-onlus
---
fonte: Rete Disarmiamoli!
"60 anni di NATO sono troppi. Basta con la NATO, con la guerra, con le basi
militari"
17 gennaio assemblea nazionale a Roma.
4 aprile 2009 manifestazione europea a Strasburgo-Kehl.
Invitiamo tutti i soggetti impegnati a lottare contro la guerra globale ad
aderire all'appello
europeo di Stoccarda contro la NATO ed a sostenere le proteste che si
svolgeranno a
Strasburgo nell'aprile del 2009, in occasione del vertice dei paesi della NATO
che
celebrerà il 60° anniversario dell'Alleanza Atlantica nella sede del parlamento
Europeo.
Questa scadenza coincide anche con l'anniversario - per noi vergognoso - dei
bombardamenti della NATO sulla ex Jugoslavia nel '99 e con la mobilitazione
popolare in
corso contro la nuova base USA a Vicenza
Per discutere, coordinare, approfondire questa campagna contro la NATO e le
lotte sul
territorio a ciò connesse, per organizzare la mobilitazione di Strasburgo del 4
aprile 2009,
invitiamo a partecipare alla Assemblea nazionale convocata a Roma per il 17
gennaio
promossa dalle associazioni del PATTO PERMANENTE CONTROLAGUERRA ed aperta alle
forze che si riconoscono nell'Appello di Stoccarda pubblicato sul sito
www.disarmiamoli.org
=== 2 ===
No alla guerra, No alla NATO
Mobilitazione internazionale dal 2 al 5 aprile 2009
Appello concordato a Stoccarda il 05-11-2008. Da www.contropiano.org
In occasione del 60° anniversario dell'organizzazione militare NATO, lanciamo un
appello
ad essere presenti a Strasburgo e a Kehl ad aprile 2009, per protestare contro
le politiche
nucleari e le aggressive politiche militari della NATO, chiediamo anche di
sostenere la
nostra visione di un mondo giusto e libero dalle guerre.
La NATO è un ostacolo crescente per il raggiungimento della pace mondiale. Dalla
fine
della Guerra Fredda, la NATO si è reinventata come strumento di azione militare
della
"comunità internazionale", compresa la cosiddetta "guerra al terrorismo". In
realtà, è un
veicolo per l'uso di forze, a direzione statunitense, con basi militari in tutti
i continenti,
scavalcando così le Nazioni Unite ed il diritto internazionale, e accelerando la
militarizzazione e l'escalation delle spese militari – i paesi della NATO
rappresentano il
75% della spesa militare globale. Perseguendo questa linea espansionista fin dal
1991,
ideata per favorire interessi strategici, la NATO ha sostenuto la guerra nei
Balcani,
mascherata da "guerra umanitaria", ed ha sostenuto sette anni di brutale guerra
in
Afghanistan, dove si è verificata una tragica escalation della situazione e la
guerra ha
raggiunto il Pakistan.
In Europa la NATO sta aggravando le tensioni, sostenendo la corsa al riarmo con
la
cosiddetta "difesa missilistica", un massiccio arsenale nucleare e una politica
del colpire
per primi. La politica dell'Unione Europea è sempre più strettamente legata alla
NATO. E'
in atto una potenziale espansione della NATO verso l'Europa dell'est ed oltre, e
le sue
operazioni "fuori area" stanno rendendo il mondo sempre più pericoloso. Il
conflitto nel
Caucaso indica chiaramente questi pericoli. Ogni ampliamento dei confini della
NATO
aumenta la possibilità di guerre, compreso l'uso di armi nucleari.
Per raggiungere la nostra visione di un mondo in pace, rifiutiamo ogni risposta
militare
alle crisi regionali e globali – queste risposte fanno parte del problema e non
della
soluzione. Rifiutiamo di vivere sotto la minaccia delle armi nucleari e
rifiutiamo una nuova
corsa agli armamenti. Dobbiamo ridurre le spese militari – indirizzando
piuttosto le risorse
verso i bisogni dei cittadini. Dobbiamo chiudere tutte le basi militari
straniere. Ci
opponiamo a tutte le strutture militari usate per interventi militari. Dobbiamo
democratizzare e demilitarizzare le relazioni tra i popoli e stabilire nuove
forme di
cooperazione pacifica per costruire un mondo più sicuro e più giusto.
Lanciamo un appello per la divulgazione di questo messaggio nelle comunità e nei
movimenti, affinché si estenda la presenza a Strasburgo e a Kehl per far
diventare una
realtà questa nostra visione. Crediamo che un mondo di pace sia possibile.
No alla guerra No alla NATO
Le attività durante la mobilitazione anti NATO comprenderanno una manifestazione
sabato
4 aprile, una conferenza internazionale da giovedì 2 a domenica 5 aprile, azioni
dirette di
disobbedienza civile ed un campo internazionale di resistenza che si terrà da
mercoledì 1
a domenica 5 aprile.
---
http://www.stopwar.org.uk/index.php?
option=com_content&task=view&id=785&Itemid=27
International demonstration against NATO
Written by No To Nato
Wednesday, 08 October 2008
On the occasion of the sixtieth anniversary of the NATO military organisation,
we appeal
to all people to come to Strasbourg and Kehl in April 2009, to protest against
NATO's
aggressive military and nuclear policies, and assert our vision of a just world
free of war.
NATO is an increasing obstacle to achieving world peace. Since the end of the
Cold War,
NATO has reinvented itself as a tool for military action by the "international
community",
including the promotion of the so-called "war on terror". In reality it is a
vehicle for US-
led use of force with military bases on all continents, bypassing the United
Nations and
the system of international law, accelerating militarisation and escalating arms
expenditure - NATO countries account for 75% of global military expenditure.
Pursuing
that expansionist agenda since 1991, designed to advance strategic and resource
interests, NATO has waged war in the Balkans, under the guise of so-called
"humanitarian
war", and has waged seven years of brutal war in Afghanistan, where the tragic
situation is
escalating and the war has expanded into Pakistan.
In Europe NATO is worsening tensions, feeding the arms race with so-called
"missile
defence", a massive nuclear arsenal and a nuclear first strike policy. EU policy
is
increasingly tied to NATO. NATO's ongoing and potential expansion into eastern
Europe
and beyond, and its "out of area" operations are making the world a more
dangerous place.
The conflict in the Caucasus is a clear indication of the dangers. Each advance
of the
NATO border increases the possibility of war, including the use of nuclear
weapons.
To achieve our vision of a peaceful world, we reject military responses to
global and
regional crises - these are part of the problem not part of the solution. We
refuse to live
under the terror of nuclear weapons, and reject a new arms race. We must
decrease
military expenditure - directing resources instead to meeting human needs. We
must close
down all foreign military bases. We oppose all military structures used for
military
intervention. We must democratise and demilitarise the relations between peoples
and
establish new forms of peaceful cooperation to build a more secure and just
world.
We call on you to spread this message in your communities and movements, to come
to
Strasbourg and Kehl and to make this vision a reality. We believe that a world
of peace is
possible.
No to war
No to NATO.
The activities during the anti-NATO protest will include a demonstration on
Saturday 4th
April, an international conference from Thursday 2nd April to Sunday 5th April,
direct
action and civil disobedience, and an international resistance camp from
Wednesday 1st
April to Sunday 5th April.
Signed:
International: Global Network Against Weapons & Nuclear Power in Space ///
International
Association of Lawyers Against Nuclear Arms, Europe (IALANA) /// International
Network
of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES) /// International
Peace Bureau
(IPB) /// No Bases Network /// Women's International League for Peace and
Justice (WILPF)
/// Anti-imerpialistische Koalition /// Circulo Latinoamericano de Estudios
Internacionales (CLAEI)
Afghanistan: Afghanistan Socialist Organisation /// Left Radical of Afghanistan
Belgium: attac Vlaanderen /// Bombspotting /// CADTM Belgium (Committee for the
Abolition of the Third World Debt) /// Christenen voor het Socialisme
///Coordination
Nationale d'Action pour la Paixet la Démoratie (CNAPD) /// Comité de
Surveillance
OTAN/// Intal /// Links Ecologisch Forum /// Une autre Gauche /// Forum voor
Vredesactie /// monde sans guerres et sans violence /// Socialistische
Arbeiderspartij
(SAP) /// vrede
Denmark: Aldrig Mere Krig (AMK) /// Enhedslisten de Rod Gronne / Red-Green
Alliance
/// Faellesskabet for Menneskets Udvikling /// Nej til Krig / No to War
Germany: Aachener Friedenspreis ///Antimilitaristische Gruppe Münster ///
Aktionsbündnis gegen die NATO und Sicherheitskonferenz /// Attac Deutschland ///
Bund
für Soziale Verteidigung (BSV) ///Bundesausschuss Friedensratschlag Bundeswehr
wegtreten /// Deutsche Friedensgesellschaft, Vereinigte
Kriegsdienstverweigerinnen ///
Deutscher Friedensrat /// Die Linke -Bundespartei /// Die Linke LV Bayern ///Die
Linke
LV BaWü /// Dortmunder Friedensforum /// Europäisches Friedensforrum (EFF) /
European Peace Forum /// Friedensnetz Baden-Württemberg ///
Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen /// Gründe Jugend Bundesverband ///
Hamburger Forum /// Heidelberg Forum gegen Militarismus und Krieg ///
Informationsstelle Friedensarbeit /// Informationsstelle Militarisierung (IMI)
///
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer
Verantwortung
(IPPNW) /// International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA),
German
section /// Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) ///
Internationaler
Versöhnungsbund (VB) /// Internationale Sozialistische Linke
///Interventionstische Linke
/// Karlsruher Friedensbündnis /// Kooperation für den Frieden
///Kulturvereinigung
Leverkusen ///Kultur des Friedens /// Linksjugend [solid] /// MC Brigadistas ///
Mönchengladbacher Friedensforum /// Münchner Bürgerinitiative für Frieden und
Abrüstung (BIFA) ///Münchner Friedensbündnis ///
NaturwissenschaftlerInnen-Initiative /
Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWis) /// Netzwerk
Friedenskooperative /// Netzwerk Friedenssteuer /// Ostermarsch Komitee Ruhr und
Rhein /// Pax Christi Deutschland /// Republikanischer Anwaltsverein (RAV) ///
Résistance deux Rivières /// Rosa Luxemburg Stiftung BaWü /// Trägerkreis
Atomwaffen
abschaffen /// Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der
Antifaschistinnen
und Antifaschisten (VVN) /// Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden (WfgA) ///
Würselener
Initiative für den Frieden /// Zukunftskonvent Berlin
Frankreich: Association des Combattants de la Cause Anticoloniale (ACCA) ///
Agir Contre
la Guerre (ACG)/// Americans Against the War France (AAWF) /// Association
Nationale
des Elus Communistes et Républicains (ANECR) /// Association des Médecins
Français
pour la Prévention de la Guerre Nucléaire (AMFPGN) /// Association Nationale des
Elues
Communistes et Républicains /// Attac France /// Attac Strasbourg /// Colectif
des
Traxieurs contre la Guerre /// Dissent France /// Droit Solidarite France ///
Fédération
Syndicale Unitaire (FSU) /// Initiative Feministe et … /// IPAM/CEDEAM /// La
guerre tue
/// Les Alternatifs ///Ligue communiste révolutionnaire (LCR) /// MARS - Gauche
Republicaine /// Mouvement contre le Racisme et pour l'Amitié entre les peuples
///
Mouvement de la Paix /// MPEP France /// Nouveau Parti Anticapitaliste (NPA) ///
Parti
Communiste Français (PCF) /// Parti Communiste des Ouvriers de France (PCOF) ///
Pour
la République Sociale (PRS) /// Union Juive Francaise pour la Paix (UJFP) ///
Union Pacifiste
de France (UPF)
Greece: Campaign Genoa 2001 /// Greek Social Forum /// Stop the War Coalition
Greece
/// GSEE Greek General Workers Confederation (Privat Sector) /// ADEDY, Civil
Servants
Confederation /// EKA, Athens Labour Center /// AGSSE, Confederation of
Pensioneers ///
OTOE, Federation of Bank Employees Unions /// OLME, Federation of Public High
School
Teachers /// DOE, Federation of Primary School Teachers /// POEDHN, Federation
of
Hospital Workers /// EINAP, Athens and Pireaus Hospital Doctors Union /// OENGE,
Hospital Doctors Federation /// POE-OTA, Federation of Municipality Workers ///
POST,
Federation of Post Workers /// OMYLE, Federation of Port Workers /// GENOP-DEH,
Federation of Public Power Company Workers /// POS, Federation of Railway
Workers ///
OME-EYDAP, Federation of Workers Working for the Water Company ///POEDXB,
Federation of Workers of the Chemistry Industry and Refineries /// POSPERT,
Federation of
workers in the radio and the television /// OIYE, Federation of Private Sector
Employees
/// OIELE, Federation of Private High Schoolteachers /// SIEL, Union of Private
High
Schoolteachers of Athens and Pireus /// POSE-IKA, Federation of workers in IKA
///
POSYPPO, Federation of Workers in the Ministry of Civilization /// OSYO,
Federation of
workers in the Ministry of Finance /// POE-DOY, Federation of Tax Employees ///
OLP,
Port Workers Federation /// Greek Oil Company Workers Union /// National Bank of
Greece Workers Association /// Agricultural Bank of Greece Workers Association
/// Bank
of Greece Workers Association (Greek Central Bank) /// Attica Bank Workers Union
///
Unionf of the employees in the Agricultural Insurance Company /// National Bank
of
Greece (Cyprous Department) Workers Union /// Altec Workers Union /// Union of
workers in the Agia Olga Hospital /// Union of workers in the Local Government
of Nea
Ionia /// Athens Lawyers Association /// Pireus Lawyers Association ///
Association of
students in the Athens University of Economics (ASOEE) /// Association of Athens
Law
University students /// Association of the studenst in the Architecture
Department of the
NTUA (National Technical University of Athens) /// Chania Elementary School
Teachers
Union /// Chania Federation of High SchoolTeachers /// Chania Labor Center ///
Chania
Doctors Union /// Union of the workers in the General Hospital of Chania ///
Union of
workers in the Chania Prefecture /// Chania Firefighters Union /// Chania taxi
drivers
union /// Chania Cooks Union /// Chania Postal Workers Union /// Committee
against
Military Bases and Foreign Dependency /// Chania Immigrants Forum /// Chania
Ecological Initiative /// Association for animals protection /// Rethymnon Labor
Center
/// Association of the employees of Rethymnon Local Government /// Rethymnon
Federation of Highscholl Teachers /// Union of hospital workers /// Association
of Creta
University Postgraduate Students /// Association of Soclology Students ///
Association of
Pedagogic Students /// Association of Psychology Students /// Greek Social Forum
(Rethymnon) /// Radical Left Students Association (AEP-EAAK) /// Iraklion Labor
Center
/// Civil Servants Union /// Iraklion Teachers Union /// Iraklion Federation of
High
SchoolTeachers /// Union of tax employees /// Association of Biology Students
///
Association of Physics Students /// Ioannina Labor Center /// Ioannina Teachers
Union
/// Association of Doctors in the Hospitals of Ipirous /// Union of Metal
Workers of Ipirous
/// Association of Ioannina University Teachers /// Association of Students
Residents in
the Domboli Dormants /// Pakistani Community of Ioannina /// Radical Left
Municipality
Groups (DRASI-NORASI) /// Colaboration for Change /// Ioannina Social Forum ///
Local
Government of Prevesa /// Prevesa Labor Center
Great Britain: Campaign for the Accountability of America Bases (CAAB) ///
Campaign for
Nuclear Disarmament (CND) /// City of Leicester NUT /// CND, West Midlands ///
Bertrad
Russel Peace Foundation ///Dundee Trade Unions Council /// Leicester Social
Forum ///
Red Pepper Magazine /// Stop the War Coalition///
Guinea: Centre d'Etude et de Recherche pour l'Intégration régionale et le
Développement
de l'Afrique (CERIDA)
Iraq: Makhmour Organisation for Human Rights
Ireland: Irish Anti-War Movement /// Peace and Neutrality Alliance
Italy: Collettivo Bellacio Grecia /// Confederazione COBAS - Confederazione dei
Comitati
di Base /// Fiom CGIL /// Sindicatio del Lavrotori Intercategoriale
Japan: The Japan Council against Atomic and Hydrogen Bombs
Canada: Canadian Voice of Women for Peace
Mauritania: Le réseau de la Société Civile Mauritanienne pour la Promotion de la
Citoyenneté (RPC)
Macedonia: Mirovna Akcija (Peace Action)
Netherlands: Internationale Socialisten /// Freedom, Nederland /// Kerk en Vrede
///
Nederlands Palestina Komitee /// PAIS - War Resister's International,
Netherlands ///
Platform tegen de `Nieuwe Oorlog' / Anti War Coalition /// VD -
Anti-Militaristies
OnderzoeksKollektief (AMOK) /// Women's International League for Peace and
Justice
(WILPF), Dutch section
Niger: RNDD (Reseau National Dette et Developpement)
Norway: Norwegian Union of Municipial and General Employes
Austria: Linkswende
Philippines: Stop the War Coalition
Poland: Inicjatywa Stop Wojnie (Stop the War Initiative)
Russia: International Federation for Peace and Conciliation (IFPC) ///
International
Federation for Peace and Conciliation, St. Petersburg section /// IPPNW, Russian
Affiliates
/// Social Ecology Foundation /// Social Movemenet "Alternatives"
Switzerland: Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) /// Humanistische Partei
der
Schweiz
Spain: Alternativa Antimilitarista - Moc Network /// Center of Peace Studies/
Catalan Stop
the War Coalition/// ESK Union, Basque country /// campaña contra OTAN /// Josep
Bel
coordinadora Sindicato cobas (comisiones de Base de España) /// Plataforma
Aturem la
Guerra
Czech Republic: Neradaru /// Socialisticka Solidarita
Türkey: Global Peace and Justice Coalition of Turkey
USA: Code Pink /// Global Exchange /// Institute for Policy Studies /// Iraq
Veterans
against the War (IVAW Europe) /// Peace Action /// United for Peace and Justice
/// US
Peace Council
=== 3 ===
Report riunione della Rete nazionale Disarmiamoli!
www.disarmiamoli.org
Roma, 6 dicembre 2008.
La riunione si è tenuta a distanza di molti mesi dalla precedente, quando ancora
era in
corso la raccolta di firme a sostegno della LIP sui trattati internazionali e
sulle basi
militari.
Ripartiamo quindi dal 6 agosto 2008, giorno in cui sono state consegnate, al
Parlamento
italiano, le 62.000 firme raccolte a sostegno della legge. Legge che,
successivamente, è
stata assegnata alla Commissione Esteri della Camera dei Deputati. Sono stati
chiesti gli
incontri al Presidente della stessa commissione e al Presidente della Camera dei
Deputati.
Contemporaneamente si è cercata una interlocuzione con i gruppi politici del PD
e
dell'Italia dei Valori, ma a tutt'oggi non ci sono stati riscontri positivi.
Stiamo verificando
in questi giorni se il regolamento della Camera prevede un vincolo di tempo per
l'esame
della legge: il Servizio Testi Normativo, a cui abbiamo consegnato materialmente
le firme,
ci ha comunicato che oltre alla Commissione Esteri il testo di legge dovrà
essere valutato
anche da altre commissioni – Difesa e Affari Regionali – e quindi è presumibile
che sui
tempi ci sarà bisogno di un tallonamento continuo. Si può pensare, come forma
di
pressione, ad una interrogazione parlamentare e, se si renderà necessario, ad
allestire un
gazebo davanti al Parlamento nel mese di febbraio.
CONSIDERAZIONI GENERALI
Tenendo conto che le circostanze attuali (crisi economica globale) tendono a far
scivolare
in secondo piano le tematiche relative alla guerra, l'obiettivo per i prossimi
mesi è quello
di contestualizzare e dare continuità al nostro agire , da un lato predisponendo
strumenti
di informazione, propaganda e agitazione e, dall'altro sollecitando iniziative e
le scadenze
del movimento nowar.
Il Forum Sociale Europeo di Malmoe ha lanciato la proposta di una manifestazione
per il 4
aprile 2008 a Strasburgo contro la Nato e le basi militari in occasione delle
celebrazioni
per il 60° dell'Alleanza Atlantica. Sono le due questioni centrali affrontate
nel testo della
Legge di Iniziativa Popolare, quindi un appuntamento importante sul quale
concentrare il
nostro impegno.
Ci sarà utile per preparare la manifestazione il Questionario/inchiesta sulla
Nato, le basi
militari e la partecipazione delle forze armate italiane alle missioni di guerra
internazionali, già discusso in rete e predisposto per essere gestito.
Il 17 gennaio a Roma (probabilmente alla facoltà di Lettere della Sapienza) si
svolgerà
l'assemblea nazionale del Patto contro la guerrae sarà l'occasione per
presentare un
nostro documento. Inoltre siamo impegnati nella costruzione del meeting
internazionale
nel X° anniversario dei bombardamenti della NATO sulla Repubblica Federale di
Yugoslavia
a Vicenza il 21 e 22 marzo.
Due momenti importanti per esprimere una valutazione del ruolo che assume
l'Italia nel
quadro del conflitto generale, tenendo conto degli "orientamenti schizofrenici"
del
governo Berlusconi che, da un lato appoggia Putin sulla Georgia e, dall'altro
accoglie
AFRICOM, rafforza la presenza aerea e terrestre in Afghanistan per meglio
combattere.
Dovremo nel contempo analizzare le conseguenze della ristrutturazione in corso
delle
Forze Armate con una relativa contrazione del budget per la Difesa accompagnato
ad un
piano di militarizzazione interna nella logica della governabilità.
Su questi temi c'è uno spazio politico entro il quale intervenire, rimettendo il
problema
della guerra al centro delle tematiche di movimento, contrastando pericolosi
localismi di
ritorno.
Il nostro ruolo è quello di contribuire a focalizzare l'attenzione sulla
dinamica tra
proiezione di forza all'esterno e militarizzazione interna, capire come il
keinesismo
militare vuole rispondere alla crisi generale del sistema.
Sarebbe – è - necessario contribuire alla generalizzazione delle lotte e al
collegamento
delle mobilitazioni dei lavoratori e degli studenti: l'interrelazione tra guerra
militare e
guerra economica è strettissima e la militarizzazione si declina sul piano
sociale e nel
territorio con il controllo securitario sempre più asfissiante, di cui gli
immigrati sono le
prime vittime.
La mobilitazione contro la guerra e la militarizzazione è in una fase di "bassa
marea" e
non omogenea in tutta Italia. Pur in una fase di cosiddetta "regressione
antropologica"
(censis) esiste un margine di autonomia critica in Italia e in Europa sulla
quale possiamo e
dobbiamo agire. In questi margini la battaglia politico-culturale è strategica.
Le visite e gli ingressi su www.disarmiamoli.org sono in crescita e la redazione
collettiva
comincia a funzionare abbastanza bene. Notizie e video che proponiamo circolano
in rete.
Il sito non è però ancora sufficientemente interattivo e da questo punto di
vista la
necessità di migliorare è stata richiamata più volte: gli strumenti informatici
possono
rafforzare la nostra credibilità politica. Negli USA reti telematiche costituite
da realtà nowar
anche piccole hanno prodotto un rovesciamento di opinione sulla guerra in Iraq.
SCADENZE E GESTIONE QUESTIONARIO/INCHIESTA
Al momento le date sono quelle dell'assemblea nazionale a Roma del Patto
permanente
contro la guerra il 17 gennaio, il 22/23 marzo a Vicenza per il meeting nel X°
anniversario
dei bombardamenti NATO sulla Repubblica Federale di Yugoslavia, e il 4 aprile
manifestazione europea a Strasburgo contro la NATO e le basi militari.
Da gennaio 2009 dobbiamo essere pronti con il lancio della campagna, avendo a
disposizione il documento di Disarmiamoli e il questionario/inchiesta.
Per la gestione del questionario/inchiesta l'indicazione è quella di puntare sul
rapporto
diretto con alcuni settori sociali (studenti, lavoratori); l'obiettivo è quello
di raccogliere
2000 questionari, e di esporre pubblicamente l'elaborazione statistica entro
giugno 2009.
Ma niente ostacola la raccolta di un numero maggiore di questionari, dato che il
campione
più è ampio e più è attendibile dal punto di vista del dato statistico.
Un primo test (parzialissimo) è stato condotto tra gli studenti della Sapienza a
Roma, dal
quale si è potuto rilevare un basso livello di conoscenza dei temi al centro
dell'inchiesta e
in particolare sulla NATO e sul suo ruolo.
Il questionario, insieme alla distribuzione dell'allegato (con la scheda sulla
NATO e il testo
della legge di iniziativa popolare consegnata al Parlamento italiano) è quindi
uno
strumento utile di agitazione e informazione.
Infine la "Rete Nazionale Disarmiamoli!" rivolge un appello a tutti coloro,
singoli e realtà
associative, che hanno contribuito alla riuscita della raccolta firme a sostegno
della legge
di iniziativa popolare, a partecipare alle scadenze del movimento nowar e ad
usare il
questionario/inchiesta come uno strumento per riprendere e dare continuità alla
battaglia
contro la guerra e la militarizzazione.
Il questionario/inchiesta si può chiedere tramite e-mail(indicando il recapito a
cui
spedirlo) o chiamando il 338/1028120.
info@...; www.disarmiamoli.org
=== 4 ===
AFRICOM
Un nuovo progetto colonialista U.S.A. con basi in Italia. Grazie al governo
Berlusconi.
Comunicato della Rete nazionale Disarmiamoli!
www.disarmiamoli.org info@... 3381028120 3384014989
Stampa e TV italiane, a cose fatte, comunicano ai cittadini l'avvenuta
sistemazione d'altri
uomini e mezzi militari a stelle e strisce nelle basi USA installate sui nostri
territori.
Obiettivo dell'ulteriore militarizzazione è la creazione di alcuni nodi
fondamentali della
nuova rete di comando per l'intervento dell'esercito statunitense in Africa.
Il quartier generale di "Africom", ora nella città tedesca di Stoccarda, vede la
sua forza
navale dislocata a Napoli e quella terrestre a Vicenza. I mass media italiani
dimenticano
però di dire che altre basi USA presenti in Italia sono e saranno interessate
alla nuova
proiezione bellica USA, come camp Darby per la logistica e Sigonella per lo
spionaggio.
Le notizie più chiare sull'obiettivo militare di questo nuovo comando ci
giungono, come
sempre, dalla fonte principale: il Pentagono, che indica tra gli obiettivi del
nuovo comando
quello di "sviluppare tra i nostri partner africani la capacità di affrontare
le sfide per la
sicurezza dell'Africa". Anche in questo caso, come da copione, l'infiltrazione
militare sarà
veicolata da aiuti "umanitari" alle popolazioni. Romano Prodi, eletto lo scorso
settembre
dall'ONU come "master peacekeeping" per l'Africa, avrà sicuramente buoni
consigli da
dispensare agli alleati d'oltre Oceano.
Nei fatti, l'obiettivo statunitense è quello di proteggere il flusso di petrolio
che dall'Africa
rifornisce per il 15% ( la percentuale salirà al 25% nel 2015) la propria
comatosa economia
nazionale, contrastando nello stesso tempo l'espansionismo cinese in
quell'immenso e
strategico continente.
Assoluto silenzio stampa invece sulle tante manifestazioni, conferenze, convegni
e
mobilitazioni nel continente africano contro il nuovo proposito colonialista
statunitense.
Sudafrica, Libia e Nigeria hanno detto no al Pentagono, seguiti da molti altri
paesi
dell'Unione Africana.
Il governo italiano supplisce al diniego dei paesi africani, e dopo le
esternazioni razziste di
Berlusconi su Barak Obama, le recenti prese di posizione a favore della Russia
di Putin e
Medvedev, si riallinea velocemente con la nuova leadership statunitense.
Le dichiarazioni del ministro degli Esteri italiano per giustificare questa
nuova umiliante
concessione all'esercito USA rasentano il ridicolo.
Nella conferenza stampa del 3 dicembre 2008 alla Farnesina - disertata dal
Segretario di
Stato USA Condoleeza Rice - Frattini dichiara che la concessione rientra negli
accordi
internazionali perché "si tratta di strutture di comando che operano nell'ambito
del
NATO".
Niente di più falso! Africom, come tutti gli altri comandi con i quali il
Pentagono ha diviso
l'intero pianeta, sono sotto l'esclusivo controllo dell'esercito USA.
Dai Balcani all'Afghanistan, dal Libano all'Iraq il nostro paese è sempre più
partecipe alle
aggressioni colonialiste occidentali. Ora i nostri territori saranno un
retroterra strategico
anche per il tentativo statunitense di riconquista del continente africano.
La lotta contro le basi militari USA e NATO nel nostro paese deve riprendere con
vigore,
per contrastare un'escalation di guerra e morte che oggi sconvolge la vita di
milioni
d'esseri umani nei paesi attaccati, ma che presto si ritorcerà direttamente
contro i nostri
territori.
Trasformiamo la scadenza anti NATO indicata dal Forum sociale internazionale per
il
prossimo aprile 2009 (si legga l'appello su www.disarmiamoli.org ) in un ricco,
articolato e
determinato percorso di mobilitazioni contro il crescente militarismo
colonialista
occidentale.
=== 5 ===
Da: redaktion @aikor.de
Oggetto: Aufruf "NEIN ZUR NATO"
Data: 05 dicembre 2008 10:38:41 GMT+01:00
Liebe Leute,
"Vom 3. bis zum 4. April 2009 wird sich die NATO in Strasbourg/Frankreich und
Baden-
Baden/Deutschland selbst zum 60. Geburtstag gratulieren.(.) Schon seit April
2008
arbeiten viele Menschen in der Region, in ganz Deutschland und Frankreich und in
vielen
anderen Ländern an den Vorbereitungen der Proteste gegen die Jubelfeier der
KriegstreiberInnen." So heißt es auf der Webseite "Gipfelsoli - Meldungen über
globalisierte Solidarität und unsolidarische Globalisierung"
(http://www.gipfelsoli.org/)
Dort sind auch die Links zu den bisher beteiligten Gruppierungen zu finden.
Zuvor findet am 6./7. Februar 2009 in München die NATO - "Sicherheitskonferenz"
statt.
"Erneut ist ein breites Bündnis aus pazifistischen, sozialen,
globalisierungskritischen und
antikapitalistischen Gruppierungen unterwegs, um die Aktionen gegen die SiKo zu
organisieren und zu unterstützen." So die Webseite des Bündnisses
(http://sicherheitskonferenz.de/)
An diesem Wochenende wird beim Kasseler Friedensratschlag eine weitere
Gelegenheit zur
Vorbereitung auf die Proteste sein (http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/)
Hierzu dokumentiere ich den Aufruf
NEIN ZUR NATO
FÜR EINE WELT OHNE NATO - FÜR EIN EUROPA DER VÖLKER
(Erstunterzeichner: Deutscher Freidenker-Verband; Initiativ e.V.;
Antiimperialistische
Koordination; Vereinigung für Internationale Solidarität (VIS) e.V. )
Mit internationalistischen Grüßen
Klaus von Raussendorff
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Anti-Imperialistische Korrespondenz (AIKor) -
Informationsdienst der Vereinigung für Internationale Solidarität (VIS) e.V.,
Redaktion: Klaus von Raussendorff
Postfach 210172, 53156 Bonn; Tel. & Fax: 0228 - 34.68.50;
Webmaster: Dieter Vogel
AIKor-Infos können auf der Seite der AIKor http://www.aikor.de
unter "Info-Dienst der AIKor" runter geladen werden
Email-Kontaktaufnahme zu Redaktion und Webmaster über unsere Webseite.
Wer die AIKor-mails nicht empfangen möchte, schicke uns bitte eine Mail mit dem
Betreff
"unsubscribe"
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NEIN zur NATO
In Solidarität mit allen, die im April 2009 in Strasbourg und Kehl gegen den
NATO-Gipfel
zum 60. Gründungstag des Militärpakts protestieren, rufen wir dazu auf, die
Proteste zum
Start einer anhaltenden Kampagne gegen NATO und EU-Militarisierung zu machen und
dabei folgende Forderungen in den Mittelpunkt zu stellen:
. Abzug aller fremden Truppen aus Afghanistan
. Abzug aller fremden Truppen aus dem Irak - Schluss mit der deutschen
Unterstützung der Besatzung
. Solidarität mit dem legitimen Widerstand der Völker des Nahen und
Mittleren Ostens
gegen Krieg und Besatzung
. Aufhebung der Blockade gegen Gaza, Schleifung der Apartheid-Mauer und
der
illegal errichteten israelischen Siedlungen
. Schluss mit den Kriegsdrohungen gegen den Iran
. NEIN zur Einmischung von NATO und EU auf dem Balkan und Abzug ihrer
Truppen,
die "Kosovo"-Anerkennung ist nichtig von Anfang an
. Auflösung der völkerrechtswidrigen Ad-Hoc-Tribunale gegen Jugoslawien
und
Ruanda, die als Instrumente der NATO-Propaganda und Gehirnwäsche dienen
. Nein zur NATO-Osterweiterung (Ukraine, Georgien)
. Solidarität mit dem Widerstand gegen die Raketenpläne der USA in
Tschechien und
Polen
In nahezu allen Konflikten weltweit stellen die in der NATO verbündeten Mächte
ein
Haupthindernis für friedliche politische Lösungen dar. Die NATO untergräbt die
demokratische Entwicklung der Völker. Sie verhindert Selbstbestimmung und
vernichtet
damit die Grundlagen für Wohlstand und umweltgerechtes Wirtschaften.
Nach der Serie der bisherigen Angriffskriege gegen Irak (1991), Somalia (1992),
Jugoslawien (1999), Afghanistan (2001) und Irak (2003) sowie der Serie der
Stellvertreter-
Kriege der Milizen gegen die DR Kongo (1998), Israels gegen den Libanon (2006)
und
Georgiens gegen Russland (2008) fragen sich die Menschen besorgt, was als
Nächstes von
den USA und ihren Verbündeten zu befürchten ist. Wird der Besatzungskrieg in
Afghanistan weiter verschärft? Werden Pakistan und Indien destabilisiert? Wird
Iran mit
Bombenterror überfallen? Wird der eigenständige Weg, den Cuba, Venezuela und
immer
mehr Länder Lateinamerikas gehen, mit Militärgewalt zerstört?
Angesichts der sich entfaltenden Weltwirtschaftskrise erinnern sich die Menschen
daran,
dass schon in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre der Imperialismus einen
Ausweg
in Rüstung und Krieg suchte, der in die Katastrophe des 2. Weltkriegs führte.
Die Antwort der Friedensbewegung auf die NATO-Politik muss der gewachsenen
Gefahr
entsprechen. Daher appellieren wir an alle gerecht denkenden Menschen: Entfalten
wir
eine anhaltende, umfassende, entschlossene Kampagne gegen die NATO. Entwickeln
wir
koordinierte Strategien, um auf allen Schauplätzen und in allen Bereichen der
NATO-
Politik Gegenkräfte zu mobilisieren. Erkennen wir rechtzeitig die akuten
Gefahren und
schlagen wir Alarm, um möglichst viele Menschen für Abwehraktionen zu gewinnen.
Entlarven wir die Kriegs-Zwecklügen und treten wir der Gehirnwäsche mit
Information und
Aufklärung entgegen. Propagieren wir beharrlich das Ziel, dass einzelne
Mitgliedsländer
sich einseitig aus den Strukturen der NATO zurückziehen. Jede Schwächung der
NATO
stärkt die Kräfte des Friedens und Fortschritts in der ganzen Welt. Zwanzig
Jahre nach
dem Ende des Warschauer Vertragsbündnisses ist die Auflösung des NATO-Pakts
überfällig.
***
Die EU ist im Gleichschritt mit der NATO-Erweiterung in Richtung Ost- und
Südosteuropa
ausgedehnt worden. Europa wurde durch neue EU-Außengrenzen erneut gespalten. Die
EU
wurde zum Instrument einer neuen Konfrontation mit Russland und Belarus. Im
Rahmen
der EU wurde die USA/NATO-Doktrin präventiver Kriege übernommen. "Schnelle
Eingreifkräfte" der EU wurden aufgebaut, um in Koordination mit der NATO überall
auf der
Welt unter dem Vorwand der "humanitären Mission", des "Kampfes gegen den
Terrorismus"
oder der "Krisenbewältigung" militärisch zu intervenieren. Zwecks politischer
Unterwerfung, Kontrolle der Märkte und Plünderung der natürlichen Ressourcen
anderer
Länder wurde die Zusammenarbeit zwischen EU, USA und NATO bedeutend
intensiviert.
Die EU verpflichtet ihre Mitglieder zu fortgesetzter Aufrüstung und
Militarisierung. Im
Gleichschritt mit USA und NATO und mit den Mechanismen der EU setzten die
europäischen Regierungen Maßnahmen durch, um demokratische Rechte
einzuschränken,
soziale Errungenschaften zu beseitigen und die Repressionsstrukturen gegen
Volksbewegungen auszubauen. Angesichts des Charakters der EU als
imperialistischer
Union europäischer Regierungen kann von einer Verselbständigung der EU und
Abkoppelung von der Vormundschaft der imperialistischen Supermacht - trotz
gelegentlicher Kraftmeierei - nicht die Rede sein.
Doch die inneren Widersprüche der EU, die Konkurrenz aller imperialistischen
Mächte
gegeneinander, Rückschläge der EU-Politik, das französische, niederländische und
irische
Nein zur EU, Verweigerungen und ziviler Ungehorsam gegen EU-Verordnungen, all
dies
eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Formen der Zusammenarbeit zwischen
den
Ländern Europas, der früheren Sowjetunion, aber auch des Mittelmeers, der
arabischen
Welt und anderer Kontinente. Nur wenn auch dem Juniorpartner von USA und NATO,
dem
imperialistischen EU-Bündnis Widerstand entgegengesetzt und die angemaßte
"europäische" Legitimität entzogen wird, kommt der antimilitaristische Kampf
gegen die
NATO voll zum Tragen.
***
In der gegenwärtigen allgemeinen Krise, die zugleich die Bereiche der
Wirtschaft, der
Finanzbeziehungen, der sozialen Entwicklung, der Rohstoffversorgung und der
Umwelt
erfasst, entstehen neben neuen Gefahren auch neue Chancen. Die Politik des
Neoliberalismus musste bereits den vollständigen Bankrott anmelden. Die
Vorherrschaft
der USA über den Planeten wird zunehmend in Frage gestellt. Der Versuch der
neokolonialen Umgestaltung des Nahen und Mittleren Ostens ist in die Sackgasse
geraten,
weil die Kräfte der nationalen Selbstbehauptung in der Region der
Militärmaschinerie der
USA und ihrer Verbündeten erbitterten Widerstand leisten. In Lateinamerika haben
sich
neue Perspektiven der sozialistischen Gesellschaftsentwicklung eröffnet. Es
formieren sich
neue Koalitionen zwischen Ländern wie China, Russland, Indien und Brasilien, die
zu einer
multipolaren Welt drängen. Vorbei ist die Zeit des Triumphgeschreis vom Sieg des
Kapitalismus über den Sozialismus, vom "Ende der Geschichte". Die Welt ist in
eine Etappe
des Aufschwungs des antiimperialistischen Kampfes für Unabhängigkeit, soziale
Entwicklung und Fortschritt der Völker und Nationen eingetreten.
Die entschiedene Absage an den imperialistischen NATO-Pakt samt seiner
EU-Hilfstruppe
bedeutet nicht - wie die Geldmachteliten verbreiten lassen - Isolierung,
Nationalismus und
Wirtschaftsautarkie, sondern Wiedergewinnung der vollen nationalen Souveränität
als
elementarer Voraussetzung eines demokratischen oder sozialistischen
Entwicklungsweges.
Ein prinzipielles NEIN zu NATO und EU ist unverzichtbar für die Bewältigung der
Krise und
die Schaffung neuer Formen internationaler Zusammenarbeit zugunsten der Mehrheit
der
arbeitenden Menschen.
FÜR EINE WELT OHNE NATO - FÜR EIN EUROPA DER VÖLKER
Deutscher Freidenker-Verband; Initiativ e.V.; Antiimperialistische Koordination;
Vereinigung für Internationale Solidarität (VIS) e.V.
___________________________________________________________________________
Verantwortlich i.S.d.P.: Klaus von Raussendorff, An der Nesselburg 91, 53179
Bonn; E-
Mail: redaktion@...
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E N D E
Il seguente resoconto del viaggio di solidarietà di Non Bombe ma solo Caramelle - Onlus a Kragujevac si può scaricare nella versione completa (formato Word) corredata di fotografie alla URL: http://www.cnj.it/AMICIZIA/Relaz1008.doc
---
Da: gilberto.vlaic @ elettra.trieste.it
Oggetto: Relazione di viaggio a Kragujevac ed auguri
Data: 19 dicembre 2008 14:11:24 GMT+01:00
Trieste, 19 dicembre 2008
Care amiche, cari amici, vi spedisco la relazione del viaggio a Kragujevac di ottobre scorso. Vi chiedo scusa di questo grande ed inusuale ritardo, ma ho avuto alcuni problemi personali a cui si e' aggiunta la spedizione di un camion di aiuti ed un problema sanitario grave di un bambino di Kragujevac che e' stato molto difficile risolvere, ed ha richiesto molto tempo.
Una settimana dopo il nostro rientro in Italia, il 30 di ottobre, ci e' giunta la richiesta di aiuto per un bambino di tre anni, Luka M., affetto da un tumore (retinoblastoma) all'occhio sinistro. Siamo riusciti a trovare la disponibilita' dell'Ospedale di Siena, che ha un centro di eccellenza in campo oftalmologico nel trattamento di questi tumori. Dopo due settimane avevamo ottenuto tutti i documenti necessari per il visto di ingresso in Italia di Luka e di sua madre, MENO UNO, che si e' rivelato essere un muro insormontabile. Si trattava della presa in carico delle spese sanitarie da parte del Ministero della salute di Belgrado; malgrado tutte le pressioni possibili due successive commissioni ministeriali hanno rifiutato questo documento ed allora e' diventato necessario trovare qualcuno che si accollasse le spese dell'intervento. In una corsa contro il tempo siamo riusciti ad entrare in contatto con una ONLUS che ha il significativo nome di ''Bambini del Danubio'' che si occupa specificatamente di casi di questo genere e che ha garantito la copertura delle spese. IL 30% del costo delle cure e' stato versato in Banca il giorno 11 di dicembre, i visti sono stati dati il 12 e finalmente Luka e' giunto a Siena con la mamma Jelena il 16 dicembre. Un grandissimo grazie a tutti quelli che (e sono stati tanti!) in vario modo hanno contribuito a poter portare Luka in Italia. Il tempo passato e' stato molto lungo, il tumore ha progredito ed ora possiamo solo sperare che i medici che lo hanno in cura riescano a salvarlo. Leggendo la relazione acclusa potrete verificare lo stato dei nostri progetti a Kragujevac, e soprattutto quanto sia ancora necessario il vostro contributo per gli affidi a distanza. E visto che siamo in periodo di regali di fine d'anno, quale regalo puo' essere migliore dell'offrire un po' di speranza ad un bambino? Vi invio i miei piu' sinceri, cordiali ed affettuosi auguri per le prossime feste e per un ottimo 2009! Gilberto Vlaic
Il nostro prossimo viaggio sara' a marzo prossimo; sarete avvisati con un congruo anticipo
Coordinate bancarie: Banca di Credito Cooperativo del Carso, Filiale di Basovizza, Via Gruden 23 Basovizza-Trieste Codice IBAN IT18 E089 2802 2020 1000 0021 816 intestato all'Associazione "Non Bombe ma solo Caramelle - Onlus"
---
RITORNO
DALLAZASTAVA DI KRAGUJEVAC
Viaggio
del 18-22 ottobre 2008
(resoconto
di viaggioa cura di Gilberto
Vlaic)
Questa relazione e’ suddivisa in
quattro parti.
1Introduzione e siti web
2Cronaca
del viaggio; i progetti in corso e quelli futuri
3Alcune informazioni
generali sulla Serbia e sulla Zastava
4Conclusioni
1.Introduzione (come sempre uguale a
tutte le introduzioni...)
Vi invio la
relazione del viaggio svolto circa un mese fa a Kragujevac per la consegna
delle adozioni a distanza che fanno capo alla ONLUS Non Bombe ma solo Caramelle
(Gruppo Zastava di Trieste e sezione del Veneto) e al Coordinamento Nazionale
RSU CGIL e per la verifica dei progetti in corso a Kragujevac.
Vi ricordoil sito del coordinamento RSU,sul quale trovate tutte le notizie sulle nostre iniziative a
partire dal 1999
[ NB. sul sito internet di CNJ-onlus esiste uno spazio dedicato a Non Bombe ma solo Caramelle - Onlus, dal quale si possono scaricare i resoconti nella versione completa, corredata di fotografie (formato Word): http://www.cnj.it/solidarieta.htm#nonbombe
Ricordo che molti dei progetti in
corso a Kragujevac sono realizzati in collaborazione con altre associazioni:
Zastava Brescia, ABC solidarieta’ e pace di Roma, Fabio Sormanni di Milano, e
Cooperazione Odontoiatrica Internazionale.
2.
Cronaca del viaggio; i progetti in corso e quelli futuri
Sabato 18 ottobre 2008
Abbiamo spostato
di un mese in avanti la data del viaggio autunnale (che da sei anni si svolgeva
a meta’ settembre) per poter essere presenti alla inaugurazione dei locali del
centro per giovani nella Scuola Tecnica e per poter partecipare almeno una
volta alla Grande Lezione di Storia nel parco della memoria di Sumarice, in
ricordo della strage del 21 ottobre 1941, perpetrata sulla popolazione della
citta’ dai nazisti, con circa 7300 fucilati.
Ha partecipato al
viaggio una delegazione di tre rappresentanti della Misericordia della Bassa
Friulana di San Giorgio di Nogaro (Bruno, Bruno e Paolo, che doveva consegnare
in dono alla Associazione Malati Sclerosi Multipla di Kragujevac uno splendido
(benche’ usato) furgone Fiat Ducato attrezzato per il trasporto di invalidi,
con elevatore elettroidraulico per carrozzine.
Poiche’ dovevamo
espletare alle varie dogane (Slovena Croata e Serba) una serie di formalita’
per questo furgone abbiamo deciso di partire un po’ piu’ presto del solito e
cosi’ alle 8 del mattino ci siamo trovati all’ex valico doganale di Fernetti.
[Due
foto del furgone della Misericordia]
La delegazione di Trieste ha utilizzato il solito
pullmino prestato dalla Associazione di Solidarieta’ Internazionale Triestina.
Hanno partecipato al viaggio Bruno da Padova,Claudia, Gabriella, Gilberto
Giuliano e Stefano da Trieste.
Il primo presagio che sarebbe stato un viaggio
difficile gia’ alla partenza: a Fernetti le ruote posteriori del nostro furgone
cominciano a emanare un insopportabile puzzo e sono caldissime.
Per fortuna
troviamo un gommista aperto all’autoporto di Fernetti, che ci smonta le ruote,
le controlla e non trova niente di anomalo!
Ripartiamo con un
ritardo di un’ora.
In uscita dalla
Slovenia riusciamo ad ottenere in un quarto d’ora il timbro che certifica
l’uscita dall’Unione Europea.
In entrata in
Croazia dovevamo farci rilasciare per il furgone della Misericordia un
documento di transito, che poteva essere preparato da una qualunque delle case
di spedizione presenti in frontiera. Abbiamo avuto difficolta’ enormi, siamo
stati trattati con pesante arroganza; in piu’ ci sono state le barriere
linguistiche, risolte con continue costosissime telefonate internazionali con
il cellulare ai nostri amici serbi; finalmente dopo piu’ di un’ora siamo
riusciti ad ottenerlo, pagando 60 euro e lasciando una cauzione di 500 euro,
che ci e’ stata comunque restituita durante il viaggio di ritorno.
Analogo documento
abbiamo dovuto fare in ingresso in Serbia; i doganieri sono stati molto piu’
disponibili e gentili, ma abbiamo anche qui impiegato quasi un’ora.
Finalmente alle 9
e mezzo di sera siamo arrivati a Kragujevac, alla sede del Sindacato
Samostanli.
Dopo i soliti
calorosissimi saluti, abbiamo abbiamo preparato il piu’ velocemente possibile
le buste contenenti gli affidi da distribuire il giorno seguente, controllati i
pacchi regalo da distribuire (una decina doni di famiglie italiane alle
famiglie serbe in affido) e finalmente sul tardi una eccellente cena serba con
i nostri amici del Sindacato Samostalni e meritato riposo in un albergo in
centro citta’.
A cena abbiamo
incontrato Riccardo, Luciano ed Adriano dell’associazione Zastava Brescia;
avevamo deciso da tempo di fare un viaggio insieme, questa era senz’altro la
migliore occasione.
Con loro c’era
anche Ernesto, del Sindacato Pensionati della CGIL di Brescia.
Domenica
19 ottobre 2008
Al mattino si
e’ tenuta l’assemblea per la consegna delle quote di affido.
Atmosfera
festosa, come sempre con almeno 350 persone presenti nellagrande sala della direzione.
Si provasempre la stessa gioia nel rivedere
persone che conosciamo ormai da anni, i “nostri“ operai e operaie, i loro figli
che crescono viaggio dopo viaggio, nell’essere circondati dalle strette di
mano, dagli abbracci, spesso tra le lacrime. Non si puo’ certo essere
insensibili di fronte a questa grande assemblea ordinata e attenta che
trimestre dopo trimestre riceve un contributo che, pur rimasto uguale a quello
iniziale, ha ancora un suo piccolo valore economico, ma e’ non solo questo.
Precari, malandati, disoccupati, malati, disperati ma, almeno, non abbandonati
da tutti. La solidarietà è soprattutto questo.
Riccardo di
Brescia mi ha ricordato la frase che un lavoratore della Zastava ci disse ormai
8 anni fa, durante il nostro primo viaggio a Kragujevac, e che riassume bene
queste emozioni e lo scopo delle nostre azioni:
‘’Non vi
ringrazieremo mai abbastanza per quello che fate per noi, per tutti noi, ma non
per i soldi che portate ma per il calore umano che la vostra presenza ci
trasmette. Voi fate migliaia di chilometri per venire ad aiutare persone che
mai avete conosciuto e lo fate disinteressatamente: questo ha per noi un grande
valore e non lo potremo mai dimenticare’’
Abbiamo
consegnato 175 quote d’affido, quasi tutte di 150 euro (due trimestri) ed
alcuni regali in denaro, per un totale di 30655 euro.
Dopo la nostra
consegna si e’ tenuta quella delle quote di Brescia, che si e’ svolta con le stesse
modalita’ ed ha riguardato la consegna di 121 quote di affido semestrali per un
totale di 18755 euro.
Nel pomeriggio
festa grande per la consegna del furgone della Misericordia di San Giorgio di
Nogaro all’associazione malati sclerosi multipla.
Bruno e Bruno, i
due volontari della Misericordia, con molta emozione e moltissima felicita’
hanno consegnato le chiavi del furgone a Jasmina Brajkovic, presidente della
associazione.
[foto: La consegna delle chiavi - Istruzioni per l’uso]
Dopo la consegna,
festoso rinfresco e scambio di regali nella sede della associazione. Abbiamo
conosciuto molti dei soci e stringe il cuore ascoltare le loro storie e sapere
che questa terribile malattia sta colpendo in eta’ sempre più precoce.
Jasmina ci ha
presentato un progetto che vorrebbero portare avanti: nella sede della
associazione e’ possibile ricavare una piccola palestra per la fisioterapia
riabilitativa. C’e’ un centro riabilitativo privato a circa 60 Km da
Kragujevac, e i malati devono pagarselo; molti di loro non possono
permetterselo
Il costo totale
per la realizzazione della palestra, comprese le apparecchiature per le
terapie, dovrebbe aggirarsi su circa 8000-10000 euro.
Quando sara’
realizzata ci saranno almeno due fisioterapisti che opereranno in modo
gratuito.
Se i nostri
sottoscrittori continueranno a sostenerci, parteciperemo senz’altro a questa
iniziativa.
La sera siamo
stati invitati da questa Associazione ad una cena presso il ristorante...
Italia, un locale realizzato dalla Croce Rossa subito dopo i bombardamenti del
1999. E quale visita inattesa può essere più gradita dell’irruzione a metà cena
di una banda balcanica preceduta dal frastuono delle sue trubace (tromboni)?
Per quasi mezz’ora e’ stato impossibile scambiare tra di noi una sola parola,
il frastuono della musica balcanica era impressionante.
[Due
momenti della festa]
Lunedi
20 ottobre 2008, una bellissima giornata piena di emozioni
Ore 10:
incontro con Ljljana Jaglicic, Direttrice della Scuola Primaria Jovan Popovic.
UN NUOVO PROGETTO
Si tratta di una
scuola elementare in centro citta’, di fronte alla Scuola perInfermiere dove lo scorso anno abbiamo
realizzato un progetto di odontoiatria sociale che riguarda anche gli alunni
della Popovic (vedi relazione di giugno e dicembre 2007)
Questa scuola
elementare rappresenta bene il problema dell’invecchiamento della societa’
serba: otto anni fa aveva 1080 alunni, attualmente ne conta 580. La fortissima
contrazione delle nascite coincide con la dissoluzione della Jugoslavia, con il
periodo dell’embargo e con la guerra della NATO.
Attualmente la
prima classe e’ frequentata dai nati nel 2001; le nascite hanno ripreso
lentamente a crescere dal 2002.
La scuola ha una
succursale nella localita’ di Sumarice, che e’ un quartiere molto periferico
della citta’, da cui dista alcuni chilometri, con collegamenti molto carenti
con il centro della citta’.
E’ un quartiere
poverissimo, abitato da molti profughiche hanno potuto costruirsi piccole e molto semplici case a causa dei
bassi prezzi del terreno. Non esiste alcun tipo di infrastruttura, l’unica
realta’ organizzata e’ la Scuola che quest’anno ha deciso di aprire i propri
locali anche il sabato e la domenica per quelle attivita’ che si inquadrano
nell’attivita’ scolastica ma sono di tipo complementare: per esempio danze
folkloristiche, diversi laboratori ecc. In questo modo i bambini non sono
abbandonati a loro stessi per il fine settimana.
Gli alunni della
Scuola sono in totale 172 a cui si aggiungono i bambini che frequentano una
classe di scuola materna; quest’anno sono 15 bambini da 3 a 6 anni.
L’Associazione Zastava
Brescia collabora con questa scuola in vari progetti dal 2004; i piu’
importanti sono stati la realizzazione di un laboratorio informatico e l’arredo
della palestra della Scuola.
L’anno scorso
l’associazione aveva, per puro caso, verificato le condizioni dell’aula
dell’aula destinata alla scuola materna. E uno spazio limitatissimo, non piu’
largo di un corridoio, che non arrivaa 20 metri quadri, dove questi bambini e le loro assistenti si trovano
inuno stato di estremo disagio.
[foto: L’intera
aula -Due
piccole alunne]
L’associazione di
Brescia aveva avuto l’idea di costruire un locale prefabbricato nel grande
prato che circonda la scuola, per poter ospitare la scuola materna; in realta’
la soluzione del problema risulta piu’ semplice, perche’ l’intero edificio e’
un prefabbricato. Si possono demolire con facilita’ le pareti e ricostruire una
intera ala e, eliminando alcuni spazi morti, si puo’ recuperare una nuova aula
di circa 50 metri quadrati per questi piccoli. La direttrice era in possesso di
un dettagliato preventivo per questi lavori; il costo totale e’ di 891.410,00
dinari, equivalenti circa 11.150 euro.
Poiche’ era
presente la maggioranza del direttivo della nostra associazione, abbiamo potuto
decidere seduta stante di aderire anche noi al progetto.
All’uscita dalla
scuola abbiamo anche verificato lo stato dei servizi igienici, che versano in
pessime condizioni, e deciso che devono assolutamente essere rifatti. La spesa
aggiuntiva sara’ dell’ordine di 2500 euro.
Abbiamo versato
alla direttrice un acconto di 3500 euro; i lavori sono cominciati nello scorso
mese di novembre e si spera che possano essere conclusi entro questo anno
scolastico.
Ore 11 e 30:
Incontro con delegati sindacali e i lavoratori della fabbrica Zastava Camion:
riadattamento di locali di proprieta’ del
Sindacato
Si tratta di un
progetto che ci era stato illustrato a dicembre scorso, e che avevamo deciso di
sostenere a partire dal nostro viaggio di marzo scorso.
All’interno del
recinto della fabbrica c’e’ un vasto edificio a un piano (piu’ di 400 metri
quadrati) che in passato era stato utilizzato come teatro e palestra e che e’
in abbandono da piu’ di 15 anni. Dopo aver verificato al catasto che si tratta
di un locale di esclusiva proprieta’ dei lavoratori avevamo preso in carico
l’acquisto dei materiali necessari per il recupero integrale, mentre i
lavoratori di Zastava Camion avrebbero fornito gratuitamente il lavoro
necessario. Nel frattempo anche Zastava Brescia ha aderito a questo progetto.
Abbiamo
consegnato 3000 euro a marzo, e 1350 a giugno, con l’ipotesi di vedere i
lavori ultimati a ottobre.
E cosi’ e’ stato!
Siamo rimasti
veramente sorpresi di come l’edificio si presenta a lavori ultimati e del poco
tempo che e’ stato impiegato per realizzarli.
La galleria
fotografica da inserire sarebbe imponente, mi limito a qualche dettaglio del
‘’prima e dopo la cura’’ e ad una foto di gruppo con tutti quelli che hanno
lavorato gratuitamente.
[foto: Stato iniziale - Lavori finiti - Altra
vista - Foto di gruppo]
Erano rimasti
fuori dai lavori eseguiti la costruzione dei servizi igienici (circa 1250 euro
di preventivo)e l’impianto di
riscaldamento (circa 4000 euro); prima di salutare i nostri amici abbiamo
consegnato al loro segretario la somma necessaria per la realizzazione dei
bagni, che troveremo senz’altro finiti durante il prossimo viaggio.
Ci sono state
ovviamente consegnate tutte le ricevute degli acquisti eseguiti, come del resto
succede sempre per ogni nostro intervento.
Ore 13: alla Scuola Tecnica di Meccanica e
Trasporti per l’inaugurazione della
SalaPolivalente
Questo e’ il
maggiore progetto da noi realizzato in questi anni, sia per l’importanza che
avra’ per i giovani di Kragujevac che per l’impegno finanziario richiesto, un’opera che legittimamente riempie di orgoglio chi l’ha progettata e realizzata
materialmente, e cioè la scuola, gli studenti e gli insegnanti che hanno
partecipato con lavoro volontario, sia le Associazioni, senza il cui contributo finanziario non
si sarebbe mai riusciti nell’ impresa.
Per poter
realizzare questo centro abbiamo potuto contare anche su un finanziamento di
13.500 euro della Regione Friuli Venezia Giulia.
E’ il primo
centro di questo genere in tutta la regione della Sumadija
Si tratta di uno spazio seminterrato di circa 500
metri quadrati, una volta destinato a laboratorio tecnico della scuola, che è
stato completamente ristrutturato.
D’ora in avanti si chiamera’ Centar za mlade, ossia Centro per i giovani
e sara’
aperto gratuitamente a tutti i ragazzi della citta’ a partire dai 7 anni fino
ai 18, dalle 19 alle 22 nei giorni feriali mentre il sabato le porte di questo
Centro saranno aperte tutto il giorno.
Ci saranno attivita’ sportive, musicali, di coro e di
recitazione, di pittura, organizzate per sezioni.
I ragazzi avranno anche l’opportunità di frequentare
corsi gratuiti di lingua italiana.
L'attività di questo Centro comprende infine anche il
progetto"Pari opportunità
per tutti" per i bambini Rom, in modo da includerli nel tessuto sociale
della citta’.
Si è trattato di
una cerimonia in grande stile, con tanto di autorità ministeriali, comunali e
di rappresentanti delle scuole gemellate, due dalla Serbia, una dalla
Macedonia, una dalla Bosnia ed una dall’Italia (il Liceo di Rho) con molti
interventi, per fortuna brevi...
I ragazzi del
gruppo folk della scuola hanno fornito un saggio della loro bravura ed infine i
locali sono stati inaugurati con il tradizionale taglio del nastro.
Alla fine della cerimonia
Riccardo ed io abbiamo consegnato al Preside l’ultimo versamento di 10.000 euro
per l’acquisto degli arredi. In questo modo sono stati utilizzati
complessivamente, a partire dal primo versamento del dicembre 2006, 27.000
euro, provenienti in quote diverse dalle quattro associazioni che hanno voluto
realizzare questo ambizioso progetto: ABC Solidarieta’ e Pace di Roma, Zastava
Brescia, Associazione Fabio Sormanni di Milano e noi.
[foto: Situazione
a marzo 2007 - Lavori
giugno 2008 (pavimenti non ancora realizzati) -Un momento dell’inaugurazione - Il
taglio del nastro - Con gli studenti del gruppo folk, Riccardo di
Brescia, la Prof. Jasmina che, oltre ad insegnare Matematica, dirige il gruppo]
Potete trovare
molte informazioni su questo centro sulle pagine della scuola agli indirizzo:
I locali che lo
ospitano erano destinati al progetto “Centro di accoglienza diurno per ragazzi
autistici“, realizzato nel 2006. A causa della loro ubicazione non adatta ad
ospitare ragazzi affetti da sindrome autistica rimasero inutilizzati per circa
un anno. Successivamente il Comune aveva deciso, con il nostro consenso, di
farne un centro di aggregazione per giovani con handicap vari. E devo ammettere
che la iniziale delusione è stata superata da quello che abbiamo visto in quel
luogo. Molti giovani, che a causa dei loro problemi non avrebbero saputo dove e
come passare le giornate, hanno trovato il luogo adatto a vivere la loro vita
in maniera certamente meno dolorosa. Utilizzano il computer, internet, leggono
libri e riviste, eseguono lavori di artigianato e lo fanno in gruppo, in
compagnia di vari volontari che passano con loro varie ore. Il centro e’ aperto
tutti i giorni dalle 7 del marttino alle 21 la sera.
All’inizio
dell’anno ci avevano spedito una lista di materiali di cui hanno necessita’,
che vanno dai computers alle macchine da cucire.
A luglio scorso
avevamo inviato loro una stampante ed uno scanner; in questo viaggio abbiamo
consegnato un computer per karaoke, con i programmi in Serbo gia’ installati,
dono di una sottoscrittrice di Firenze, e la bandiera della pace con scritta
bilingue che accompagna sempre le nostre realizzazioni.
Martedi
21 ottobre 2008, la giornata della memoria
Ore 9 Visita
al Centro per ragazzi Down 21 ottobre
Abbiamo
cominciato questa giornata con una visita (che non poteva mancare) al Centro 21
ottobre, il centro di accoglienza diurno per ragazzi down, che rappresenta la
nostra prima realizzazione esssendo stato inaugurato il 7 luglio 2005.
Tutto funziona al
meglio e senza intoppi. Come sempre la direttrice Jelena ci ha consegnato tutte
le ricevute relative al regalo di 200 euro che avevamo fatto ai nostri ragazzi
l’ultima volta che ci eravamo visti nel giugno scorso. Anche questa volta
abbiamo voluto lasciare un piccolo regalo, praticamente solo simbolico, di 150
euro e alcune scatole di gomitoli di lana.
Alle 10 siamo
a Sumarice, per la commemorazione della strage del 21 ottobre 1941.
Tra il 14 e il 19
ottobre 1941 vi furono nei dintorni della citta’ durissimi scontri tra soldati
tedeschi e partigiani, durante i quali vi furono dieci morti e ventisei feriti
tra le truppe occupanti.
Le agghiaccianti
regole di rappresaglia imponevano il rapporto di 100 fucilati per ogni tedesco
morto e 50 per ogni ferito. In realta’ tra il 19 e il 21 ottobre furono
fucilate 7300 persone, quasi tutti maschi, rastrellati in tutta la citta’ e nei
villaggi contadini circostanti; trovarono la morte anche gli studenti e i
professori del Ginnasio, prelevati direttamente dalle aule. E furono poi uccisi
anche i piccoli rom della citta’ che facevano tradizionalmente i lustrascarpe,
perche’ rifiutarono di pulire gli stivali dei fucilatori.
I fucilati
vennero gettati in trentatre fosse comuni, disseminate in 380 ettari di terra
che oggi costituiscono il Parco della Rimembranza. Nel territorio del Parco
sono stati eretti molti monumenti, il piu’ imponente dei quali ricorda gli
studenti del Ginnasio ed e’ chiamato le Ali Spezzate.
Ogni anno da piu’
di 60 anni nell’anniversario della strage si tiene una imponente
commemorazione, che viene chiamata ‘’La grande lezione di Storia’’ a cui
prendono parte decine di migliaia di persone.
Quest’anno la
cerimonia si e’ svolta durante una giornata di sole quasi estivo. Prima vi e’
stata una cerimonia religiosa, con molti cori serbi ed una lunga deposizione di
corone e fiori provenienti da mezzo mondo. Mi ha fatto particolare impressione
vedere una corona con i colori nazionali tedeschi.
Di seguito si e’
svolta nel prato antistante al monumento delle Ali Spezzate una
rapppresentazione teatrale, recitata da un gruppo di attori del teatro di
Kragujevac. Molto interessante ed emotivamente molto coinvolgente; anche senza
capire le parole si potevano intuire i significati e le forti tensioni delle
singole scene.
[foto: Il monumento delle Ali Spezzate]
A pranzo abbiamo
avuto la sorpresa di ricevere la visita di Andreja P., il bambino di Kragujevac
che e’ stato trapiantato di fegato in Italia lo scorso anno. È molto commovente
trovarsi davanti un ragazzo che ce l’ ha fatta per un pelo.
Mercoledi 22
ottobre verso le 8 del mattino cominciamo
untranquillissimo viaggio di
ritorno in Italia; arrivati a Trieste verso le sei di sera.
3 – Alcune informazioni generali sulla Serbia, su
Kragujevac e sulla Zastava
Cambio Euro – Dinaro al 29-10-20081
a 84.5
Salari medi in Serbia nel 2008 (in
dinari)
Mese
Produzione
Servizi
Media totale
Gennaio
27516
29582
28230
Maggio
30136
35867
32147
Settembre
31489
35683
32969
Esistono
pero’ fortissime differenze tra diverse categorie di lavoratoried anche forti differenze tra diverse
citta’ (dati analoghi ai seguenti erano stati riportati nelle relazioni di
marzo e settembre del 2007)
Prezzi dei carburanti (in dinari, a meta’ ottobre
2008)
Benzina senza
piombo89,3
Diesel74.9
Eurodiesel79.6
Gas54.5
Pensioni e salari in Serbia nel corso degli anni in
dinari ed in euro (tra parentesi)
Si tratta di valori medi; il rapporto di cambio
dinaro euro
usato e’ quello medio in essere nei vari anni
Anno
Pensione media
Salario medio
Rapporto
pensione/salario
2001
4865 (82)
5381 (90)
0.90
2002
6721 (111)
9208 (152)
0.73
2003
8026 (123)
11500 (177)
0.69
2004
9578 (132)
14108 (187)
0.70
2005
11650 (141)
17433 (210)
0.67
2006
13406 (159)
21701 (258)
0.62
2007
14996 (187)
27759 (347)
0.54
Nella relazione
di marzo 2008 sono stati riportati valori simili, ma non perfettamente
coincidenti; questo e’ dovuto all’utilizzo di fonti diverse.
La legge
attualmente in vigore prevede la pensione al livello del 60% del salario, e
come si vede i dati effettivi sono inferiori a questo valore.
Il Governo ha
varato un piano che vorrebbe riportare le pensioni al 65% e poi al 70% nel
corso del 2009, con l’opposizione dimolti economisti, che sostengono che un rapporto pensione su salario del
70% sia un suicidio economico per il Paese.
Del resto non ci
sono molte scelte; il rapporto tra pensionati e lavoratori occupati e’ ormai
giunto al valore di circa 1 e la popolazione invecchia rapidamente.
Al momento
attuale ci sono 1.700.000 anziani con piu’ di 60 anni su una popolazione totale
di circa 7.500.000 persone; l’81% di quelli con eta’ superiorea 70 anni soffre di patologie croniche.
Se le attuali
tendenze demografiche saranno mantenute la Serbia avra’ nel 2017 1.8 milioni di
anziani sopra i 65 anni, (pari al 25.9% della popolazione), mentre nel 2032 la
popolazione sara’ scesa a 6.850.000 abitanti e le persone con piu’ di 65 anni
saranno il 27% della popolazione, mentre alla stessa data i giovani fino a 19
anni rappresenteranno il il 21% del totale.
Questo rapido
invecchiamento della popolazione non e’ dato solo dalla natalita’ molto bassa,
ma anche da una forte emigrazione, che riguarda non solo manodopera non troppo
qualificata (sono moltissimi i muratori serbi in Italia, ad esempio) ma anche
un numero molto rilevante di giovani con alte qualificazioni.
Si contano attualmente circa
1.400.000 persone in uno stato di estrema poverta’
Altri due milioni di persone non
hanno un reddito sufficiente per le spese di sussitenza minima.
Secondo l’ufficio
centrale di statistica il paniere indispensabile per una famiglia di 4 persone
era a settembre scorso di 32700 dinari al mese, mentre settembre 2007 era di
29000 dinari circa.
Un altro dato che
puo’ esprimere le grandissime difficolta’ in cui si dibattono le famiglie serbe
riguarda il prezzo delle case: a Nuova Belgrado un appartamento di circa 70
metri quadri ha attualmente un costo medio di 136.000 euro, corrispondenti a
circa 20 anni di salario corrente!
Appena prima del
nostro arrivo vi era stata una raffica di aumenti: gas + 60%, abbonamento
telefono + 160%, scatto telefono + 100%, carne + 22%, zucchero + 10%, energia
elettrica + 19%, libri scolastici + 6%, tariffe postali e telegrafo + 5%,
rendendo ancora piu’ precarie le condizioni di vita della popolazione.
Alcuni dati statistici ed economici
sulla citta’ di Kragujevac (aggiornati al 15 settembre 2008)
Abitanti
Numero di
abitanti182.654
Di cui in eta’
lavorativa83.626di
cui 38.121 donne e 45.505 uomini
Sono presenti
inoltre nel territorio comunale:
Romcirca
12.000
Profughi da
Bosnia e Croazia835
Profughi dal
Kosovocirca
13.000
Pensionati ed entita’ delle pensioni
Numero pensioni
di invalidita’7440
Numero pensioni
di vecchiaia15353
Numero pensioni
di reversibilita’6660
Valore della pensione (in
dinari)
Numero pensionati
Fino a 10.000
10462
Da 10.000 a 20.000
16439
Da 20.000 a 30.000
2151
Oltre 30.000
401
Disoccupati
24329
di cui:
7313 tra 19 e 30
annie 6159 oltre i 50 anni
E’ evidente che
gli oltre 6000 disoccupati con piu’ di 50 anni non hanno nessuna speranza di
trovare un lavoro regolare.
La situazione della Zastava
Il 29 aprile
scorso la FIAT e il governo serbo avevano firmato un memorandum di intesa per
la cessione del 66% della Zastava Auto alla FIAT (il 34% rimane al governo
serbo). Era stato firmato dal Vicepresidente della Fiat Alfredo Altavilla, dal
Ministro dell’Economia Mladan Dikic,e dal SIndaco di Kragujevac Veroljub
Stojanovic, alla presenza del Presidente della Repubblica.
Va un po’
maliziosamente ricordato che l’11 maggio successivo si sarebbero tenute le
elezioni per il nuovo Parlamento... si potrebbe anche dire che prima ancora di
comprare la Zastava la FIAT ha vinto le elezioni...
Il 29 settembre
scorso l’accordo e’ stato ratificato e si puo’ tranquillamente affermare che
sul punto piu’ importante per i lavoratori, e cioe’ l’occupazione, almeno per
il momento la montagna ha partorito un topolino, come cerchero’ di spiegare.
La Zastava
scomparira’ sostituita da una nuova Societa’ del gruppo FIAT,che si chiama Fiat Auto Srbija; al
momento ha un direttore e 35 dirigenti italiani, e zero lavoratori. Il
consiglio di amministrazione e’ formato da un funzionario dell’agenzia delle
privatizzazioni, da uno del ministero dell’economia e da cinque dirigenti Fiat.
L’investimento
della FIAT sara’ dell’ordine di 700-900 milioni di euro (la cifra finale non e’
chiara, varia tra questi due estremi a seconda delle fonti consultate) mentre
da parte del governo serbo ci sara’ un esborso di 300 milioni.
Si conferma che
la Fiat sara’ esonerata dalle tasse locali e nazionali per dieci anni, che
ricevera’ gratuitamente il terreno di cui avra’ bisogno per eventuali sviluppi;
al momento ha gia’ ricevuto 20 ettari.
Inoltre per la
Fiat la citta’ di Kragujevac sara’ zona franca.
Il Governo ha
inoltre promesso la realizzazione di una bretella autostradale per collegare
Kragujevac all’autostrada Belgrado-Nis (circa 30 kilometri di tragitto) ed il
potenziamento della ferrovia.
Il 20 novembre
2008 e’ cessata ogni produzione in Zastava Auto ad esclusione della Zastava10
(la vecchia Fiat Punto) che continuera’ ad essere prodotta almeno per tutto il
2009 in circa 7000 unita’ all’anno,
La Fiat ha
richiesto lo smantellamento di tutti gli impianti giudicati non necessari ed il
loro conferimento alla acciaieria di Smederevo, vicino a Belgrado, per la loro
fusione.
Ricordo che
questa acciaieria e’ stata una delle prime fabbriche ad essere privatizzate ed
e’ di proprieta’ della americana US Steel.
La sua produzione
di acciai speciali e’ esportata per circa l’80%.
Chissa’ per quale
curiosa sorte non ricevette neanche una bomba durante i bombardamenti della
NATO del 1999...
Per adesso lo smantellamento degli
impianti e’ stato bloccato per intervento del Sindacato Samostalni fino alla
presentazione delle garanzie bancarie della Fiat entro il 31-3-2009.
La Fiat ha
chiesto la verifica e la bonifica di tutto il territorio su cui e’ insediata la
Zastava (a implicita conferma dei gravissimi problemi ambientali creati dai
bombardamenti del 1999).
Le previsioni si
spingono a ipotizzare la costruzione a partire dal 2012 di 300.000 vetture
all’anno, probabilmente la 500 e la nuova Topolino.
Vediamo ora i problemi occupazionali
Gli attuali circa
3900 dipendenti della Zastava saranno tutti licenziati nel 2009.
La nuova
compagnia iniziera’ ad assumere circa 1000 dipendenti, ma non e’ detto che debbano essere
attuali lavoratori della Zastava. A regime nel 2012 la Fiat Auto Serbia
prevede di avere 2433 addetti in produzione.
Il destino dei
lavoratori che non rientreranno nelle assunzioni Fiat non e’ per nulla chiaro.
Vi sono differenti voci non confermate, e due opzioni
certe, che cerco adesso di illustrare.
Una opzione e’
offerta ai lavoratori ai quali mancano almassimo 5 anni fino alla pensione. Questo gruppo e’ di circa 1000
lavoratori.
Viene offerta una liquidazione di 3250 euro e poi il
60% del salario che avrebbero nei loro posti di lavoro fino alla pensione, ma
dovranno pagarsi in proprio i contributi pensionistici che erano a carico dell’azienda.
Il contributo
pensionistico minimo e’ di 100 euro al mese (per i livelli salariali piu’
bassi).
I salari medi in Zastava sono di 300 euro.
Lo Stato dichiara che tutto cio’ e’ sufficiente
perche’ il lavoratore prende 3250 euro, ma per chi sta a 5 anni dalla pensione
non basta; e’ sufficiente solo per chi e’ molto vicino alla pensione. In altre
parole questo diritto non e’ scalare; i sindacati non dovevano firmare un
accordo del genere ma sono stati costretti.
Questa opzione non vale per chi dista due anni o meno
dalla pensione; a questi lavoratori verranno pagate dieci mensilita’ come
liquidazione.
Esiste poi l’autolicenziamento con una liquidazione
pari a 300 euro per ogni anno di anzianita’.
CONCLUSIONI
Benche’ la situazione non sia piu’
quella del 1999, quando si moriva letteralmente di fame, i lavoratori jugoslavi
continuano ad essere in condizioni di oggettiva debolezza; le privatizzazioni
non hanno certamente segnato ne’ un aumento dei salari ne’ una maggior
sicurezza di mantenimento dellavoro; i dati mostrano che le imprese straniere investono in Serbia
perche’ vi trovano manodopera qualificata a costo molto basso; gli accordi
firmati al momento della privatizzazione, in termini di adeguamento salariale
all’inflazione e di mantenimento dei livelli occupazionali, non vengono quasi
mai rispettati.
Gli accordi con la FIAT, esaltati
e sbandierati nel corso della campagna elettorale come una vittoria, sono in
realtà, almeno per ora, un grosso imbroglio per i lavoratori serbi. Questi
accordi sono stati siglati ad una settimana dalle elezioni politiche del maggio
2008.
L’annuncio dell’accordo, con mille
promesse (lavoro, salari, servizi, investimenti) e’ stato gettato in pastoad una popolazione stremata, stanca,
immiserita, umiliata da 16 anni di pressioni, embarghi e guerre, un ennesimo e
devastante attacco alle condizioni di vita dei lavoratori serbi.
Sappiamo benissimo che la crisi
morde anche nel nostro Paese e che le difficolta’ economiche sono in rapida
crescita.
Ma siamo sicuriche i nostri sostenitori si rendono conto delle gravi
difficolta’ che i lavoratori Zastava e le loro famiglie continuano a sopportare
e che di conseguenza non mancheranno di sostenere la campagna di affidi a
distanza, che e’ basata sui valori in cui crediamo: il Lavoro, la Pace, la
Liberta' e la Solidarieta' tra i lavoratori e tra i popoli.
VI RINGRAZIO INSIEME ALLA PICCOLA MILICA A NOME DI
TUTTE LE RAGAZZE E I RAGAZZI IN AFFIDO!
[foto]
Un cordiale affettuoso saluto a tutte e tuttiTRIESTE,
18 DICEMBRE 2008
Strano Natale. Una cronaca televisiva da Forte dei Marmi mostra un mercatino di Natale nel luogo più caro d'Italia. Un venditore dichiara soddisfatto: «Spendono, spendono». La televisione diffonde immagini da cartolina: paesaggi, consumi, uomini e donne tutto di lusso. Spostiamoci di poco. Siamo nei pressi dell'Arno, a poca distanza da Pisa. Altre immagini, altre parole. Si vedono ma non in televisione alcune baracche.
Gli abitanti hanno scritto un appello, in italiano e in inglese. Ne riporto alcune frasi: «Siamo dei Rom rumeni, siamo circa 60 famiglie.Viviamo nella città di Pisa, nelle baracche in condizioni non buone, senza acqua e senza luce. Noi non vogliamo vivere nelle baracche. Siamo costretti a vivere nelle baracche perché non ci è data la possibilità di prendere una casa: il Comune non ha interesse ad aiutarci a trovare una casa. Non possiamo mandare a scuola i bimbi perché non abbiamo le condizioni igienico-sanitarie. Alcuni bimbi vanno a scuola, ma spesso le scuole rifiutano di iscrivere i nostri figli. Facciamo lavori che gli italiani non vogliono fare, in condizioni peggiori. Alcuni di noi lavorano con contratto regolare, altri al nero, altri sono in cerca. Alcune persone hanno fatto dei corsi di specializzazione, anche se vivono in queste condizioni. E' difficile trovare lavoro perché molti datori di lavoro chiedono la residenza dell'anagrafe. Anche se viviamo a Pisa da tanti anni, anche se lavoriamo, anche se i nostri figli vanno a scuola, il Comune non ci dà la residenza dell'anagrafe perché viviamo nelle baracche. Noi siamo persone che vogliamo integrarci, siamo persone intelligenti, con cultura, con tradizioni. Il Sindaco di Pisa ha firmato una ordinanza per sgomberare i campi, senza soluzione, in stagione di inverno. Noi non possiamo lasciare la città di Pisa, abbiamo lavoro, paghiamo i contributi, abbiamo anche alcuni figli malati. Ordinare uno sgombero in queste condizioni è inumano».
Mi dicono che lo sgombero sarà spostato a dopo Natale. Pietà? Forse è vero che, come ha scritto Machiavelli, gli uomini non sono mai del tutto buoni o del tutto cattivi. Forse si è temuto l'effetto sgradevole dello sgombero nel freddo intenso di questi giorni, mentre i cittadini bennati vanno alla messa. O forse anche i vigili incaricati della demolizione delle baracche e della deportazione dei rom in quel giorno hanno altro da fare.
Non chiedete da quale parte politica viene quell'ordinanza. La cosa non è importante, non più. La politica, sia quella delle lotte dei partiti, sia l'antica paziente arte del possibile è morta. Rimane solo la caccia al favore degli elettori. Che non la faranno mancare.
Me ne offre la prova una lettera anonima (non del tutto, c'è una firma collettiva: «un gruppo di lettori del Tirreno») speditami un mese fa dove si legge fra l'altro: «In città ci sono troppi immigrati e zingari, tutta gente che non fa nulla ai quali si aggiungono una miriade di ambulanti di colore che danneggiano gravemente il turismo. Di qui l'ordinanza più che giusta anti-borzoni» (sic: trattasi di un'ordinanza che vietava le grosse borse dei venditori ambulanti di colore). E continuava: «Case ai rom? Cose da pazzi! Gli zingari prima o poi dovranno essere rispediti nei loro paesi di provenienza. Di questo ne è convinto il novanta per cento della gente. Quella degli zingari, in particolare, è l'etnia più odiata dagli italiani».
Dai tempi dell'esplosione di violenza con l'aggressione fascista al campo di Ponticelli le cose sono dunque cambiate. Come, lo lasciamo giudicare ai lettori. Nel paese che ricorda ufficialmente le leggi razziali del 1938, nella regione che ha dedicato solenni e commosse cerimonie pubbliche e convegni di studio, a pochi passi da quel Parco di San Rossore dove quelle leggi vennero firmate, l'odio «etnico» è professato apertamente da anonimi lettori di un quotidiano di sinistra.
Forse è il caso di progettare su quell'argine dell'Arno, al posto delle baracche destinate alla ennesima demolizione (ché molte altre ce ne sono già state) un monumento alla memoria di Arturo Bocchini, il capo della polizia che nel settembre del 1940 emanò i primi provvedimenti di internamento degli zingari italiani. Lui li internava nei campi di concentramento, i suoi imitatori di oggi li buttano fuori dalle baracche, all'aperto, in questa stagione. Forse moriranno di freddo. L'importante è che lo facciano lontano dai nostri occhi.
Questo accade in un paese dove nella distrazione generale si parla apertamente di regime presidenziale e si portano a termine gli ultimi dettagli di quel piano della P2 di cui giustamente Licio Gelli rivendica la lungimiranza e il successo. Buon Natale e felice anno nuovo.
BOSNIA: ATTACCO A BABBO NATALE
La redattrice di Osservatorio Balcani Azra Nuhefendic' osserva con
amarezza che "dopo aver introdotto nei nidi le lezioni di religione
musulmana" in Bosnia anche "Babbo Natale è stato cancellato per
decreto dagli asili di Sarajevo" per lo zelo bigotto dell'SDA:
http://www.osservatoriobalcani.org/forum/messagelist/10440
Cosicchè Azra e Osservatorio Balcani piangono lacrime di coccodrillo
sulla cancellazione di quella Bosnia jugoslava in cui "più cresceva il
benessere comune del Paese, più si festeggiava. Oltre alle feste
ufficiali celebravamo pure quelle religiose, a modo nostro. Non erano
proibite... In tutto questo, per la maggior parte di noi, la religione
c'entrava poco. La nostra devozione fu quella di stare insieme, di
divertirci, di volersi bene, il rispetto per gli altri e diversi. Non
ci sentivamo né oppressi né stupidi, ancora meno ingannati..."
Adesso invece "si sta realizzando... quello che l'ex presidente
bosniaco Alija Izetbegovic' prometteva nel 1996", e cioè: "non
insisteremo su censure o divieti, ma prenderemo misure perché il
nostro popolo, con disprezzo, respinga i valori sospetti".
In effetti, prima ancora di respingere Babbo Natale, vale a dire
almeno dagli anni Settanta (Dichiarazione Islamica), Izetbegovic e
quelli che lo hanno appoggiato hanno respinto i ben più preziosi
"valori sospetti" della Unità e della Fratellanza, cioè della laicità
e del socialismo, imponendo lo smembramento del paese per creare
piccole patrie basate su etnia e religione: "etnia" bosgnacca e
religione musulmana, nel caso specifico.
Non si capisce perciò il senso di questo "pianto greco", da parte di
Osservatorio Balcani e dei suoi collaboratori, sulla abolizione di
Babbo Natale e dei tempi che furono, visto che gli stessi Osservatorio
Balcani e collaboratori per il resto del tempo si dedicano alla
ipocrita criminalizzazione della controparte etno-politica serba come
"causa prima" del disastro sociale ed umano di cui sopra (vedi
"Srebrenica" e le altre parole-chiave della disinformazione
strategica) ed alla stigmatizzazione demagogica ed intellettualistica
della Jugoslavia socialista, delle sue memorie, dei suoi valori.
(a cura di Italo Slavo)
A PriÅ¡tina pochi giorni fa tre tedeschi sono stati arrestati con l’accusa di aver compiuto un attentato contro la sede dell’Ico, l’organismo internazionale che vigila sulle istituzioni della nuova Repubblica. Ma forse dietro l’arresto, c’è l’inchiesta sui possibili legami tra il premier e la criminalità organizzata.
I Balcani sono i Balcani, ma una storia come questa pare incredibile pure nel Kosovo di tutte le trame, tra spioni (in proprio e di Stato), doppiogiochisti, mestatori e trafficanti d’ogni risma. Una decina di giorni fa, con grande clamore mediatico la polizia di PriÅ¡tina arresta tre tedeschi. Su Andreas J., Andreas B. e Robert Z. pesa un’accusa molto pesante: avrebbero organizzato e portato a termine, il 14 novembre, un attentato contro la sede dell’ICO, l’organismo amministrativo internazionale che, in base alle intese sull’indipendenza del Kosovo, vigila sulle istituzioni della nuova Repubblica ed è diretto dall’inviato speciale dell’Unione europea, l’olandese Piether Feith. In effetti, quel giorno qualcuno, da un vicino edificio disabitato, ha gettato una bomba di modesta potenza contro la palazzina dell’ICO, senza provocare ne´ feriti ne´ danni troppo seri: niente di grave, insomma, in una terra abituata a ben altre violenze.
I due Andreas e Robert, però, non sono tre persone qualunque: come comunica pubblicamente, contravvenendo alle regole non scritte in questo genere di relazioni, il pubblico ministero di PriÅ¡tina Feti Tunuzliu i tre sono agenti del Bundesnachrichtendienst (BND), il servizio segreto della Repubblica federale, e sono alle dipendenze di una società privata che “notoriamente†assiste per conto del BND le imprese tedesche che investono nel Kosovo. Fotografati e ripresi in tutte le pose, citati per nome e cognome su tutti i giornali del paese e mostrati in tv, insomma bruciati di brutto, Andreas J., accusato di aver materialmente gettato la bomba, Andreas B. e Robert Z., possono cominciare subito a cercarsi un altro lavoro, non prima di aver sperimentato le durezze del carcere di PriÅ¡tina in cui vengono rinchiusi nonostante che Berlino, un paio di giorni dopo l’arresto, abbia inviato un aereo militare per riportarli a casa, com’è d’uso nelle faccende di spionaggio andate a male. Poi tre o quattro giorni fa, all’improvviso, gli spioni tedeschi scompaiono dalle tv e dai giornali. Si dice che, alla fine, i kosovari abbiano accettato di farli partire e di giudicarli in contumacia. Si dice pure che abbiano posto una condizione: nessun clamore, in Germania, sulla conclusione della vicenda.
Fine, apparente, della storia. Della quale, così com’è stata raccontata, non si capisce un accidenti. Anzi, si capisce che ci sono molte cose che non quadrano. La prima è l’esistenza di una ripresa televisiva nella quale, secondo la polizia e la magistratura di PriÅ¡tina si vedrebbe Andreas J. nell’atto di gettare l’ordigno. Le immagini, però, non vengono mai mostrate in pubblico. L’avvocata Bytyqi-Gashi, che difende i tre agenti, sostiene che, a differenza di quanto afferma la polizia, nelle riprese non si distinguerebbe alcun volto. Tanto che i funzionari dell’ambasciata tedesca, i quali ammettono che i tre agenti possano essere stati sul posto, ma dopo l’attentato e per svolgere indagini, invitano le autorità giudiziarie a renderle pubbliche. Invano. Inoltre non si capisce proprio perchè sull’attentato, che era passato quasi inosservato, e sull’arresto sia stato montato un tale battage, a rischio di compromettere molto seriamente le relazioni della giovane Repubblica indipendente con la Germania. La cosa più inspiegabile di tutte, però, è un’altra. Quale sarebbe la ratio dell’attentato? Perchè i tedeschi avrebbero dovuto colpire un organismo politico dell’Unione europea, nel quale, oltretutto, hanno un ruolo centrale?
Perchè il Paese che dopo gli Stati Uniti è stato quello che più si è dato da fare per il distacco del Kosovo dalla Serbia ed è impegnatissimo nella Eulex (European Union Rule of Law in Kosovo), la missione di 2mila tra giuristi, poliziotti e amministratori inviati dalla Ue per costruire il tessuto amministrativo del Paese, avrebbe dovuto mandare i propri agenti a buttare bombe contro, in un certo senso, se stessi? Molto confusamente, esponenti del governo kosovaro hanno sostenuto che la missione dei tre tedeschi era quella di “destabilizzare†la situazione politica a PriÅ¡tina per favorire lo smembramento del Kosovo, con la secessione delle province a maggioranza serba, a cominciare da quella settentrionale, e contigua alla Serbia, di Kosovska Mitrovica. L’accusa, sostengono fonti diplomatiche tedesche, è surreale: la Germania non ha alcun interesse alla creazione diun nuovo contenzioso serbo-albanese su Mitrovica. E però un granello di distorta verità le accuse e le mezze accuse kosovare potrebbero contenerlo: nei piani dell’Eulex ci sono anche programmi di gestione amministrativa delle province e dei comuni kosovari a maggioranza serba, che potrebbero essere “cantonalizzatiâ€, nonche´ precise raccomandazioni al rispetto dei diritti civili, religiosi e linguistici delle minoranze presenti nel Paese: serbe, ma anche rom, turche e “egizianeâ€. Ne´ le cantonalizzazioni, ne´ gli statuti di protezione delle minoranze incontrano troppe simpatie nell’attuale governo kosovaro.
Ma la stampa tedesca che ha sollevato il caso, in particolare la Süddeutsche Zeitung, ha un’altra chiave di lettura dell’accaduto. Forse meno raffinata ma certo più convincente. L’arresto dei tre agenti sarebbe una vendetta e un messaggio di stampo mafioso che una parte dell’establishment di PriÅ¡tina avrebbe inviato a Berlino. Si sa che il Bundesnachrichtendienst, tra tutti i servizi segreti operanti nel Kosovo, è il più attento ai legami, profondi e organici, che l’attuale potere politico di PriÅ¡tina intrattiene con la criminalità organizzata. Il BND, in un certo senso, lavora per tutti i paesi occidentali, e in particolare per noi italiani, visto che gran parte dei traffici di droga, di prostituzione forzata e di commercio di esseri umani della potente mafia kosovara fanno capo alle organizzazioni italiane, la Sacra Corona Unita, la ‘ndrangheta, Cosa Nostra, la camorra. Pare che la società fittizia per cui lavorano i tre tedeschi, la Logistic Coordination Assessment Service (LCAS) sia in realtà un’agenzia di controllo sulla “pulizia†dei legami d’affari tra le imprese kosovare e i loro referenti nel resto d’Europa. E pare che dedichi una certa attenzione alle attività di buona parte del governo e dell’apparato del Partito democratico del Kosovo (Pdk), erede dell’Uck che condusse la lotta armata contro i serbi. A cominciare dal capo del governo, nonché presidente del partito, Hashim Thaci.
Non è la prima volta che il nome dell’uomo forte del Kosovo viene evocato in relazione ai traffici criminali che fanno della piccola Repubblica priva di risorse e di materie prime il nodo principale del traffico di eroina e di cocaina dall’Oriente all’Europa, nonché una inesauribile riserva di “materiale umano†da avviare alla prostituzione o alla schiavitù. Thaci era abbondantemente “chiaccherato†già una decina di anni fa quando, appena trentenne, come leader dell’Uck fortemente appoggiato dagli Usa partecipò ai negoziati che sarebbero poi falliti provocando nella primavera del ‘99 l’intervento armato della Nato contro la Serbia.
Una vendetta? Un avvertimento a non indagare più di tanto? Certo, questo spiegherebbe meglio di qualsiasi altra ipotesi la nuova spy-story andata in scena sul palcoscenico
della più complicata e ambigua capitale balcanica. Una storia alla quale sarebbe bene che le nostre autorità prestassero molta attenzione.
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La copertura
I tre arrestati dalla polizia kosovara lavorano per il Bnd, il servizio segreto tedesco
LA SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Secondo il quotidiano tedesco, l’arresto dei tre sarebbe una sorta di messaggio di stampo mafioso che una parte dell’establishment kosovara avrebbe inviato a Berlino per fermare ulteriori indagini.
Il giro d’affari
Contrabbando e droga, l’economia "sommersa" di un Paese povero
Le cifre del disastro economico del Kosovo dicono che la regione è, con ogni probabilità, la più povera d’Europa. Almeno ufficialmente, perchè in realtà se si guarda alla “economia sommersa†nel Kosovo girano molti più soldi di quanti ce ne dovrebbero essere. Solo che “economia sommersaâ€, da queste parti, significa criminalità: dalla falsificazione dei grandi marchi europei (film, cd, tessuti, cuoieria) al contrabbando ai traffici di ogni genere, droga e prostituzione in testa. Il Pil del paese non tocca i 2 miliardi di euro; la media salariale degli occupati (appena un terzo della popolazione attiva) non tocca i 250 euro mensili e su 100 kosovari 15 sopravvivono con meno di un euro al giorno.
Va un po’ meglio a quanti lavorano per le organizzazioni internazionali, intorno alle quali si è sviluppata, specie a PriÅ¡tina, una assai precaria rete di servizi. Ma la bilancia dei pagamenti dà la misura di quanto il Kosovo, che al tempo della Jugoslavia ospitava fabbriche, miniere e un’agricoltura in grado di esportare, si sia impoverito negli ultimi anni. La piccola repubblica importa beni per quasi un miliardo di euro, ma ne esporta solo per 37 milioni, soprattutto legname e funghi. Eppure a PriÅ¡tina e nelle altre città non è raro vedere ricchezze ostentate, soprattutto negli ambienti vicini ai gruppi oggi al potere. E a una mafia che ha forti legami al di qua dell’Adriatico.
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Il sito dell’organismo internazionale in Kosovo: www.ico-kos.org
Il sito dei servizi segreti della Germania: www.bnd.de
(Eigener Bericht) - Unmittelbar nach dem Start der EU-Polizeimission im Kosovo werden in Berlin Proteste wegen angeblicher Rücksichtnahme auf Serbien laut. Der Sprengstoffanschlag, der kürzlich zur Festnahme dreier BND-Agenten geführt hatte, lasse erkennen, dass große Unruhen unter der kosovo-albanischen Bevölkerung bevorstünden, schreibt eine Abgeordnete aus der Partei des früheren Außenministers Fischer. Anlass sei "ein fauler Kompromiss" der EU mit Belgrad, der in Pristina schweren Unmut hervorrufe. Die Abgeordnete legt nahe, den angedrohten Unruhen schon im Voraus nachzugeben und die kosovo-albanischen Forderungen rasch zu erfüllen. Damit wird in Berlin zum wiederholten Male Gewalt zum Anlass genommen, um die Sezession zu stützen. Menschenrechtsorganisationen plädieren stattdessen dafür, endlich dem Aufbau eines Rechtssystems den Vorrang zu geben; so wurden rund 1.500 Strafverfahren gegen Kriegsverbrecher bisher unter Aufsicht der westlichen Besatzer verschleppt. Berliner Regierungsberater empfehlen ebenfalls, Gewicht auf die Durchsetzung rechtsstaatlicher Verhältnisse zu legen und mafiöse Strukturen im Kosovo trockenzulegen, bevor sie ihren Einfluss im Westen ausbauen.
Erzwungene Einigung
Anlass einer aktuellen Stellungnahme der Bundestagsabgeordneten Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen) ist der Start der EU-Polizeimission im Kosovo (EULEX) am vergangenen Dienstag. EULEX ist inzwischen mit rund 1.300 Polizisten, Richtern und Zollbeamten vor Ort und soll bis auf 2.000 Personen anwachsen. Ihre Aufgabe besteht darin, den Aufbau eines Rechtsstaates im Kosovo zu begleiten. In besonderen Fällen kann EULEX auch exekutiv tätig werden. Ihrer Entsendung gingen monatelange Auseinandersetzungen voraus, weil EULEX eigentlich wesentliche Teile von UNMIK ablösen soll. Den dazu nötigen Beschluss im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhinderte Moskau, da es die gesetzwidrige Sezession Pristinas nicht anerkennt. UN-Generalsekretär Ban war trotz westlichen Drucks nicht bereit, Russland unter Bruch der UN-Regularien zu übergehen. Berlin und Brüssel waren daher zu einer Einigung mit Moskau und Belgrad gezwungen, um die Entsendung von EULEX nicht zur offenen Konfrontation mit UNMIK werden zu lassen. Die Einigung trifft in Pristina auf empörten Protest.
EULEX und UNMIK
Hintergrund ist, dass das kosovarische Sezessionsregime weiterhin Einschränkungen seiner Macht hinnehmen muss. Das betrifft vor allem den serbischsprachigen Norden des Kosovo. Während in den übrigen Teilen des Landes EULEX unter EU-Kontrolle mit Pristina kooperiert, werden die Beamten aus der EU im Nordkosovo der UNO unterstellt. Im Norden operiert EULEX also entsprechend internationalem Recht und erfüllt damit eine Bedingung, von der Moskau seine Zustimmung im UN-Sicherheitsrat abhängig gemacht hatte. Bedingung Nummer zwei - ebenfalls von EULEX erfüllt - war, dass die Polizeimission statusneutral operiert, also keinerlei Aussagen über die Rechtmäßigkeit der Sezession präjudiziert. Pristina lehnt dies ab und hat die Einigung lange zu hintertreiben versucht, ist damit jedoch gescheitert. Proteste halten an.
Blutige Unruhen
Wie Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, jetzt in einem Namensartikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreibt, sei der Sprengstoffanschlag auf das EU-Hauptquartier in Pristina Teil dieser Proteste.[1] "Die EU riskiert die Unterstützung im albanischen Kosovo zugunsten eines faulen Kompromisses mit Serbien", urteilt die Abgeordnete und warnt: "Die Mission droht zu scheitern, bevor sie begonnen hat." Ihr zufolge wird der "Kompromiss mit Serbien - und Russland - (...) einen neuen dauerhaften Konflikt erzeugen".[2] Frau Beck legt nahe, dass der Sprengstoffanschlag und die kurz darauf folgenden Anti-EULEX-Demonstrationen in Pristina als Beginn einer neuen Eskalation einzustufen seien: "Die blutigen Unruhen des Jahres 2004 sind noch in lebhafter Erinnerung."
Taktik
Die Stellungnahme der Abgeordneten aus der Partei des früheren Außenministers Fischer entspricht einer Taktik, auf die Berlin bereits mehrfach zurückgegriffen hat. Treten Hindernisse auf, die den Sezessionsprozess bremsen, dann nutzt man kosovo-albanische Gewalttaten als Argument, um ihn zu beschleunigen: Nur eine Erfüllung der Forderungen Pristinas könne die Gewalt beenden, heißt es jeweils. Auf die Pogrome vom März 2004 etwa reagierte Berlin mit der Forderung, es müsse rasch eine Klärung der Statusfrage erreicht werden.[3] Schon damals wiesen Kritiker darauf hin, dass dem BND bereits vor den Pogromen Hinweise auf bevorstehende Unruhen vorlagen, diese Hinweise jedoch nicht weitergegeben wurden; ein Einschreiten gegen die Gewalttaten an Serben und Roma wurde dadurch erschwert. Die Parallelen, die Frau Beck jetzt öffentlich zieht, haben einen bekannten Geheimdienstexperten veranlasst, die Täter des Sprengstoffanschlags auf das Pristinaer EU-Hauptquartier in den drei inhaftierten BND-Agenten zu sehen. "Der Geheimdienst will der Weltöffentlichkeit den Eindruck vermitteln, die Kosovaren holten sich mit unfriedlichen Mitteln, was ihnen die Weltgemeinschaft verwehrt" [4], urteilte Erich Schmidt-Eenboom. "Für mich ist klar: Die drei BND-Mitarbeiter (...) waren an dem Anschlag auf das EU-Hauptquartier beteiligt."
Ungeklärt
Während in Berlin einmal mehr kosovo-albanische Sezessionsakte unterstützt werden, plädiert die Menschenrechtsorganisation amnesty international dafür, dem Aufbau eines Rechtssystems den Vorrang zu geben. "Zehn Jahre nach dem Ende des Krieges" müsse EULEX sicherstellen, dass "die Angehörigen von mehr als 3.000 verschwundenen und entführten Personen die Wahrheit" über deren Schicksal erführen. Zudem sei es nötig, diejenigen, "die diese Verbrechen begangen haben, vor Gericht zu stellen".[5] "Angesichts von mehr als 1.500 nicht abgeschlossenen Ermittlungsverfahren wegen Kriegsverbrechen und Hunderten oder gar Tausenden von Kriegsverbrechen, die noch untersucht werden müssen, sollte die Mission ihre Ressourcen dem Bemühen widmen, den Opfern auf allen Seiten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen", fordert amnesty. Die Organisation hat schon im Januar ihre Erkenntnisse über den desaströsen Zustand publiziert, in dem sich Justiz und Polizei im Kosovo befinden - trotz jahrelanger westlicher Protektoratsaufsicht.[6] Die OSZE hat den Befund im Sommer in einem eigenen Bericht weitgehend bestätigt.[7]
Einfallstor
Berliner Regierungsberater empfehlen ebenfalls, endlich den Kampf gegen mafiöse Strukturen im Kosovo zu forcieren.[8] Wie etwa die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) schreibt, bestehe im Kosovo "mehr als irgendwo sonst in der Region" eine "personelle Union zwischen Amtsträgern und Mitgliedern von Verbrechersyndikaten". Südosteuropa - und dort insbesondere das Kosovo - gelte mittlerweile weithin als "Einfallstor für organisierte Kriminalität in die Europäische Union". So seien laut Europol "albanische Gangstergruppen in einigen EU-Staaten gegenwärtig dabei, sich vom 'Dienstleister' für vorhandene Verbrechersyndikate zur beherrschenden Macht auf dem Gebiet des Drogenschmuggels, der Zwangsprostitution und anderer Formen der organisierten Kriminalität" zu entwickeln. Vor allem in den Repressionsbehörden wächst der Unmut über die kaum behinderten Aktivitäten mafiöser Strukturen etwa im Kosovo, das als Basis für die Ausdehnung im Westen dient. EULEX müsse jetzt im Unterschied zu UNMIK ganz entschieden "von der Praxis Abstand nehmen, kompromittierte lokale Politiker, denen Korruption und Kriminalität vorgeworfen werden, als vermeintlich loyale Partner zu akzeptieren, die für Ruhe und Ordnung sorgen", fordert die SWP.
An der Spitze
Die Forderung gründet auf negativen Erfahrungen mit den westlichen Besatzern, die im Jahr 2006 Experten aus den USA pointiert beschrieben haben. Demnach "besteht berechtigter Grund anzunehmen, dass es nicht im Interesse der entscheidenden Akteure in der internationalen Zivilverwaltung Kosovos lag, die Korruption im öffentlichen Dienst anzuprangern und strafrechtlich zu verfolgen".[9] "Um ihre Ziele zu erreichen, sind die internationalen Beamten auf die Zusammenarbeit mit den tatsächlichen Führern der Kosovo-Albaner angewiesen." Die aber sind zuweilen Mafiabosse und sitzen in Pristina - an Spitze des Sezessionsregimes.
(Eigener Bericht) - Die Bundesregierung droht dem von ihr installierten Sezessionsregime in Pristina mit dem Entzug von Fördermitteln. Es könne nicht hingenommen werden, dass die kosovarische Führung um Hashim Thaci BND-Agenten enttarne, heißt es in Berlin nach der Freilassung der kürzlich im Kosovo festgenommenen deutschen Spione. Ein SPD-Bundestagsabgeordneter erhöht den Druck auf Pristina und erklärt, das Kosovo sei "ein Zentrum der organisierten Kriminalität, das jetzt ein Staat sein darf". In der Tat liegen der Bundesregierung schon seit mehreren Jahren umfangreiche Dossiers vor, die genau dies belegen. In Kenntnis schwerster Vorwürfe gegen kosovarische Politiker setzte die große Koalition ebenso wie ihre rot-grünen Vorgänger auf die kontinuierliche Unterstützung mutmaßlicher Krimineller, die jetzt das politische Geschehen in Pristina kontrollieren. Zu den deutschen Unterstützungsmaßnahmen zählten die Zahlung dreistelliger Millionenbeträge, Rüstungsprogramme und die illegale Anerkennung der kosovarischen Eigenstaatlichkeit. Ein Ende der Beihilfen für das in Berlin als Mafia-Staat bezeichnete Regime, das nur mit Stützung von außen bestehen kann, ist nicht im Gespräch.
Nach der Freilassung der drei deutschen BND-Agenten, die vor zehn Tagen in Pristina festgenommen worden waren, weil sie einen Sprengstoffanschlag auf das EU-Hauptquartier begangen haben sollen [1], zieht die Bundesregierung Strafmaßnahmen gegen das kosovarische Sezessionsregime in Betracht. Bis heute ist nicht geklärt, ob die Vorwürfe gegen die BND-Männer begründet sind oder ob sie frei erfunden wurden, um die deutsche Auslandsspionage zu attackieren. In der deutschen Hauptstadt wird kolportiert, letzteres sei der Fall; dabei gehe man davon aus, dass diese Attacke wegen der klaren Abhängigkeit des Kosovo von deutscher Unterstützung nicht ohne Rückendeckung aus den USA oder Großbritannien habe erfolgen können. Tatsächlich rivalisieren die Auslandsgeheimdienste der westlichen Mächte seit geraumer Zeit um Einfluss in dem südosteuropäischen Protektorat. Der deutsche BND unterhält dort eine seiner weltweit rund 80 offiziellen Residenturen sowie diverse Undercover-Spione, zu denen auch die drei kürzlich festgenommenen Agenten gehörten. Sie waren unter dem Deckmantel einer Tätigkeit für die BND-Tarnfirma "Logistics Coordination Assessment Services" aktiv.
Überprüfung
Wie es jetzt in Berlin heißt, werde man die Enttarnung der BND-Agenten durch die kosovarische Führung um Hashim Thaci nicht ohne Reaktion hinnehmen. Seit 1999 habe Pristina aus dem Bundeshaushalt insgesamt 280 Millionen Euro Direkthilfen erhalten, für die Jahre 2009 und 2010 seien rund 100 Millionen Euro zugesagt - eine beträchtliche Summe, die keinen Spielraum für Unbotmäßigkeiten aus Pristina lasse. Man diskutiere unter anderem über eine Kürzung der Gelder, die für den Aufbau der kosovarischen Armee vorgesehen seien, ist zu vernehmen. Die Bundesregierung erhöht zudem den politischen Druck. Wie der Bundestagsabgeordnete Johannes Jung (SPD), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, erklärt, müsse man die deutsche Strategie gegenüber dem Kosovo "überprüfen".[2] Das Sezessionsgebiet sei "ein Zentrum der organisierten Kriminalität, das jetzt ein Staat sein darf". Ein BND-Beamter lässt sich mit einer fast gleichlautenden Einschätzung zitieren: Im Kosovo sei "organisierte Kriminalität die Staatsform".[3]
Mafiotische Elemente
Tatsächlich kooperiert die Bundesregierung schon seit den 1990er Jahren mit mutmaßlich kriminellen Strukturen im Kosovo - obwohl seit langem umfangreiche Dossiers vorliegen, die deren Charakter ausführlich belegen. Bereits die Kooperation mit dem heutigen Ministerpräsident Hashim Thaci bei den Verhandlungen im Rambouillet Anfang 1999 stand im Schatten schwerer Beschuldigungen. Thaci hatte der jugoslawischen Polizei zufolge 1993 an einem Überfall auf eine Streife teilgenommen und war 1997 wegen weiterer Verbrechen von der jugoslawischen Justiz zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Den deutschen Behörden konnten die Vorwürfe gegen den kosovarischen Verhandlungsführer in Rambouillet nicht verborgen geblieben sein. Thacis Miliz UCK war ohnehin kurz zuvor im Westen noch ausdrücklich als "terroristische Organisation" klassifiziert worden und galt als mit mafiotischen Elementen aufs engste verflochten. Die öffentliche Zusammenarbeit mit mutmaßlich kriminellen Strukturen aus dem Kosovo begann in Rambouillet.
Frauenhändler
Wenig später, unmittelbar nach dem Einmarsch der westlichen Truppen im Sommer 1999, begann offenkundig der rasche Aufstieg des Organisierten Verbrechens im Kosovo. Dies belegte spätestens 2004 ein Bericht, den die Menschenrechtsorganisation amnesty international damals vorlegte; er beschrieb den Handel mit Frauen sowie Zwangsprostitution in dem vom Westen besetzten Gebiet. Hatte es vor 1999 allenfalls einen "örtlichen Prostitutionsmarkt in kleinem Maßstab" gegeben, wurde das Kosovo laut amnesty international "binnen Monaten" zu einem "Hauptzielland" für Frauenhandel zum Zwecke der Zwangsprostitution.[4] Dafür verantwortlich waren mafiotische Strukturen, die die KFOR im März 2004 in einem Bericht beschrieb. KFOR nannte darin eine "bekannte kriminelle Figur, involviert in den Waffen- und Drogenhandel": Xhavit Haliti. Über ihn schrieb der BND kurz darauf, er stehe mit "Frauenhandel und dem Prostitutionsgeschäft" in Verbindung.[5] Konsequenzen hatte all dies nicht: Trotz der offenkundig mafiotischen Entwicklung war in Berliner Parlamentskreisen Anfang 2005 zu hören, das Kosovo solle ein eigener Staat werden.[6] Mit Männern, die der BND für Frauenhändler hält, arbeitet Berlin daher heute auf staatlicher Ebene zusammen: Xhavit Haliti ist stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Parlamentsausschusses in Pristina.
Florierende Geschäfte
Nicht nur über Haliti, auch über Thaci äußerte sich der BND. Via "Key-Player" wie ihn bestünden "engste Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und international operierenden OK-Strukturen im Kosovo", war in einem Bericht der deutschen Auslandsspionage aus dem Jahr 2005 zu lesen.[7] "Die dahinter stehenden Netzwerke fördern dort die politische Instabilität", hieß es weiter: "Sie haben kein Interesse am Aufbau einer funktionierenden staatlichen Ordnung, durch die ihre florierenden Geschäfte beeinträchtigt werden können." Deshalb strebten einflussreiche Mafiabosse "entweder in hohe Regierungs- oder Parteiämter" oder pflegten "gute Beziehungen zu diesen Kreisen". Den Recherchen des BND folgten keine Konsequenzen. Anfang 2006 hielt sich der schwer beschuldigte Thaci zu politischen Gesprächen in Berlin auf, unter anderem im Auswärtigen Amt. Eingeladen hatte ihn die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD).[8]
Berufswunsch: Mafiaboss
Ein vernichtendes Urteil nicht nur über Thaci, sondern über die Entwicklung des Kosovo insgesamt fällte Anfang 2007 ein umfangreicher Bericht, den die Bundeswehr in Auftrag gegeben hatte. Darin hieß es unter anderem, der einzig florierende Wirtschaftszweig in dem Gebiet sei die Organisierte Kriminalität - der illegale Handel mit Waffen, Drogen und mit Frauen, der täglich einen Umsatz von rund 1,5 Millionen Euro erziele. "Aus früheren UCK-Strukturen", resümiert die Studie, die im selben Jahr in Auszügen öffentlich bekannt wurde, hätten sich dabei "unter den Augen der Internationalen Gemeinschaft mittlerweile mehrere Multi-Millionen-Euro-Organisationen entwickelt". Zu den Anführern gehörten Clanchefs wie etwa Thaci.[9] Die Organisierte Kriminalität hat der Studie zufolge längst gesellschaftsprägende Kraft: "Bereits heute", hieß es in dem Bericht, "stellt 'Mafiaboss' den meistgenannten Berufswunsch von Kindern und Jugendlichen dar."
"Abstand nehmen!"
Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Papier in Berlin vorgelegt wurde, forcierte die Bundesregierung immer noch die Sezession des Kosovo - und ließ sich trotz aller Warnungen nicht davon abbringen. Im Gegenteil: Wie heute unumwunden zugegeben wird, war Deutschland weiter der finanziell bedeutendste Förderer Pristinas. Selbst Regierungsberater von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) wurden ignoriert, als sie noch Ende 2007 mahnten, man müsse "von der Praxis Abstand nehmen, kompromittierte lokale Politiker, denen Korruption und Kriminalität vorgeworfen werden, als vermeintlich loyale Partner zu akzeptieren".[10] Zwei Monate später erkannte Berlin die Sezession des Kosovo an - unter Bruch des internationalen Rechts und unter Billigung einer kosovarischen Führung, deren mutmaßliche kriminelle Energie schon seit Jahren in Regierungskreisen bestens bekannt war.
Keine Konsequenzen
Ob das mafiotische Gebilde im Kosovo mit deutscher Hilfe auch militärisch aufgerüstet wird, ist nach der Enttarnung der drei BND-Agenten in Pristina unsicher. Berlin hatte kürzlich zugesagt, für den Aufbau der kosovarischen Armee ("Kosovo Security Force", KSF) zunächst sieben Millionen Euro bereitzustellen. Zudem sollten deutsche Soldaten "personelle Unterstützung" leisten, umfangreiche Lieferungen von Militärgerät waren eingeplant.[11] Teile des Programms werden nun womöglich gestrichen, um Thaci zu disziplinieren. Weitere Konsequenzen sind nicht geplant, schon gar nicht die Einstellung aller deutschen Beihilfen, ohne die das der Organisierten Kriminalität bezichtigte Regime in Pristina nicht überlebensfähig wäre. Berlin setzt die Unterstützung der mafiotischen Strukturen im Kosovo fort.
Germans arrested in Kosovo were intelligence agents
Three Germans arrested in Kosovo in connection with a bomb attack on the European Union (EU) headquarters were intelligence service operatives, German media reported Saturday, dpa reported.
Spiegel news magazine said the trio told Kosovo anti-terrorism police they were inspecting the site of the blast in Pristina but had nothing to do with the attack, which damaged the building but caused no injuries.
On Friday, a German government spokesman declined to be drawn on speculation about the possible involvement of the foreign intelligence service BND in the case and instead pointed to the ongoing investigations.
However, the spokesman said if it emerged any of the three were BND employees, the matter would be referred to the parliamentary committee responsible for monitoring the secret services.
Kosovo police arrested the three Germans on Wednesday, five days after an explosive device was hurled at the office of the EU's Special Representative for the region.
One of the men was reportedly photographing the damaged office from an adjacent empty building from where the device is believed to have been thrown, Spiegel said.
The newspaper Sueddeutsche Zeitung said one of the men told the investigators he was working for the BND.
The suspects were in Kosovo "in a private capacity" and had no immunity from prosecution, Kosovo police spokesman Veton Elshani told Deutsche Presse-Agentur dpa.
The BND did not comment on the case. An EU mission is due to take over the oversight of law-enforcement in Kosovo after more than eight years as a United Nations protectorate.
Kosovo declared independence from Serbia in February and Pristina, Belgrade, the UN and EU are currently wrangling over the conditions for the deployment of the EU mission, Eulex, comprising 2,000 police, judicial and customs officials.
PRISTINA - Germany declined to comment on Saturday on reports that three Germans arrested on suspicion of throwing explosives at an EU office in Kosovo were intelligence officers.
The explosive charge was thrown on Nov. 14 at the International Civilian Office (ICO), the office of EU Special Representative Pieter Feith, who oversees Kosovo's governance, but caused only minor damage.
The men were detained on Thursday.
A spokesman for the German foreign ministry in Berlin confirmed that three Germans had been arrested, but declined to make any further comment as an investigation was under way.
A police source in Kosovo told Reuters: "They are members of the BND", but gave no further details.
The German weekly Der Spiegel also said the men worked for the German intelligence agency BND, and that they had told investigators they had been examining the scene of the explosion, but had not been involved in it.
Kosovo declared independence from Serbia in February after nine years under U.N. stewardship and is recognised by more than 50 countries, including Germany.
Four days before the bomb attack, its leaders rejected a plan by U.N. Secretary General Ban Ki-moon's for the deployment of an EU police and justice mission, EULEX.
Der Spiegel said the BND agents had not been officially registered with Kosovo authorities, which would have secured them diplomatic immunity.
A judge in Pristina was due to decide on Saturday whether to extend the men's detention or release them on bail. (Reporting by Fatos Bytyci; Writing by Kerstin Gehmlich, Editing by Matthew Jones and Kevin Liffey)
A judge in Kosovo ordered late Saturday a 30-day detention for three suspected German intelligence agents arrested on Wednesday in connection with a bomb attack on European Union offices in Pristina, dpa reported.
Lawyers of the men said prosecutors were trying to link their clients to "acts of terrorism," punishable with up to 20 years in prison.
Kosovo and German media reports have claimed the suspects were working for the German intelligence service, the BND. Berlin officials have not commented on the allegations.
Police arrested the three Germans on Wednesday, five days after an explosive device was hurled at the office of the EU's Special Representative for the region. Nobody was injured in the blast.
An EU mission is due to take assume oversight of law-enforcement in Kosovo after more than eight years as a United Nations protectorate.
Kosovo declared independence from Serbia in February and Pristina, Belgrade, the UN and EU are currently wrangling over the conditions for the deployment of the EU mission, Eulex, comprising 2,000 police, judicial and customs officials.
Albanian paramilitary group claims responsibility for Pristina bombing
Pristina - A previously unknown Albanian group took credit Thursday for a bomb attack on a European Union office in Kosovo that took place two weeks ago.
"This attack marks the start of the armed battle against the EU mission in Kosovo EULEX that operates under conditions set by the Serbs, which is unacceptable for the Albanians," the obscure Army of the Republic of Kosovo (ARK) said in a statement.
The spokesman of Kosovo's Police, Veton Elshani, said that they are taking the threats very seriously.
Three Germans alleged to be working for the BND, Berlin's intelligence agency, who were arrested last week in connection with the bombing of the EU office, could be released from detention upon approval of the Kosovo Supreme Court.
Germans arrested in Kosovo confirmed as secret service
BERLIN - The German government has stated today that the three German nationals arrested in Kosovo are in fact members of the German secret service (BND).
This was confirmed by Bundestag Speaker Thomas Oppermann.
The Germans were arrested last week over the bombing of the International Civilian Office (ICO) in Pristina, since which time speculation has been rife that they may have been secret service operatives. .... “They worked for the BND there,†Oppermann told reporters after a meeting of the committee, which, according to Reuters, is responsible for “overseeing intelligence operations.â€
Oppermann did not want to reveal the nature of the German operatives’ mission in Kosovo.
He said that the government in Kosovo has been holding the Germans for nine days in inhumane conditions and that the “arrest is a mystery.â€
A special commission was formed yesterday by the Kosovo Supreme Court, which is expected to decide on whether the German operatives should be freed. Supreme Court Judge Anton Nokaj said that the case would be referred to an international judge who would take the final decision, according to Macedonian news agency MIA.
The German press writes that the operatives will be released by the end of the weekend at the latest.
Yesterday, an unknown group calling itself the Army of the Republic of Kosovo claimed responsibility for the attack, and warned international community officials and Serb officials in Kosovo of further attacks.
Stars and Stripes European Edition - December 4, 2008
Kosovo frees 3 German agents suspected in bomb-throwing
By Marcus Klockner
Kosovar officials have released three German intelligence service agents who were arrested on suspicion that they threw a small bomb Nov. 14 at the European Union headquarters in Pristina.
"There was not enough evidence to raise reasonable suspicion," Judge Vinod Boolell, one of three international judges who investigated the charges, told The Associated Press.
German media also are reporting that the German government placed political pressure on Kosovo officials.
According to the German newspaper Welt am Sonntag, Germany’s chancellery department head Thomas De Maiziere called Kosovar government officials and threatened to cut Germany’s financial aid to Kosovo if the agents were not set free immediately.
Additionally, the German media reported that the intelligence agency, the Bundesnachrichtendienst, or BND, was unhappy with the German government’s initial response to the arrests.
Bernd Uhrlau, head of the BND, said he has missed the support by the government necessary to help its agents.
The Suddeutsche Zeitung newspaper quoted another high-ranking BND member as saying: "The German government had allowed itself to be dragged by the nose through global politics by a country in which organized crime is the form of government."
Erich Schmidt-Eenboom, a German author who has written articles about the BND, told the Netzzeitung that he believes the agents had indeed carried out the bombing to make the international community more aware of the Kosovar struggle for independence.
The lack of casualties in the bombing also has the markings of the intelligence unit, Schmidt-Eenboom said. The building was damaged.
"They wanted something like a political bang, but took care that no one was hurt. Terrorists would have acted much more violently."
The three agents have been called to testify before a special commission of the German parliament this week.
Kosovo minister expresses regret over arrest of German agents
The government of Kosovo, while expressing regret over the circumstances in which three German intelligence agents were arrested and detained for more than a week, announced that it would not apologize for the arrests, dpa reported.
Deputy Foreign Minister Vlora Citaku in an interview published Sunday in the weekly Welt am Sonntag said the arrests were "a very unfortunate incident."
She however said Kosovo government would not apologize for the affair "with which we had nothing to do," adding that if a mistake had been made, "it was not the fault of our government."
Arrested on November 17, the three members of the Germany's BND foreign intelligence service despite protestations from Berlin and the BND of their innocence spent 10 days in detention accused of throwing an explosive device at a European Union office.
Citaku said that could not rule out the possibility that other "players in the region" had an interest in destabilizing relations between Germany and Kosovo.
"Neither the bomb nor the unfortunate development that followed were in our interests," she said.
Germany is the second biggest donor to the new ethnic Albanian republic after the United States.
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TRE TEDESCHI ARRESTATI IN KOSOVO – MEMBRI DELL'AGENZIA BND
28. novembre 2008.
Il presidente del Consiglio parlamentare tedesco per la sorveglianza del servizio informativo Thomas Operman, ha dichiarato che il governo della Germania ha riportato ai deputati nel Parlamento che i tre tedeschi arrestati che hanno lavorato in Kosovo appartengono al servizio BND. Operman ha rifiutato di rispondere qual’era il loro compito in Kosovo, ed ha rilevato che loro non hanno nessun legame che riguarda l’attacco a bombe a Pristina dal 14 novembre e che ha causato un danno minore all’edificio dove è situato l’Ufficio della missione civile.
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KOSOVO: BOMBA A PRISTINA, ACCUSE AI SERVIZI SEGRETI TEDESCHI
Il governo del Kosovo avrebbe prove contro tre cittadini tedeschi arrestati a Pristina, ritenuti gli autori di un attentato alla sede della Ue a Pristina avvenuto il 14 novembre scorso. Si tratterebbe di agenti dei servizi segreti o di uomini dell'intelligence dell'esercito tedesco. In Germania si moltiplicano dubbi, domande e ipotesi relative all'arresto dei tre tedeschi. Secondo il quotidiano Sueddeutsche Zeitung, il governo kosovaro è in possesso di un video che incastrerebbe uno dei tre tedeschi arrestati. Stando al racconto di un alto rappresentante dell'esecutivo kosovaro citato dal giornale, nel video si vede Andreas J. mentre lancia una bomba contro gli uffici Ue da un palazzo vicino. Berlino di questo filmato dà invece una versione completamente differente. Stando a un funzionario citato sempre dalla Sueddeutsche Zeitung, il video mostra soltanto una bomba che vola sugli uffici della Ue a Pristina; non è possibile tuttavia vedere l'autore dell'attentato e "comunque non si tratta di Andreas J.". Andando oltre il video e le sue possibili interpretazioni, la vicenda non è affatto chiara. Ad esempio, non è ancora spiegato cosa facessero i tre tedeschi in Kosovo: per la maggior parte della stampa tedesca, i tre arrestati sono agenti dei servizi segreti (Bnd), ma c'è anche chi parla di uomini dell'intelligence dell'esercito, anche se la Sueddeutsche Zeitung sostiene che a giocare un ruolo potrebbero essere i malumori all'interno del governo kosovaro, contrariato dal lavoro del Bnd che punta a svelare i legami tra l'esecutivo e la mafia locale. Per ora è certo che i tre tedeschi resteranno in carcere 30 giorni in stato di fermo. A quanto dicono i loro avvocati, la procura di Pristina potrebbe però accusarli di terrorismo. E in questo caso rischierebbero una pena di 20 anni di carcere. La bomba negli uffici Ue - che ha provocato solo danni materiali - s'inserisce in realtà nelle tensioni legate alla riconfigurazione della missione dell'Onu (Unmik) e al dispiegamento di quella di Bruxelles (Eulex): Belgrado è riuscita ad ottenere dall'Onu una sostanziale autonomia per i serbi del nord del Kosovo, che in alcuni settori resteranno sotto tutela dell'Unmik e non di Eulex; un doppio trattamento che, secondo molti osservatori, è un prologo alla partizione del Kosovo.
Per la cronaca: va detto che la bomba contro gli uffici Ue è stata lanciata poche ore dopo una riunione del Bundestag, nel corso della quale è emersa l'irritazione di Berlino per il no di Pristina alla riconfigurazione dell'Unmik.
Choukran, Muntadar ! Merci au combattant à la chaussure
MICHEL COLLON
Cher Muntadar,
Comme des millions de gens dans le monde, j’ai souvent serré les poings de rage en voyant les crimes impunis de Bush. J’aurais tant aimé l’avoir en face de moi... Lui faire ressentir ne serait-ce que la millième partie de la peur et des souffrances infligées à tant d’innocents !
Vous l’avez fait. Quel courage, en sachant qu’un gouvernement de marionnettes vous le ferait payer. Mais vous avez choisi d’incarner notre révolte à tous face aux guerres du pétrole, guerres du dollar, guerres du mensonge.
S'il y avait une Justice, vous seriez décoré, Bush jugé pour crimes contre l'humanité et les Etats-Unis devraient payer des dommages à l'Irak - martyr.
SITES IRAK : Pour vous informer sur ce qui se passe vraiment en Irak et que les médias ne montrent pas: Brussels Tribunal - Intellectuels et artistes contre l'occupation http://www.brusselstribunal.org/
Lettre ouverte à J-F Julliard, secrétaire général de Reporters sans Frontières
Appel à défendre Muntadar al Zaidi
Maxime Vivas
Monsieur le secrétaire général, En avril 2003, G.W. Bush décrétait que la guerre en Irak était finie. En juillet 2003, RSF publiait un rapport intitulé : « Les médias irakiens trois mois après la guerre. Une liberté nouvelle mais fragile». On y lisait : « Voici trois mois qu’un vent de liberté souffle sur la presse irakienne… », mais aussi que « Le décret 7 de l’administrateur Paul Bremer, fin juin 2003, interdit et réprime, entre autres l’incitation à la violence contre les forces de la coalition». En clair, rien ne peut être dit dans la presse contre l’occupant, toute critique de l’envahisseur étant assimilée à une incitation à le bouter dehors. Muntadar Al Zaidi vient de faire voler en éclat cette censure. Pour cela il doit être défendu.
Reporters sans frontières dispose d’un réseau, appelé Damoclès, dont la fonction est de soutenir devant la Justice les journalistes emprisonnés. C’est le moment de l’activer. Non pas pour cautionner le lancer de chaussures à la tête des conférenciers, mais parce que ce journaliste-là n’avait pas d’autre moyen d’exprimer dans les médias irakiens et aux yeux du monde, un reproche au chef des envahisseurs venu pérorer devant lui après avoir dévasté son pays, pillé son pétrole et ses musées, tué 800 000 civils d’après certains, un million d’après d’autres. Parmi les victimes, figure une partie de la famille de Muntadar Al Zaidi. 222 journalistes ont été assassinés en Irak depuis le début de l’invasion. Vous indiquez sur votre site qu’entre 2003 et 2006, 12% d’entre eux sont tombés sous des tirs états-uniens.
200 avocats ont déjà fait savoir qu’ils souhaitent assurer gratuitement la défense de Muntadar Al Zaidi. On ignore à ce jour dans quel bagne il est encagé. Des milliers d’irakiens ont défilé dans la rue pour exiger sa libération.
Le film du lancer de chaussures nous montre que le journaliste était en parfaite santé après le deuxième jet. Or, il « a été hospitalisé à l'hôpital Ibn Sina car il a un bras et des côtes cassées et souffre de blessures à l'oeil et à la jambe » a affirmé son frère à l'AFP. On apprend par ailleurs qu'il souffrirait aussi d'un traumatisme crânien. Il a donc été sévèrement tabassé alors qu’il était inoffensif.
A Washington, le département d'Etat a averti qu'il condamnerait d'éventuelles violences infligées au journaliste par les forces de l'ordre après l'incident de Bagdad. « Nous condamnons bien évidemment tout recours inutile à la force à l'encontre d'un journaliste », a déclaré le porte-parole de la diplomatie américaine Robert Wood, tout en assurant ne pas savoir si M. al-Zaïdi avait effectivement été frappé et qu'il condamnerait d'éventuelles violences infligées au journaliste par les forces de l'ordre après l'incident de Bagdad. Ce qui prouve que l’humour (noir) n’est pas l’apanage des Anglais.
RSF a publié un communiqué implorant la clémence du gouvernement mis en place par l’occupant. Mais il est de votre devoir, d’intervenir autrement qu’en paroles, autrement que par un communiqué platonique.
Il faut exiger que Washington condamne, comme il s’y est engagé, le « recours inutile à la force à l'encontre d'un journaliste », puisque l’on constate des « violences infligées au journaliste par les forces de l'ordre après l'incident de Bagdad ».
Vos liens particuliers avec les USA vous positionnent avantageusement pour intervenir auprès des envahisseurs, qui sont en mesure de faire cesser les sévices.
En effet, le rapport « Commission for Assistance to a free Cuba « (458 pages) remis au début du mois de mai 2004 par Colin Powell à Georges Bush vous distingue parmi des centaines d’autres ONG. A presque toutes les pages (et jusqu’à dix fois à la page 77), Powell fait appel aux ONG. Une seule, est nommée (dès la page 20) comme on cite le bon élève : Reporters sans frontières (associating Reporters Without Borders).
Personne ne comprendrait que RSF tolère que Muntadar al Zaidi continue à être maltraité en secret, sauf à y voir une collusion de votre organisation avec un pays qui vous verse des subsides depuis 2002.
Vous avez su, au mois d’avril décorer de banderoles revendicatives la Tour Eiffel et Notre-Dame de Paris. Fort de votre expérience, agissez ainsi pour ce journaliste que l’opinion publique mondiale (y compris aux USA) ne condamne pas.
Vous avez su cadenasser à Paris les grilles de l’ambassade d’un pays du tiers monde, refaites-le à l’ambassade états-unienne à Paris. Ou à celle de Bagdad si vous croyez qu’elle ne dépend pas de la première.
Vous avez su faire connaître, parmi les centaines de journalistes assassinés depuis 10 ans à travers le monde, le nom d’Anna Politkovskaïa. Faites de même pour un journaliste d’un pays occupé, qui n’a blessé personne et dont le geste n’eut pour conséquence que de rendre visible l’opinion de la rue irakienne dans le monde entier.
Vous avez su établir d’éphémères liaisons radios et créer des sites Internet à destination de pays dont vous vouliez dénoncer le comportement à l’égard de la presse. Refaites-le en Irak et aux USA.
Vous avez manifesté devant l’UNESCO, déguisés en bagnards, refaites-le devant les ambassades d’Irak et des Etats-Unis à Paris.
Vous disposez d’un budget de plus de 5 800 000 euros pour venir en aide aux journalistes. Usez-en pour que la famille (ce qu’il en reste) de Muntadar al Zaidi puisse survivre pendant sa détention.
Vous avez su organiser avec Médiapart deux rencontres au théâtre du Rond-Point à Paris. Organisez la troisième sur un sujet qui remplira la salle.
Vous avez su distribuer des tracts dans les aéroports pour dissuader des touristes Français d’embarquer pour les Caraïbes. Revenez-y en tractant devant les salles d’embarquement pour Bagdad et New York.
Vous avez organisé une conférence de presse à l’hôtel Hilton de Caracas pour soutenir une chaîne de télévision complice de putschistes qui appelèrent à l’assassinat du président élu. Agissez de même depuis Bagad pour soutenir celle qui employait un lanceur de chaussures contre un président venu narguer un peuple écrasé par son armée.
Vous avez su impulser les actions des partisans de l’indépendance du Tibet, persévérez avec les mêmes procédés pour celle de l’Irak débarrassée d’un intrus botté qui « interdit et réprime » les écrits des journalistes patriotes.
Hélas, vous avez su aussi oublier pendant deux ans un journaliste innocent (Sami Al Haj) à Guantanamo, et attendre, pour demander la fermeture de ce bagne où croupissaient des journalistes, qu’Amnesty International, l’Union Européenne, l’ONU l’aient exigé solennellement.
Ne renouvelez pas ce genre d’« erreurs » : exigez la fermeture des bagnes de Bagram en Afghanistan et d’Abou Ghraib en Irak.
Enchaînez-vous aux grilles de Guantanamo. Protestez dans des combinaisons orange devant les barbelés de cette zone de non droit.
Et surtout, agissez sans relâche pour Muntadar al Zaidi.
Dans l’improbable hypothèse où vous en resteriez à des communiqués sur votre site Internet, nul ne comprendrait en quoi l’association RSF d’aujourd’hui est différente de celle qui fut longtemps dirigée par un homme désormais salarié d’une dictature arabe (le Qatar) où la presse n’a pas le droit de critiquer la famille régnante.
Veuillez agréer, monsieur Julliard, l’expression de mes sentiments attentifs au sort des journalistes.
___________ * Maxime Vivas est écrivain et auteur notamment de « La face cachée de Reporters sans frontières. De la CIA aux Faucons du Pentagone », éditions Aden.
RSF refuse de condamner les mauvais traitements infligés à Al-Zaidi
Jean-Guy Allard
Avec son habituelle complaisance envers les Etats-Unis qui assurent une bonne partie de son financement, la pseudo ONG française Reporters sans Frontières, non seulement refuse de condamner l’extrême violence avec laquelle il a été procédé à l’arrestation du journaliste Mountazer Al-Zaidi qui a jeté ses souliers sur le président nord-américain George W. Bush, mais « elle regrette que le journaliste ait eu recours à un tel procédé ».
Selon son frère, Al-Zaidi est prisonnier à l’hôpital Ibn Sina de Bagdad où il est soigné pour la fracture d’un bras et pour plusieurs côtes cassées en plus de ses blessures à un œil et à une jambe. D’autres sources affirment qu’il souffre d’un traumatisme crânien.
Plus subtil, le porte-parole du Département d’Etat, Robert Word, a déclaré qu’il condamnerait l’usage de la violence qui serait exercée à l’encontre du journaliste par les forces de l’ordre.
Cependant, RSF consent finalement à « demander aux services de sécurité irakiens de garantir l’intégrité physique du journaliste » et elle reconnaît que, « visiblement il a été blessé durant sa rétention ».
Mais elle insiste : « Nous n’approuvons pas cette forme de comportement comme moyen pour exprimer une opinion ».
Mountazer Al-Zaidi a jeté ses souliers sur le président nord-américain George W. Bush dans un geste de mépris envers celui qui a dévasté son pays et tué des dizaines de milliers de ses compatriotes.
L’organisation française qui a organisé un si grand nombre de campagnes, financées par Washington, contre Cuba et le Venezuela finit en se mettant à genoux devant le maître de la Maison Blanche pour que son agresseur n’aille pas rendre une petite visite au camp de concentration de Guantánamo.
Textuellement, Benoit Hervieu, l’auteur de ce communiqué inepte, écrit : « La décontraction avec laquelle George W. Bush a commenté l’incident doit, a fortiori, inciter les autorités irakiennes à la clémence » a déclaré l’organisation.
Dans une conversation - apparemment tout-à-fait aimable - avec Reporters sans Frontières, Abdel Karim Khalaf, « responsable d’opérations au Ministère de l’Intérieur irakien, a déclaré que Mountazer Al-Zaidi a été arrêté en flagrant délit et qu’il est inculpé en vertu des articles 223, 225 et 227 du code pénal irakien ».
Le journaliste encourt une peine de « 7 années d’emprisonnement pour offense envers un Chef d’Etat étranger » a précisé ce sbire de service en s’adressant à la si peu prestigieuse organisation parisienne qui prétend défendre les journalistes.
Mountazer Al-Zaidi est un héros dans son pays et dans tout le monde arabe à la suite de l’incident survenu le 14 décembre lorsqu’il a jeté ses souliers sur George W. Bush au cours d’une conférence de presse organisée dans un bunker militaire de Bagdad à la suite d’une visite surprise du président nord-américain.
Ces dernières années, Reporters sans Frontières s’est rendue célèbre à cause de sa négligence criminelle face à la cruelle détention, à Guantánamo, du journaliste soudanais Sami Al-Haj. Cette pseudo ONG a aussi été clouée au pilori suite à un rapport scandaleusement pro-nord-américain dans lequel elle niait une quelconque responsabilité de l’US Army dans la mort du cameraman espagnol José Couso.
Elle a de même fait preuve d’une singulière lâcheté dans l’affaire du reporter ukrainien Taras Protsyuk, assassiné par l’armée des Etats-Unis en Irak.
Le fondateur de Reporters sans Frontières, Robert Menard, a démissionné il y a quelques semaines de son poste à la tête de l’organisation lorsqu’a éclaté, à Washington, un scandale dans lequel il fut révélé qu’un lieutenant de Frank Calzón, son bienfaiteur de la CIA, avait détourné cinq cent mille dollars des fonds payés par les contribuables.
Traduction par Manuel Colinas pour Investigaction.
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Source: earthchange-bulletins @yahoogroups.com
Send your shoes to the White House!!
I think this is an awesome idea---inundate the White House with shoes!!!!!!!!!!!!!! Let's get this around the whole world!
Ah, lowly objects of mundane human existence, forever condemned to carry on your backs the weight of the world, this ode is to you. Because of you we tenderfeet are able to trudge through burning deserts and freezing slush. We slap you upon the pavements of great metropolises and quiet villages until your seams split, your tongues loll and your soles disintegrate. You are then discarded to the ashbins of history, leaving no record of your great service to humanity.
But now comes a humble pair of shoes that shall live forever.
When you flew through the air, one after the other, in a transcendent arc that nearly clipped the ears of W. Mad Dog, a great sigh went up to the heavens and swept the globe. It was the sigh that comes when a door long shut is cracked open, when a torment long denied at last finds its breath.
A presidential media appearance! How many shoes have attended such solemn and august occasions before, dutifully shuffling in and out on cue, never drawing attention to their presence. But this time, you could not remain rooted to the floor. This time it was one WMD too many. You soared and with you went the hopes of suffering humanity.
You rode in on the feet of Muntader al-Zaidi, a 29-year-old Iraqi journalist who, it turned out subsequently, kept a poster of Che on the wall of his modest apartment. As he threw the first shoe, he shouted to WMD, “This is a gift from the Iraqis; this is the farewell kiss, you dog!”
Perhaps that shoe’s mate felt left out—but not for long. “This is from the widows, the orphans and those who were killed in Iraq!” was Zaidi’s greeting to the president as he lofted the second shoe.
Where are you now, oh noble shoes? Have sinister bureaucrats with the Secret Service sliced you apart, trying to find some clue as to who lovingly tanned your leather, stitched your seams, added a touch of polish? Did they search you for weapons of mass destruction? How dense. The WMD was at the podium.
Even if you are bloodied and abused now, you and Zaidi cannot be erased. The liberating deed was done. The stifling weight of bourgeois decorum couldn’t stop it. The pure oxygen of freedom and sovereignty, for which so many have given their lives, filtered through even the reinforced concrete and razor wire of the puke-Green Zone.
The day will come when monuments of bronzed shoes will dot the street corners. Perhaps your torturers know this. Maybe, before disassembling you, these creatures of free enterprise calculated what you will be worth soon on E-Bay and wondered if they could trade you as they did Iraq’s archeological treasures.
But they have lost. And your brief journey, defying the tug of gravity and the gravity of the occasion, proves it.
Articles copyright 1995-2008 Workers World. Verbatim copying and distribution of this entire article is permitted in any medium without royalty provided this notice is preserved.
Non c’è stata discussione. Abbiamo nominato Muntazer Al-Zaidi redattore onorario della nostra emittente e intendiamo adoperarci – insieme ai giornalisti di mezzo mondo – affinchè venga restituito al più presto alla libertà e al suo lavoro.
Il caso del giornalista iracheno che ha infranto le regole del protocollo – incluso quello secondo cui un giornalista diventa pericoloso solo da quando pone la famosa “seconda domanda” al suo interlocutore – non può che riempire di orgoglio sia chi pratica questo lavoro con passione e onestà sia chi ha lottato in questi anni insieme al popolo iracheno contro la guerra e l’occupazione militare USA ed europea.
Quelle due scarpe volate in direzione del presidente che ha le maggiori responsabilità nei crimini di guerra commessi in Iraq, sono state un urlo di dignità e di libertà per tutti.
Scarpe contro missili, bombe, bombardieri, carri armati ma scarpe anche contro quella informazione asservita – o embedded, come siamo stati costretti ad imparare - che da anni occulta, riduce, minimizza, distorce le notizie dai fronti di guerra in Iraq e Afghanistan ma anche dalla Palestina o dal continente latinoamericano. Una malainformazione complice e persuasa che i fatti vadano sempre filtrati e riportati secondo le chiavi di lettura del conformismo mediatico occidentale.
Quelle due scarpe lanciate contro Bush sono un gesto di liberazione anche da tutto questo. Ed è per questo motivo che siamo onorati di nominare Muntazer Al-Zaidi redattore onorario della nostra radio, in attesa che torni presto libero e possa venire in Italia ospite nostro e di tutta la comunità dei giornalisti non arruolati.
Defend the Right to Demand "Bail Out the People, Not the Banks!"
Wall Street & MTA: "This Shoe is for You!"
Yesterday, activists from the Bail Out the People Movement attended the MTA board meeting to protest proposed draconian budget cuts and fare hikes. The increase in subway & bus fares, layoffs, and service cuts are all going to fatten the coffers of Wall Street Bankers - the same bankers who have received hundreds of billions of dollars in bailout money.
Steve Millies, a long time activist, took the podium at the meeting and denounced the MTA as "a collection agency for the biggest banks and insurance companies," and said that the budget should be "thrown in the garbage can."
“We don’t need any fare increases and we don’t need our transit system ravaged either,” said Mr. Millies, who said he was an Amtrak signal-tower operator and a member of the Bail Out the People Campaign, a group that has stood up for victims of the economic crisis. He called for the subway and bus fare to be reduced to $1, to help unemployed New Yorkers.
Then, referring to the authority’s chief executive, who was sitting about 15 feet away, he said: “Where is Elliot Sander?” He stooped, slipped off one of his shoes and shouted, “You made $300,000 last year.”
Immediately, authority police officers swarmed him and pushed him out of the room. He was clutching his shoe, a black, thick-soled oxford, in his hand....
“I wanted to show the sole of the shoe as a sign of contempt for someone who makes so much money and yet wants to raise fares on the disabled,” he said. He said that the authority’s plans to more than double the $2 fare for disabled passengers who use the Access-a-Ride service particularly incensed him.
He said the gesture was planned with Muntader al-Zaidi, the Iraqi shoe-thrower, in mind.
“I was very much inspired by that courageous Iraqi journalist who was protesting the occupation of his country by the American and British oil companies and their governments,” Mr. Millies said.
Mr. Millies said the ticket he was given charged him with “intent to cause a public annoyance.”
“What’s the point of having a public hearing,” he said, “unless you allow people to annoy public officials?”
Activists all around the city and country are applauding Steve Millies. He did what millions of New Yorkers, who are paying more for everything while bankers are being bailed out, would love to do.
Millies reported for work yesterday at AMTRAK, where he has been a union worker for 24 years, and was told by his supervisors to go home because of this incident.
Action Alert:
Here's how you can help:
Please call the NYPD Switchboard at 1-646-610-5000 - demand that the false charges against Steve Millies be dropped.
Make a donation online at http://bailoutpeople.org/donate.shtml. Help us defend Steve Millies and continue to organize to demand "Bail Out the People Not the Banks!"
Steve Millies will be one of the many activists and community organizers attending the important January 17 Fightback Conference, held on the weekend of the 80th Anniversary of Martin Luther King, Jr.'s 80th birthday. This important conference will include skill sharing, workshops, and planning for direct action and peoples' intervention against fare hikes, tuition and utility increases, evictions and foreclosures, as we continue to mobilize to demand "Bail Out the People - Not the Banks!" For information on the conference, go towww.BailOutPeople.org.
BOSNIAN WANTS HER HUSBAND BACK FROM GUANTANAMO SOON
(Donna bosniaco-musulmana reclama la liberazione del marito -
algerino, trasferito in Bosnia durante la guerra contro i serbi e
contro la Jugoslavia - detenuto a... Guantanamo.
Si vedano le eloquenti fotografie:
http://www.reuters.com/news/pictures/articleslideshow?articleId=USTRE4AP61220081\
126&channelName=topNews#a
=1 )
Wed Nov 26, 2008 12:34pm EST
By Daria Sito-Sucic
SARAJEVO (Reuters) - Hajj Boudella's children will have to wait a
while to see their father, even though a U.S. federal judge ordered
his release last week from the Guantanamo Bay prison after nearly
seven years...
... It may take up to two years before Boudella, one of five Algerians
ordered released last week from Guantanamo, returns home to Bosnia,
where he first went during the 1992-95 war to help organize
humanitarian assistance.
Thousands of volunteers from Arab and African countries came to Bosnia
during the war to fight along with Bosnian Muslims against Serbs and
Croats. Some worked for Islamic aid groups...
... "I fought not to spend the rest of my life as the wife of a
terrorist but of a man who was illegally kidnapped," she said.
(Reporting by Daria Sito-Sucic; editing by Adam Tanner and Philippa
Fletcher)
http://www.reuters.com/article/topNews/idUSTRE4AP61220081126?pageNumber=2&virtua\
lBrandChannel=0&sp=true
POCHI GIORNI DOPO: MEZZO MIGLIAIO DI MORTI
Mentre Napolitano era in visita di cortesia in Israele...
Gaza, per "Liberazione" non è un campo di concentramento:
http://www.pane-rose.it/files/index.php?c3:o13723
Ci associamo pienamente all'augurio pervenuto da Claudia Cernigoi:
Quanti oggi (anche chi ha pensato all'illustrazione per la tessera dei Giovani comunisti) pensano al 2009 come al ventennale della caduta del muro di Berlino, e vi pensano non in maniera critica ma in maniera elegiaca. Eppure nel 2009 ricorre un ben altro anniversario, molto più importante per chi ancora si dice comunista e crede nei valori di solidarietà, giustizia, internazionalismo, diritti umani e sociali.
Il 1° gennaio 2009 la Rivoluzione cubana compie 50 anni. E' questo l'anniversario che io voglio festeggiare, celebrare, l'esempio che voglio presentare in questi tempi di crisi, di ingiustizie, guerre e sfruttamento..
Viva la Rivoluzione cubana e l'augurio che pongo è che i suoi 50 anni ci siano di sprone e di esempio per ricominciare a lottare per quelle idee che non sono mai morte, nonostante tutti coloro che cercano di convincerci del contrario.
Auguri a tutti di un felice 2009 di lotta e possibilmente di qualche vittoria.
Mentre prepari la tua colazione, pensa agli altri, non dimenticare il cibo delle colombe. Mentre fai le tue guerre, pensa agli altri, non dimenticare coloro che chiedono la pace. Mentre paghi la bolletta dell’acqua, pensa agli altri, coloro che mungono le nuvole. mentre stai per tornare a casa, casa tua, pensa agli altri, non dimenticare i popoli delle tende. Mentre dormi contando i pianeti , pensa agli altri, coloro che non trovano un posto dove dormire. Mentre liberi te stesso con le metafore, pensa agli altri, coloro che hanno perso il diritto di esprimersi. Mentre pensi agli altri, quelli lontani, pensa a te stesso, e dì : magari fossi una candela in mezzo al buio.
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Lode della dialettica
Bertold Brecht
L'ingiustizia oggi cammina con passo sicuro.
Gli oppressori si fondano su diecimila anni.
La violenza garantisce: Com'è, così resterà.
Nessuna voce risuona tranne la voce di chi comanda
e sui mercati lo sfruttamento dice alto: solo ora io comincio.
Ma fra gli oppressi molti dicono ora:
quel che vogliamo, non verrà mai.
Chi ancora è vivo non dica: mai!
Quel che è sicuro non è sicuro.
Com'è, così non resterà.
Quando chi comanda avrà parlato,
parleranno i comandati.
Chi osa dire: mai?
A chi si deve, se dura l'oppressione? A noi.
A chi si deve, se sarà spezzata? Sempre a noi.
Chi viene abbattuto, si alzi!
Chi è perduto, combatta!
Chi ha conosciuto la sua condizione, come lo si potrà fermare?
SARKO': ''PAROLE PAROLE PAROLE...''
(30 dicembre 2008)
Un video dei comunisti francesi prende in giro il capo dell'Eliseo e
il suo discorso di fine anno.
Ai francesi l'ironia è piaciuta: il video sta girando in lungo e in
largo come forma d'augurio:
http://tv.repubblica.it/copertina/sarko-parole-parole-parole/27755?video